Chiasamen, das neue Superfood und die Heilsamen der Maya

Chiasamen,  wo kommen die den eigentlich her ?

Vor etwa 3500 v.Chr. begann die Geschichte der Chiasamen, mit deren Verwendung als Nahrung.

Über den Ursprung des Namens „Chia“ gibt es verschiedene Hypothesen. Eine davon besagt, dass der Name „Chia“ aus der Sprache der Maya stammt und so viel wie „Stärke“ oder „Kraft“ bedeutet.

Vor der Zeit Columbus, wurden die Chiasamen von den Azteken und anderen mittelamerikanischen Völkern kultiviert. Um eine der größten Zivilisationen der Menschheit zu erschaffen, bauten die Azteken das sogenannte Superfood (Nahrungsmittel mit hohem Anteil an wichtigen Nährstoffen) an, dass ihnen Kraft und Energie verleihen sollte. Damals war dieses genauso wichtig wie Mais, Bohnen und Amaranth.

Die Azteken sprachen den Chiasamen eine sonderbare Kraft zu. Sie mischten ein Getränk aus Chiasamen und Wasser und verarbeiteten die Samen zu Mehl und Öl. Und so wurde Chia zum festen Bestandteil der täglichen Ernährung. Aber Chia wurde auch in der Kosmetik und bei religiösen Bräuchen benutzt oder durchaus auch als Währung eingesetzt.

Das Chia bei heidnischen Riten eingesetzt wurde und dazu noch dessen positive Eigenschaften, mag dazu beigetragen haben, dass die Spanier den Anbau und den Verzehr von Chia für nicht gutgeheißen haben und so zufolge verboten haben. Dieses Verbot, führte dazu, dass Chia für 500 Jahre scheinbar verschwand.


Chiasamen – Was ist dran am Trend?


Hoppla, was ist denn da schon wieder im Umlauf? Diät war gestern, heute wird zunehmend nur noch auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung geachtet. Doch was hat es mit den Biotrends auf sich? Sind die wirklich gesund und helfen sie gar abzunehmen?

Ich habe mich dem Experiment „Chia“ unterzogen. Zunächst einmal möchte ich aber klarstellen, worum es sich bei Chiasamen überhaupt handelt. Schmackhaft sehen sie nicht gerade aus, vielmehr erinnern sie an kleine Pfefferkörner, die bei der Zugabe von Flüssigkeit zu einem klebrigen Brei aufquellen. Sie sind fast geschmacklos, trotzdem hinterlassen sie im Mund einen eigenartigen Geschmack.

Aber was sagt man den kleinen Wundersamen überhaupt alles nach? Zunächst einmal sollen sie positiv auf das Wohlbefinden wirken und unseren Körper mit allem versorgen, was er benötigt. Chiasamen sind reich an Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen und enthalten wichtige Proteine und Ballaststoffe. Weiterhin haben sie den höchsten Omega-3-Wert und enthalten somit 10 Mal mehr Omega-3 als Lachs. Eigentlich gut. Oder?

Vitaminbomben sind die kleinen Dinger auch, denn sie enthalten reichlich Vitamin A und B, Kalium, Zink, Bor, Folsäure und alle lebenswichtigen Aminosäuren.

Das Risiko eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts soll bei regelmäßiger Zunahme von Chiasamen deutlich sinken. Sogar den Blutzuckerspiegel beeinflussen die Samen positiv. Ein Esslöffel am Tag reicht um uns mit allem wichtigen zu versorgen. Auch wenn Chiasamen lange sättigen, sollten sie keine Mahlzeiten ersetzten, sondern ihnen nur beigeführt werden. Ein Esslöffel kann da schon ausreichen.

Aber wie kocht man denn die Samen? Oder brät man sie an? Wie ich festgestellt habe, ist es völlig egal wie Chiasamen zubereitet werden, denn geschmacklich fallen die kleinen Samen gar nicht so sehr auf. Sei es zum Müsli mit etwas Milch, in die Zuccinipfanne oder zum Dessert. Chiasamen kann man annähernd überall dazu streuen. Eine kleine Menge reicht bereits aus.

Hierzulande sind Chiasamen erst seit wenigen Jahren verfügbar. So wurden sie von der EFSA als unbedenklich eingestuft. Für weitergehende Aussagen über die gesundheitliche Wirkung fehlt es derzeit jedoch an Belegen durch gewisse Langzeitstudien. Für die Ernährung beurteilt die Wissenschaft die Inhaltsstoffe jedoch als positiv und unbedenklich ein.



Was ist drin in Chiasamen

 

Sie waren bei den Azteken ein Grundnahrungsmittel. Haben die damals schon geahnt was in den Samen alles drin ist? Wollen wir mal schauen, in wie fern der Tagesbedarf gedeckt wird:

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Die alten Mittelamerikaner hatten sie stets im Leinensäckchen dabei, Krieger oder Reisende verspeisten sie in unterschiedlichster Aufbereitung. Damals anstelle der heute beliebten Müsli- und Proteinriegel

Chiasamen als Kraftnahrung

Die Heilpflanze fand ihre Anwendung schon einige hundert Jahre nach der Eroberung Amerikas und blühte in allen Gärten und Wiesen. Auf Latein heißt sie im originalen Salvia Hispanica und gehört zu der Familie der Lippenblütler.

 Unterschied zwischen schwarzen und weißen Chiasamen

 

Inzwischen sind nicht nur schwarze, sondern auch weiße Chiasamen im Handel erhältlich. Jedoch nach aktuellem Kenntnisstand geht man davon aus, dass weiße Chiasamen sich nicht von den schwarzen Samen unterscheiden. Der einzige Unterschied liegt entschieden nur in der Farbe der einzelnen Samen.

Kann man mit den Chiasamen abnehmen?

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Man kann mit Chiasamen abnehmen, das haben viele inzwischen aufgeklärt. Sie werden doch nicht umsonst als "Superfood" bezeichnet. Nun, ihr dürft euch freuen: Durch den erhöhten Anteil an löslichen Ballaststoffen werden die natürlichen und unraffinierten Kohlenhydrate über einen sehr langen Zeitraum ins Blut geleitet, das bremst unser Hungergefühl und zügelt den Appetit.



Es ist ganz witzig, als ich das erste Mal mit Bio Chiasamen kochte, habe ich viel zu viel genommen. Die Quellfähigkeit dieses Getreide ist gigantisch! Ihr Volumen können sie innerhalb von nur zehn Minuten um das Neun-bis Zwölffache vergrößern! Man stelle sich vor, das würde mit uns passieren, wenn wir uns in die Badewanne legen. Autsch! Deswegen ist es auch wichtig nicht zu viel Chiasamen auf einmal zu nehmen. Aber mehr zur Menge liest Du weiter unten.



 

Die Samen sind außergewöhnlich ballaststoffreich, genauer gesagt, sie machen satt ohne viel leere Kalorien zu Dir zu nehmen. Chiasamen verursachen nicht das Abnehmen, sorgen aber für ein angenehmes Sättigungsgefühl. Man fühlt sich nicht nur satt, man ist es! Und das obwohl mit Chia Samen wenig Kalorien, aber gleichzeitig viele gesunde Nährstoffe, auf die der Körper beim Abnehmen nicht verzichten sollte, eingenommen werden.

Außerdem reinigen sie bei regelmäßigen Verzehr den Darm. Die Nährstoffkonzentration ist ebenso für den Gewebeaufbau relevant. Die löslichen Ballaststoffe wirken Sodbrennen und Darmbeschwerden entgegen.



Dennoch gilt zum Thema „Abnehmen: Ernähre Dich hauptsächlich von Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Iss mindestens 4-5 kleine, ausgewogene Mahlzeiten am Tag. Beginne nach dem Aufstehen mit dem Frühstück, damit Dein Stoffwechsel in Gang kommt. Es reicht ein kleiner Energieshake aus Früchten und Milch/Joghurt und Chiasamen. Wenn Du zusätzlich noch 30 Minuten am Tag Sport treibst, brauchst Du keine Diätpillen, die sowieso nur das Portemonnaie schmälern. Chiasamen können ein wunderbarer Begleiter für Deine Diät sein.



Wenn euch die Samen nicht schmecken, nicht verzagen und gleich alles im Lagerfeuer verbrennen. Ich habe eine tolle Shake-Idee für euch, in der die Samen geschmacklich absolut nicht auffallen. Garantiert Chiageschmacksneutral ist mein absoluter Liebling: Der Vital Shake. Also los, ran an den Küchenmixer und ausprobieren.



Chia Rezepte, Rezepte mit Chiasamen

Der Shia - Shake

 

alkalisierend und basisch mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen sorgt für maximale Energie und Vitalität.

  1. 1 Glas Kokoswasser
  2. 1 Glas Kokosmilch
  3. 1 Teelöffel Acai- Pulver
  4. 1 Teelöffel Goji-Berren
  5. 1 Spritzer Zitronensaft
  6. 1 Teelöffel Chia-Samen 
  7. 1 Teelöffel Reisprotein-Pulver

Die Samen, die Chiasamen bekommt man übrigens in jedem Naturkostladen, in Reformhäusern, Drogeriemärkten oder auch im Online-Versandhandel wie z.B. Amazon. Bio Chiasamen natürlich auch.

 



8 Gründe, regelmäßig Chiasamen zu essen

  1. Chiasamen liefern einen hohen Gehalt an Omega-3.



  1. Chiasamen enthalten große Mengen an Calcium, Magnesium, Kupfer, Zink und Eisen. Zudem enthalten sie Spurenelemente wie Bor. Diese unterstützen die Calcium-Aufnahme. Ebenfalls sagt man den Samen eine hormonregulierende, immunbildende und Muskel heilende Wirkungen nach.

 

  1. Chiasamen wirken sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus, denn die enthaltenen lösbaren Ballaststoffe reduzieren den Abbau von Kohlenhydraten zu Zucker und liefern somit langanhaltende Energie. Dieser Effekt könnte sowohl für Sportler, als auch für Menschen mit regelmäßigen Hungerattacken oder für Diabetiker interessant sein. Und für alle Freunde der Schnellrestaurants: Die Lust auf Süßes und Junk-Food nimmt erheblich ab.

 

  1. Chiasamen können, dank ihres neutralen Geschmacks, beliebigen Speisen beigemischt werden. Die Samen steigern den Sättigungseffekt der Speisen und können somit indirekt beim Abnehmen von Nutzen sein.

 

  1. Chiasamen liefern doppelt so viel Eiweiß wie alle anderen bekannten Samen oder Getreidesorten. Sie liefern sogar reichlich an allen 8 essenziellen Aminosäuren.

 

  1. Chiasamen sind glutenfrei. Somit sind sie perfekte Alternative für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit.

 

  1. Chiasamen unterstützen die Verdauung. Durch das Aufquellen vergrößern sie ihr Volumen innerhalb zehn Minuten um das Neun- bis Zwölffache und erhöhen so das Stuhlvolumen. Chiasamen können auch Sodbrennen ohne andere unerwünschte Nebenwirkungen mildern.

 

  1. Chiasamen lassen sich, dank der enthaltenen starken Antioxidantien, problemlos 4 bis 5 Jahre aufbewahren ohne ihren Nährstoffgehalt, ihren Geschmack oder ihren Geruch einzubüßen.

 

 

Warum sollte man nur 15g Chiasamen am Tag zu sich nehmen?

Bei Chiasamen ist der Ballaststoffgehalt verhältnismäßig hoch. Zudem sind Chiasamen bei uns noch nicht so lange auf dem Markt und daher wurden. Deswegen gelten die Samen auch hierzulande als Novel-Food.

Wichtig ist auf jeden Fall beim Verzehr von Chiasamen, dass man immer ausreichend Flüssigkeit trinkt, da die Samen ein Vielfaches an Wasser binden.

Es wird empfohlen, dass man mit der täglichen Aufnahme von Chiasamen, eine Menge von 15 Gramm nicht überschreitet. Dies könnte sonst zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Blähungen führen. In Backwaren, Müsli oder verarbeiteten Lebensmitteln dürfen Chiasamen höchstens zu 10 % enthalten sein.

Überdies sollte man sich ohnehin nicht einseitig ernähren, ein gesundes Lebensmittel bringt nichts, wenn man dafür andere Lebensmittel ersetzt. Nur durch das Zusammenspiel verschiedenster Nahrungsquellen ist es überhaupt möglich alle Nährstoffe aufzunehmen.







 



Chiasamen Lindernd und aufbauend

Chiasamen binden nicht zuletzt Giftstoffe und wirken potenziellen Krankheiten entgegen, besonders bewähren sie sich ebenfalls bei folgenden Beschwerden:

  • Gelenkschmerzen

  • offene Wunden (Wundheilung)

  • Diabetes

  • Reizdarmprobleme

  • Übergewicht

  • Sodbrennen

  • Schilddrüsenerkrankung

  • erhöhter Cholesterinspiegel

 

 

Die positiven Effekte findest Du hier:

 

  • gesundheitsfördernde Wirkungen (wertvolle Inhaltsstoffe wie Omega-Fettsäuren, Calcium und Antioxidantien)

  • Minderung von Bluthochdruck

  • anhaltendes Sättigungsgefühl

  • Einflussnahme auf die Verdauung – anhaltende Darmaktivität

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Bio Chiasamen der gesunde Trend aus den USA

Die sind mal wieder voraus – übergeschwappt ist der eigentliche Jahre zurückliegende Trend vor kurzem frisch aus Amerika. Um es genau zu sagen: 2013

Was man da im Übrigen genau isst, sind Samen einer kraftvollen Salbeipflanze, die in Mexiko, Guatemala und Nicaragua ihre Wurzeln hat.

2009 erlaubte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit den Import von Gebäck, in dem Chia-Samen enthalten sind. Seit 2013 ist der Import der reinen Chiasamen gesetzlich erlaubt. Seitdem haben sie Einzug in die europäischen Supermärkte gehalten.

Aber Moment Mal – gibt es überhaupt Studien über die Wirkung auf den Menschen? Können sie vielleicht Allergien auslösen? Bis jetzt ist ein derartiger Fall nicht bekannt, jedoch gibt es auch keine wissenschaftlichen Stellungnahmen dazu. Die Inhaltsstoffe der Samen sind definitiv gesund - aber sind die Samen deshalb eine Wundermedizin?

Die Meinungen sind unterschiedlich. Ich für meinen Teil, habe nur positive Erfahrungen mit den Samen machen können.

Meine Antwort ist folgende:

Jedes Lebensmittel kann auf irgendeine Art und Weise eine allergische Reaktion hervorrufen. Die Chia Pflanze gehört wie bereits erwähnt zur Familie der Lippenblütler, zu der sich auch die Minze, der Salbei und der Rosamarin zählen. Wer allergisch auf einer dieser Pflanzen reagiert, verträgt vielleicht auch die Chia nicht und sollte unter Umständen darauf verzichten.

Wichtig ist es, bei der Zunahme von den Samen genügend zu trinken, sonst droht Verstopfung. Wer diesen Hinweis beachtet, kann seine tägliche Portion Chia ganz unbedenklich genießen.

 



Die häufigsten Anfängerfehler beim Einsatz von Chiasamen

  • In dem Moment, wo Du die Samen in die Flüssigkeit gibst, solltest Du die ersten 20 Sekunden gut rühren. Sonst verkleben die Chiasamen.



  • Auch wenn ich es in diesem ebook schon öfters erwähnt habe: Wenn die Chia-Samen schon eingeweicht sind, solltest Du viel dazu trinken. Besonders aber, wenn Du die Chiasamen im noch trockenen Zustand anwendest. Ansonsten entziehen die Samen Dir in Deinem Darm und Körper die Flüssigkeit und Du bekommst höchstwahrscheinlich Verstopfungen.

 

  • Rohe Chiasamen haben einen leicht nussigen Geschmack. Im aufgequollenen Zustand sind sie nahezu geschmacksneutral. Daher solltest Du immer Gewürze, Früchte oder mit anderen leckeren Zutaten etwas Geschmack reinbringen.

 

  • Chiasamen sind ja so gesund. Da kann ich sie ja zu jeder Mahlzeit essen! Schöner Gedanke aber keine gute Idee. Das ist genauso falsch wie zu wenig trinken. Da die Chiasamen sehr viele Ballaststoffe besitzen, bekommst Du sonst schnell Probleme mit Verstopfungen und Blähungen. Und das willst weder Du noch Deine Umwelt erleben!

 

  • Solltest Du Chia-Pudding machen wollen, solltest Du die Chiasamen bestenfalls eine Stunde quellen lassen, da die Samen sonst die Flüssigkeit nicht richtig aufgesaugt haben.



 

 

Aber...hat Chia eigentlich viele Kalorien? Sehen wir uns die Nährwerttabelle an:

 

Nährwertangaben

 

Menge pro 10 Gramm

 

Kalorien: 48,6

Kohlenhydrate: 4,2 g

davon Ballaststoffe: 3,4 g

Fettgehalt: 3,1 g

Protein: 1,7 g

 

 

Der Fettgehalt gibt den Chiasamen einen hohen Energiegehalt und die Ballaststoffe sorgen für ein anhaltendes Sättigungsgefühl. Solltest Du die Chiasamen zum Kochen verwenden, dann empfiehlt es sich nur kleine Mengen zu verwenden. Ein bis zwei Esslöffel reichen völlig aus.

 

Die Omega-Fettsäuren kannst Du auch direkt über das Chia Öl aufnehmen, welches in kleinen Mengen Deine Speisen verfeinert.

 

 

Kleiner Geheimtipp:

 

Ein leckeres knuspriges Vollkornbrot mit selbstgemachten Chia – Brotaufstrich. Das Rezept für den Aufstrich will ich euch nicht vorenthalten, denn es ist wirklich super einfach zubereitet und garantiert lecker.

 

 

 

Die Zutaten können beliebig ergänzt werden.:

 



Geheimrezept Chia Brotaufstrich, Kleiner Geheimtipp:  Ein leckeres knuspriges Vollkornbrot mit selbstgemachten Chia – Brotaufstrich. Das Rezept für den Aufstrich will ich euch nicht vorenthalten, denn es ist wirklich super einfach zubereitet und garantier

Leckere Pfannkuchen, ganz ohne Mehl

 

Dafür brauchst du:

 

  • zwei Bananen

  • vier Eier

  • 2-3 Esslöffel Chia Samen

  • etwas Zimt oder Vanilleextrakt

 

Und so geht's:

 

Bananen zerdrücken, verquirlte Eier unterrühren, Chia Samen und Gewürze unterheben.

Nach Bedarf kleine Apfelstückchen in den Teig geben. Danach können die Pfannkuchen in der Pfanne einzelnen ausgebacken werden.

 

 

Chiabrot

 

Dafür brauchst du:

 

  • 700 g Dinkelmehl

  • 1 Pck Trockenhefe

  • 20 g Trockensauerteig

  • 3-4 EL Chia

  • 400 ml warmes Wasser

 

Und so geht's:

 

 

Alles zu einem Teig vermischen, 400 ml warmes Wasser hinzugeben und gut durchkneten. Für 1 Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Den Teig zu einem Laib formen und mit weiteren Samen o. Körnern nach Wahl bestreuen Den Laib mehrfach mit einem scharfen Messer einritzen. Bei 180 Grad für etwa eine Stunde goldbraun backen.

 

Zitronenwunder

Dafür brauchst du:

 

  • 2 TL Chia

  • 300 ml kaltes Wasser

  • 1 Spritzer Zitrone

  • etwas Honig

  • Eiswürfel

 

Und so geht's:

 

Das perfekte Erfrischungsgetränk für den Sommer. Einfacher geht es wirklich nicht. Die Zutaten werden in ein Glas gefüllt - fertig. Am besten zeitnah verzehren, damit die Samen nicht quellen

 

 

Das gesunde Eis

 

Dafür brauchst du:

 

  • 250 ml Mandel,-Kokos und/oder Reismilch

  • 100 g püriertes Obst nach Wahl

  • 1-2 EL Chia

Chiasamen für Veganer



Chiasamen sind sehr gut für Veganer geeignet, denn sie enthalten wichtige Nährstoffe, die sonst nur in größeren Mengen in tierischen Produkten enthalten sind. Chiasamen können fabelhaft als Dickungsmittel, zum Kochen und Backen verwendet werden und verwandeln sich in Verbindung mit Kokosmilch, Kokoswasser, Mandel- oder Sojamilch in einen leckeren veganen Chia-Pudding.



Chiasamen als Anti-Aging



Als die besten Lieferanten für Antioxidantien galten bis jetzt rote Beeren wie z.B. Heidelbeeren. Allerdings können die Chiasamen auch hier wirken. Sie haben bessere antioxydantische Funktionen als die roten Beeren und tragen so aktiv zum Zellschutz bei. Man kann also mit gutem Recht behaupten, dass Chiasamen zudem ein wahrhaftiger Jungbrunnen für unsere innere und äußere Schönheit sind.



Zu guter Letzt



In diesem Artikel hast Du eine Menge über Chiasamen erfahren und gelernt. Auf jeden Fall weißt Du nun, das Chiasamen sehr gesund sind. Aber nicht unter allen Umständen. Da sie ein natürlicher Blutverdünner sind, solltest Du darauf verzichten, wenn Du blutverdünnende Medikamenten nimmst. Leidest Du unter niedrigem Blutdruck oder Verstopfungen, dann solltest Du dich vorher beim Arzt erkundigen. Allergische Reaktionen gegen Bio Chiasamen können unter Umständen auch auftreten, diese sind aber eher sehr selten.

 

 



(c) JKS

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Heute schon Depression gehabt ?

Über vier Millionen Deutsche leiden unter ernsthaften akuten Depressionen. Zwölftausend Selbstmorde jährlich – die hohe Dunkelziffer nicht mal eingerechnet – sind auf psychische Erkrankungen zurückzuführen.

Seriöse Schätzungen des Gesundheitsministeriums gehen davon aus, dass gut zehn Millionen Menschen bis zum 65. Lebensjahr eine Depression bekommen. Depressionen sind mittlerweile zu einer Volkskrankheit geworden. Man schätzt den volkswirtschaftlichen Schaden durch Depressionen jährlich auf bis zu 30 Milliarden Euro durch Arbeitsausfall, Frühverrentung und Behandlungskosten. Mehr als 200 Millionen Menschen weltweit leiden nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an Depressionen. Damit wird der immense Druck deutlich, der in unserer modernen Gesellschaft durch Depressionen besteht.

Das Thema ist wirklich sehr ernst zu nehmen.

Dieses eBook macht damit den Anfang und bietet eine Art „Erste Hilfe“ für Betroffene und Angehörige.

 

 

 

Viele Junge und Arbeitslose betroffen

 

Und noch drei erschreckende Fakten kommen hinzu: Depressionen betreffen immer mehr jüngere Menschen, oder andersherum gesagt: Die Depressiven werden immer jünger. Und in unserer Gesellschaft wird der Zusammenhang zwischen Depression und Arbeitslosigkeit immer deutlicher. Denn entsprechende Fachkliniken haben immer öfter neben der Depression auch die Ursache Arbeitslosigkeit mit zu „behandeln“. Und drittens finden sich in Nervenkliniken immer häufiger Patienten mit Schulden wieder. Das ist ein Teufelskreis: arbeitslos, wohnungslos, jung, perspektivlos und Schulden – null Chancen für die Zukunft. Und dann ist die Depression nicht mehr weit entfernt. Eine gewisse Zwangsläufigkeit der Ereignisse trifft hier zu. Und häufig lassen dann Beziehungsprobleme nicht mehr lange auf sich warten. Welche Beziehung oder Ehe hält das auch schon aus?

 

Im medizinischen Bereich, etwa wenn der Patient Übergewicht hat, unter Diabetes leidet, Bluthochdruck sowie einen gestörten Fettstoffwechsel hat, spricht man von einem metabolischen Syndrom, also einem Vielfachproblem, einem hoch toxischen, hoch vergifteten Zustand. Im übertragenen Sinne kann man das von der oben beschriebenen Klasse von Depressiven auch behaupten. Es ist einfach ein Teufelskreis.

 

 

 

 

Niedergeschlagen und bedrückt

 

 

 

Eine Depression wird oberflächlich und im allgemeinen Sprachgebrauch mit Niedergeschlagenheit beschrieben. Man ist nicht gut drauf, kann sich weder großartig freuen, noch richtig traurig sein. Irgendwie ist man abwesend von dieser Welt. Depressive grübeln und können sich schließlich nicht mehr auf ihre Arbeit konzentrieren. Man fühlt sich dumpf, hohl, leer und ist antriebsschwach dazu. Will man einen Depressiven aufmuntern, gelingt einem das nicht. Depressive sind schwer ansprechbar. In schweren Fällen sind sie total lethargisch bis reizbar aggressiv. In diesem großen Spannungsbogen begegnen wir Depressionen.

Depression immer noch Tabu, Depression

Depression immer noch Tabu

Ein großes Problem ist der gesellschaftliche Umgang mit Depressionskranken. Das Thema wird vielfach immer noch tabuisiert. Betroffenen selbst fällt es schwer, mit anderen über ihre Krankheit zu reden. Das Verständnis für Depressionen in der Öffentlichkeit wird zwar mehr und mehr nicht zuletzt durch prominente Beispiele größer.

 

Dennoch ist es auch heute noch weitgehend ein Tabuthema. Man weiß nur schwer damit umzugehen. Wie behandelt man beispielsweise einen Depressiven am Arbeitsplatz? Was kann man ihm noch zumuten? Wie spreche ich ihn sozusagen „artgerecht“ an, um nicht ins Fettnäpfchen zu treten beziehungsweise bei ihm einen akuten Depressionsschub auszulösen? Wann bricht die große Krise aus? Depressive können nämlich an einem Tag völlig normal sein und ihren Pflichten gewissenhaft nachkommen, während mit ihnen am nächsten Tag nichts anzufangen ist.

 

 

 

 

Das Problem rechtzeitig erkennen

 

Ein weiteres Problem besteht darin, Depressionen rechtzeitig treffend zu erkennen. Selbst schon von Depression Betroffene nehmen diese als solche nicht immer gleich war. Vielfach wird an der Oberfläche, an den Symptomen behandelt. Bei Bauchschmerzen wird eine Magenspiegelung angeordnet. Bei Migräne gibt es Medikamente. Beklemmungen in der Brust werden in die Nähe eines Herzinfarktes geschoben. Rückenschmerzen werden mit Massagen und Spritzen behandelt. Und überall wird ein teurer Diagnoseapparat mit Röntgenbildern und Ultraschall in Gang gesetzt, ohne aber an den Kern der Krankheit zu kommen. Das liegt natürlich auch an den Patienten selbst, die sich nicht ganzheitlich ihrem Arzt mitteilen. Da steht dann nur das akute Problem Rücken beispielsweise im Vordergrund oder Schlafstörungen. So mancher wurde so schon von Tabletten abhängig, weil er jahrelang mit Schlafpillen behandelt wurde, anstatt mal an die Depression ranzugehen. Viele Patienten sehen auch bei sich selbst nicht einmal eine Depression und ignorieren Teile ihrer Beschwerden, weil sie erst einmal akut versorgt werden wollen. Das ist genau so, als wenn sich zwei Magersüchtige begegnen. Jede von ihnen fühlt sich der anderen gegenüber immer noch als ausgesprochen fett, auch wenn sie bereits nur noch 50 Kilogramm wiegt.

 

 

 

Zielorientierter Weg

 

Dieses eBook erhebt nicht den Anspruch oder erteilt gar eine Garantie, dass damit jede Depression überwinden kann. Aber es weist einen ersten, schnellen, zielorientierten Weg in vielfältige Hilfsangebote und professionelle Möglichkeiten: Zum Beispiel in Beratungsstellen, Psychotherapien, Fachkrankenhäuser, zu Fachärzten, in ambulante wie stationäre Therapien.

 

 

Es eröffnet Chancen, aus dem Teufelskreis von Depressionen zu entkommen. Sie brauchen nicht mehr jahrelang in Depressionen verharren, bevor Sie den richtigen Ansprechpartner finden. Dieses eBook ist eine ERSTE HILFE effektive Wege raus aus der Depression zu finden. Damit auch Sie endlich frei werden können von Depressionen. Mit diesem eBook können Depressive schnell in die richtigen Hände und in eine erfolgreiche Therapie gelangen. Insofern ist dieses eBook zielorientiert angelegt. Sie haben mit diesem eBook einen starken Helfer an Ihrer Seite. 

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Trotz Depression Teil der Gesellschaft

Dieses eBook soll Betroffenen helfen, schneller ihre Probleme zu erkennen und gezielt Hilfe zu finden. Das eBook hilft Depressiven, in einer schwierigen Welt ihr Problem anzugehen und damit umzugehen. Psychisch Kranke sollen nicht länger einsam im Dunkeln mit sich selbst und allein gelassen leben, sondern Teil der Gesellschaft bleiben, in der sie einen Anspruch auf Hilfe haben und diese auch finden können. 

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Die Wunderwaffe, das Erfolgsgeheimnis! von JKS Hopkins

Vermutlich ist dieses Buch nicht das erste, welches Sie über Erfolgstechniken, Persönlichkeitsentfaltung und Ähnliches lesen. Sicher haben Sie in dem einen oder anderen Buch auch gute Hinweise erhalten – aber hat sich Ihr Leben dadurch dramatisch zum Positiven verändert? Sowohl privat als auch finanziell?


Mein Buch kann Ihnen helfen, einen echten Durchbruch zu erzielen! Ich schreibe dieses Buch zu meinem fünfzigsten Geburtstag und kann damit auf ein halbes Jahrhundert Erfahrung zurückblicken. Im Laufe dieser Zeit habe ich im Rahmen meiner Unternehmertätigkeit und als Seminarleiter Tausende von Menschen geschult und die Auswirkungen des absoluten Erfolgsgeheimnisses verfolgen können. Es war niemand dabei, der er es ohne die Wunderwaffe, das Erfolgs-Geheimnis zu nennenswerten Erfolgen gebracht hätte. Andererseits konnte ich aber eine ganze Reihe von Menschen beobachten, welche durch die Wunderwaffe, das Erfolgsgeheimnis überdurchschnittlich erfolgreich wurden.



Das universelle Erfolgsgeheimnis, (meine Wunderwaffe) ist nicht von mir. Es ist jahrtausendealt. Aber es hat meinen Erfolg ausgemacht! Und gerade deshalb gebe ich das Geheimnis, meine Wunderwaffe gerne an Sie weiter.

Ich werde Ihnen schildern, wie ich selbst auf die Spur des Erfolgs-Geheimnisses gekommen bin und Schritt für Schritt gelernt habe, es richtig anzuwenden. Danach werde ich versuchen darzulegen, wie und warum nach meiner Meinung das universelle Erfolgs-Geheimnis funktioniert. Schließlich gebe ich Ihnen eine Reihe von Beispielen und Empfehlungen, wie Sie am besten und effizientesten Die Wunderwaffe, das Erfolgs-Geheimnis in verschiedenen Bereichen für sich nutzen können.

 

Dieses Buch ist kein wissenschaftliches Werk. Mein ganzes Leben war ich Pragmatiker. In erster Linie habe ich immer nach Wissen gesucht, das tatsächlich etwas bewirkt, etwas zum Positiven verändert und so schnell wie möglich Resultate erzielt. Insofern kann ich Ihnen (leider) nicht mit ‚doppelten Feldstudien‘ über das Erfolgs-Geheimnis dienen. Ich würde mir aber wünschen, dass durch das Buch der eine oder andere Wissenschaftler dazu angeregt wird. Sicher werden eines Tages Physiker die Wirkungsweise des absoluten Erfolgs-Geheimnisses erläutern können. In den letzten Jahrzehnten hat sich diesbezüglich schon viel getan. Doch davon mehr in einem späteren Kapitel.



Das Interessante dabei ist, dass das die Wunderwaffe, das Erfolgs-Geheimnis so einfach, so profan ist, dass ich es zunächst selbst nicht glauben konnte. Erst die vielen positiven Ergebnisse überzeugten mich im Laufe der Zeit. Ich wünsche Ihnen den Mut, es selbst zu versuchen. Sie werden erstaunt sein, wie einfach es ist, in allen Bereichen des Lebens erfolgreicher zu werden!


Das Erfolgs-Geheimnis ist keine ‚Wunderwaffe‘, mit welcher Sie über Nacht all Ihre Ziele und Wünsche realisieren können. Sie werden, wie ich selbst, Stück für Stück die Treppe nach oben steigen müssen, gelegentlich unerwartet schnelle Erfolge erzielen, gelegentlich Rückschläge erleiden – aber der Weg wird immer in die Richtung Ihrer Ziele und Wünsche gehen. Im Gegensatz dazu würden Sie sich ohne die Wunderwaffe sich weiterhin abstrampeln und abrackern müssen – ohne besondere Erfolge zu erzielen.

 

 

Es lohnt sich

Es lohnt sich also, den Versuch zu wagen! Gleichgültig wo Sie heute stehen, ob Sie bereits reich und berühmt sind und noch mehr erreichen wollen – oder erst am Anfang Ihrer Karriereleiter stehen und schnellstmöglich in die ‚Chefetage‘ wollen: Die Wunderwaffe, das Erfolgs-Geheimnis wird Ihnen in einer Weise helfen, die Sie vorher niemals für möglich gehalten hätten.

Damit wir uns richtig verstehen: Wenn ich von Erfolg spreche, meine ich damit nicht nur Geld. Für mich als Arbeitersohn war das immer ein wichtiger Faktor. Erfolg ist aber nichts anderes als das Erreichen eines definierten oder als erstrebenswert anerkannten Ziels. Ob Sie persönliche, soziale oder finanzielle Ziele haben, das Erfolgsgeheimnis wird Ihnen helfen, Ihre Ziele schneller zu erreichen. Erfolg ist nach meiner Definition das vollkommene Erreichen einer Zielvorstellung. Die Ziele aber müssen Sie selbst wählen!



Ansätze des  Erfolgs-Geheimnisses haben Sie sicherlich schon in verschiedenen Büchern gelesen oder auf Seminaren gehört. Doch kaum ein Autor oder Seminarleiter wagt es normalerweise, die profane Wahrheit über das Erfolgsgeheimnis in aller Klarheit aufzuzeigen. Nun, ich werde in meinem Buch kein Blatt vor den Mund nehmen und Ihnen Die Wunderwaffe, das Erfolgs-Geheimnis in aller Offenheit darlegen.



Gerade deshalb ist dies kein reines ‚Lesebuch‘ – es ist auch ein Arbeitsbuch! Damit Sie das universelle Erfolgs-Geheimnis schnellstmöglich in die Praxis umsetzen können, habe ich zusätzlich einen Praxis-Teil mit konkreten Übungen beigefügt. Wenn Sie die Übungen befolgen, ist es nach meiner Erfahrung nur eine Frage der Zeit, bis sich positive Resultate einstellen.

Es würde mich sehr freuen, wenn ich Ihnen auf Ihrem Weg zum Erfolg behilflich sein könnte. Versuchen Sie es selbst – Sie werden über die Resultate erstaunt sein!



Man kann einen Menschen nichts lehren. Man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“

Galileo Galilei



 



Auf der Suche nach dem absoluten Erfolgs-Geheimnis

Zunächst möchte ich Ihnen zeigen, wie ich selbst Die Wunderwaffe, das Erfolgsgeheimnis gefunden habe und was es in meinem Leben bewirkt hat.

Meine finanzielle Ausgangssituation war vermutlich wesentlich schlechter als Ihre – ich wurde als Arbeitersohn in Österreich geboren. In Österreich gab es zu dieser Zeit nicht genügend Arbeitsplätze. Mein Vater fand Arbeit in Deutschland und zog mit unserer Familie um.



Nach dem Abschluss der Schule (Realschulabschluss) erlernte ich den Beruf des Industriekaufmanns. Schon früh war mir klar, dass ich als Angestellter meine Ziele niemals würde erreichen können, so machte ich mich bereits mit 19 Jahren selbständig – im Bereich der Vermögensberatung. Nach einigen Monaten wurde mir die Position eines Managers angeboten, die ich natürlich gerne annahm.

In den nächsten Monaten und Jahren lernte ich so viel vom Verkaufen und damit auch von menschlichen Verhaltensweisen, wie ich vermutlich sonst in meinem ganzen Leben nicht gelernt hätte.



Täglich hatte ich mit vielen Kunden und Mitarbeitern zu tun. Und war ständig überrascht, wie unterschiedlich Menschen auf die jeweils gleiche Aussage reagierten. Also begann ich nachzuforschen, woran das liegen könnte. Ich versuchte Antworten zu finden auf Fragen wie:



Weshalb reagiert jeder Mensch verschieden?

Gibt es bestimmte Denk- und Verhaltensmuster?

Wie kann ich andere Menschen und mich besser verstehen?

Von da an war es nur ein kurzes Stück zu weiteren Fragen wie:

Was ist eigentlich ein Mensch?

Was macht den Menschen aus?

Was ist ‚Denken‘?

Warum, wofür bin ich überhaupt hier?

Hat jeder Mensch eine bestimmte Lebensaufgabe?

Gibt es so etwas wie ein Schicksal?

Und natürlich auch die zentralen Fragen:

Wer – was ist der Mensch in Wirklichkeit?

Woher kommen wir?

Wohin gehen wir?



Der Vorteil meiner Tätigkeit als Verkäufer war, dass ich alles erlernte Wissen immer sofort in die Tat umsetzen konnte. Und es damit in der Praxis erproben und trainieren konnte. Verkaufen war und ist für mich die ideale ‚Spielwiese‘: Ich kann sofort anwenden und testen, was ich gelernt habe. Verkäufer haben es mit keinem toten Werkstück zu tun, sondern mit Menschen. Und jeder Mensch ist anders und reagiert anders.

 

Menschen sind oft die verrücktesten Lebewesen auf diesem Planeten – und zugleich auch die liebenswertesten.

Oft sagen mir Leute: „Ich könnte niemals ein Verkäufer sein!“ Stimmt das wirklich? Haben wir nicht schon als Kinder unseren Eltern ‚verkauft‘, dass wir ein Eis wollten? Oder ein bestimmtes Weihnachtsgeschenk. Oder mehr Taschengeld. Oder, oder, oder …

Sie ‚verkaufen‘ Ihrer Angebeteten, dass Sie der richtige Mann für sie sind; Sie ‚verkaufen‘ Ihrem Personalchef, dass Ihnen mehr Gehalt zusteht; Sie verkaufen Ihren Kindern, dass gute Noten in der Schule wichtig für ein erfolgreiches Leben sind usw.

In all diesen Jahren lernte ich sehr viel über Verkauf und über Menschen. Und über mich selbst.



Längst verkaufte ich nicht mehr selbst an Kunden, sondern hatte Dutzende von Mitarbeitern, die diese Aufgabe für mich erledigten. Meine Arbeit bestand in der Schulung und Motivation dieser Leute, die oft auch gute Freunde geworden waren.

Eines Tages fand ich auf meinem Schreibtisch ein Buch (ich weiß bis heute noch nicht, wer es mir hingelegt hatte): Die Macht Ihres Unterbewusstseins‘ von Dr. Joseph Murphy. Nachdem ich eher etwas gelangweilt zu lesen begonnen hatte, konnte ich anschließend das Buch vor Begeisterung nicht mehr aus den Händen legen.

Sobald ich es komplett fertig gelesen hatte, versuchte ich sofort, dieses Wissen in mein tägliches Leben zu übertragen.


Und tatsächlich zeigten sich auch ziemlich rasch die ersten Resultate. Das Problem war nur: Einmal funktionierte es – und dann auch wieder nicht. Die Grundidee von Murphy glaubte ich verstanden zu haben; aber konkrete Übungsanleitungen für die Praxis vermisste ich. Das eigene Experimentieren brachte zwar einige Erfolge, nicht aber den erhofften Durchbruch.


Neugierig geworden, suchte ich weiter. Ich verschlang geradezu Bücher aus dem Erfolgsbereich, wie z. B. ‚Denke nach und werde reich‘ von Napoleon Hill. Da ich zwischenzeitlich ganz gut verdiente, konnte ich mir auch die Teilnahme an Erfolgslehrgängen und Seminaren leisten. Immer lernte ich wichtige Dinge hinzu und konnte meinen Erfolg steigern.


Zwar verdiente ich zwischenzeitlich um die 3.400 Euro im Monat; nach Abzug der Steuern und sonstigen Verpflichtungen verblieb dann allerdings nicht mehr allzu viel. Nicht genug in Relation zu meinen Zielen. Wenn ich so weitermachen würde, könnte ich mir zwar ein angenehmes Leben einrichten, aber eben auch nicht mehr.


Also entschloss ich mich, einen neuen Weg zu gehen. Ich fing an, mich mit Autobiographien von überdurchschnittlich erfolgreichen Menschen zu beschäftigen. Sehr schnell konnte man dabei feststellen, ob ein Ghostwriter am Werk gewesen war oder ob der oder die Betreffende selbst das Buch geschrieben hatte.


Auch wenn im zweiten Fall die Ausdrucksweise oder die Grammatik nicht immer den Anforderungen meines Deutschlehrers standgehalten hätte – es kam einfach mehr ‚rüber‘, ja man konnte es regelrecht ‚fühlen‘, wenn der/diejenige seine Lebensgeschichte selbst geschrieben hatte.


Dann, zu einem Zeitpunkt, als ich es gar nicht mehr erwartet hatte und schon fast am Aufgeben war – machte es eines Morgens plötzlich ‚klick‘. Das hört sich vielleicht übertrieben an – aber genau so war es! 

Ich erkannte einen‚ roten Faden

Ich weiß nicht mehr genau, wann und nach wie vielen Büchern es mir auffiel – manchmal wurde es offen angesprochen, meist zwischen den Zeilen versteckt. Ich erkannte einen roten Faden‘, der sich durch die meisten Bücher und Biographien zog!

 

Die ganzen Einzelteile des Puzzles hatten sich irgendwie zu einem Ganzen zusammengesetzt! Ich musste lachen. Die ganze Zeit war ich auf der Suche nach komplizierten und aufwendigen Erfolgstechniken gewesen. In Wirklichkeit war und ist das ‚Geheimnis‘ so einfach, dass man es zunächst nicht für möglich hält.

Die Wunderwaffe, das Erfolgsgeheimnis von JKS Hopkins, ein Bestseller von einem sehr erfolgreichem Autor
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Selbstcoaching. Selbstsicher auftreten für Anfänger

Selbstcoaching – Mir geht’s gut!

Es gibt so viele Seminare. Einige versprechen viel, andere halten sogar mehr als das, was sie in Aussicht stellen. Wer das nicht glaubt, der kann sich anhand beeindruckender Erfahrungsberichte davon überzeugen. Allein – eine Gewähr für das möglichst erfolgreiche Abschneiden jedes einzelnen Teilnehmer kann nicht pauschal übernommen werden, es hängt ja schließlich auch von der an den Tag gelegten Motivation und nicht zuletzt von seiner Eignung ab.

 

Vielen Coachings auf allen Ebenen gemein ist, dass sie eine Menge Geld verlangen für das, aus dem jeder für sich das Beste machen soll. Wenn die Mitarbeit nun aber eine so große Rolle spielt, könnte man ebenso gut auf die Idee verfallen, es für den Anfang dabei zu belassen und auf eine professionelle Anleitung vorerst zu verzichten.

 

Coachen Sie sich selbst, um zu sehen, was dabei herauskommt. Sollte der Erfolg nicht den Erwartungen entsprechen, können Sie es immer noch auf andere Weise versuchen und eine Investition tätigen, die sich auszahlen muss. Bis dahin haben Sie dann schon einiges an selbst gemachten Erfahrungen vorzuweisen, die Ihnen nur nützlich sein können. Starten Sie das Abenteuer auf unverfänglichem Terrain, finden Sie heraus, was in Ihnen steckt, ohne dass Sie dafür tief in die Tasche greifen müssen und schon deshalb vielleicht die Lust daran verlieren.

 

 

Den großen Auftritt vorbereiten

 

Werden Sie sich Ihrer selbst sicher aus eigener Kraft und eigener Initiative. Das ist längst nicht so schwer, wie Sie vielleicht glauben mögen. Denn das, was zählt, ist zunächst einmal der Wille zum Erfolg.

 

Wenn Sie ihn allerdings nicht aufzubringen vermögen, ist alle Mühe vergebens, und dann nützt auch eine Einflussnahme von außen wenig. Sind Sie beständig von Selbstzweifeln geplagt, sollten Sie erst einmal in sich gehen und sich fragen, woran das liegt. Alles andere aber ist eigentlich nur eine Frage der Übung. Nehmen Sie Situationen vorweg, die kritisch werden könnten, bevor es dazu kommt, und rüsten Sie sich dafür.

 

Überzeugen Sie sich durch einen Blick in den Spiegel davon, dass Sie gut aussehen, dass niemand Ihnen die Butter vom Brot nehmen kann. Der Krawattenknoten sitzt perfekt, die Frisur lässt nichts zu wünschen übrig, und das überzeugende Lächeln dazu stellt sich quasi automatisch ein, wenn Sie sich darauf verlassen können.

 

Testen Sie den Eindruck, den Sie auf andere machen, dadurch, dass Sie sich selbst davon überwältigen lassen, vergewissern Sie sich, dass Sie es können. Diese Übung lässt sich wiederholen, so lange Sie wollen. Sorgen Sie nur dafür, dass Sie nicht zwischendurch der Mut verlässt.

 

 

Sicherheit finden in verstörender Umgebung

 

Und sollte es dennoch dazu kommen, dann gönnen Sie sich eine Pause. Betrachten Sie die Dinge aus einem veränderten Blickwinkel und fangen Sie noch mal von vorne an. Dabei stören unfreiwillige Zuschauer oft, das muss man mit sich selbst ausmachen.

 

Als Trainingsparkett empfiehlt sich die heimische Umgebung, und wenn sie gerade nicht erreichbar ist, ein Raum, in dem man sich zu Hause fühlt. Schon das gibt Sicherheit und hilft bei der Vorbereitung auf die kommende Herausforderung. Sollte das Meistern eines kitzligen Moments dann aber doch ganz anders verlaufen sein als eigentlich gewünscht, gehen Sie kritisch mit sich ins Gericht oder haken Sie die Angelegenheit ganz einfach ab. Sich mit Missgeschicken zu belasten, führt nicht weiter, die Analyse einer Fehlentwicklung aber schon. Dabei dürfen Sie gern andere zurate ziehen, wenn Ihnen das nützt und sie dazu bereit sind.

 

Es sollte sich jedoch um Vertrauenspersonen handeln, die Ihnen offen und ehrlich sagen können, woran es hapert – Menschen, bei denen Sie sicher sein können, dass Sie Ihnen nicht voller Häme die falsche Richtung zeigen und Sie nur in die Irre lenken. Damit hätten Sie Ihnen einen Bärendienst erwiesen.

 

 

Stufe für Stufe zum Erfolg

Selbstcoaching – Mir geht’s gut!

Denn es gilt, auf Bestätigungen aufzubauen. Fangen Sie im Kleinen an, arbeiten Sie sich Stufe für Stufe langsam vor. Ein gesundes Selbstbewusstsein entwickelt sich peu à peu, es lässt sich nicht vom Himmel holen, auch wenn Sie noch so gerne nach den Sternen greifen würden.

 

Das ist einer späteren Entwicklungsstufe vorbehalten, wiewohl Sie sich niemals allzu enge Grenzen setzen sollten. Nur wer das Unmögliche wagt, kann Erstaunliches erreichen, er muss nur sicherstellen, dass es ihn nicht aus der Bahn wirft, wenn es ihm misslingt.

 

Hüten Sie Ihr Pflänzchen der Selbstsicherheit, wenn es noch zarte Triebe zeigt, aber fordern Sie es auch heraus, wenn es stark genug dafür geworden ist. Auf keinen Fall dürfen Sie es verkümmern lassen, sollte es seine Blätter einrollen. Dann braucht es nur ausreichend Sonnenschein, um wieder in voller Pracht erstrahlen zu können.

 

Gönnen Sie sich ab und an ein Erfolgserlebnis, verbuchen Sie es zuversichtlich auf der Habenseite. Werden Sie nicht gleich übermütig, und denken Sie daran, dass man im Erfolgsrausch die größten Fehler machen kann. Man darf sein Glück nicht überstrapazieren. Ein Quäntchen davon gehört fraglos dazu, doch der Vorrat ist begrenzt und muss mitunter für Notfälle reserviert bleiben.

 

 

Bloß nicht die Segel streichen

 

Gehen Sie behutsam vor. Setzen Sie sich nicht gleich Risiken aus, die Sie noch nicht bewältigen können. Das schadet Ihrem Ego und wirft Sie nur zurück. Jeder Mensch hat seine Fehler, stehen Sie zu Ihren und lernen Sie, damit umzugehen.

 

Sollte Ihnen das im täglichen Leben weniger gut gelingen, können Sie sich jederzeit ins Labor zurückziehen und weitgehend folgenlos mit Ihrer Unzulänglichkeit experimentieren. Es wird eine Vielzahl methodischer Vorgehensweisen angeboten, die diesem Zwecke dienen sollen.

 

Suchen Sie sich aus einem breiten Spektrum aus, was Ihnen am meisten zusagt, und überlegen Sie sich einmal, warum das so ist. Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung – diese einfache Wahrheit wurde so manchem nicht gerade in die Wiege gelegt, aber doch frühzeitig als gut gemeinter Ratschlag mitgegeben.

 

Gehen Sie mit sich in Klausur, wenn Sie scheitern, wählen Sie einen anderen Ansatzpunkt, zeigen Sie sich Ihren eingefahrenen Gewohnheiten gegenüber flexibel und aufgeschlossen. Keinesfalls sollten Sie das, was Sie wurmt, auf sich beruhen lassen, die Fühler einziehen und die Segel streichen. So können Sie keine Fahrt aufnehmen, ein frischer Wind wird dann nicht nur lange auf sich warten lassen, sondern zudem noch ungenutzt an Ihnen vorüberziehen. Sie brauchen Sicherheit, um im Leben bestehen zu können.

 

 

Wahre Schönheit kommt von innen

Wer selbstsicher auftreten möchte, muss nicht nur angemessen gekleidet sein, Mimik und Gestik sollten dazu passen. Wenn der Körper eine andere Sprache spricht, Sein und Schein nicht übereinstimmen, fehlt die Überzeugungskraft.

 

Geben Sie sich nicht anders, als Sie sind, es sei denn, Sie könnten diese Rolle perfekt spielen. Auch das lässt sich einüben, proben Sie Ihren Auftritt, bevor Sie ihn vollführen. Wählen Sie ein Publikum, das Missgriffe nicht weiter übelnimmt, sondern Sie im günstigsten Fall wohlwollend darauf aufmerksam macht. Die geschliffene Rede ist sicher ein gutes Mittel zum Zweck, wenn sie nicht auf taube Ohren stößt.

 

Andererseits lässt ein Verhaspeln immer darauf schließen, dass eine andere als die bekundete Absicht dem Verhalten zugrunde liegt. Schlagfertigkeit weiß immer zu punkten, auch wenn sie nur dazu dient, eine leicht verkrampfte Situation ein wenig aufzulockern. Allzu glatt und routiniert sollten Sie freilich auch nicht herüberkommen, dann meint man nur, Sie würden eine gut einstudierte Vorstellung abliefern.

 

Kleine Fehler verzeiht das Gegenüber gern, sofern sie charmant der Schusslinie entzogen werden. Wer mag denn schon aalglatte Propagandisten? Da können ihre Argumente noch so stichhaltig sein, Sympathiepunkte sammeln sie selten. Zur Selbstsicherheit gehört eine ordentliche Portion an Authentizität.

 

Grenzverletzungen werden nicht verziehen

 

Selbstsicher wirkt doch vor allem einer, der Fehltritte auch zugeben kann. Wem die Schamesröte ins Gesicht steigt, sobald er sich versprochen hat, sieht doch lediglich so aus, als wäre er erwischt worden. Von einem lauteren Ansinnen zeigt sich dabei keine Spur.

 

Ecken und Kanten müssen nicht unbedingt bei jeder unpassenden Gelegenheit hervorgekehrt werden, aber es kann gar nicht schaden, wenn sich vermuten lässt, dass es sie gibt. Verstellen Sie sich nicht, wenn Sie jemanden auf Ihre Seite ziehen möchten, aber geben Sie sich auch keine Blöße, unter der Sie im Nachhinein lange zu leiden haben könnten.

 

Wer lügen will, muss das im Rahmen des allseits Akzeptierten tun, schnell ist dabei eine Grenze überschritten. Verletzungen dieser Art können sich nachhaltig auswirken, ist ein Bruch erst mal herbeigeführt, lässt er sich schwerlich kitten. Zerschlagen Sie kein Porzellan, wenn das nicht nötig ist.

 

Gehen Sie bedächtig vor und setzen Sie Ihre Mittel überlegt und erfahren ein. Spielen Sie ein bisschen mit Ihren Möglichkeiten, solange es nicht ernst wird, damit Sie im Bedarfsfall keine bösen Überraschungen erleben. Stärken Sie Ihr Ego, bevor es einer Belastungsprobe standhalten muss, sammeln Sie zunächst ein paar Streicheleinheiten ein, wenn jemand an Ihrer harten Schale kratzen möchte. Trauen Sie sich nicht zu viel zu, aber riskieren Sie auch was.

 

 

Wie wirken Sie auf andere?

 

Sie würden es sich nie verzeihen, eine Gelegenheit ungenutzt gelassen zu haben, die sich vielleicht nie wieder bietet. Holen Sie sich lieber die eine oder andere Blessur, als darauf zu verzichten. Das kann Ihr Selbstbild schon verkraften. Und wenn dem nicht so sein sollte, muss es erneut wachsen.

 

Energie verliert sich nicht, sie kann zwar momentan verpuffen, sich aber genauso gut auch wieder an einer und derselben Stelle sammeln. Überlegen Sie gut, wofür sie einzusetzen ist, manches lohnt die Mühe einfach nicht, auch wenn das auf den ersten Blick gewaltig ärgert. Sie sind in jeder Hinsicht souverän, wenn Sie sich nicht beirren lassen, wobei das nichts mit Verbohrtheit zu tun haben muss.

 

Es ist immer von Vorteil, wenn es jemanden gibt, der einen im Ernstfall darauf aufmerksam machen kann. Vergewissern Sie sich, wie Sie auf andere wirken, lassen Sie sich nicht täuschen, sondern entwickeln Sie ein untrügliches Gespür dafür, wie Sie wirklich wahrgenommen werden. Das ist leichter gesagt als getan, doch die Übung macht auch in dieser Beziehung gewiss den Meister. Sollte sie allerdings zu zunehmender Verwirrung führen, müssen Sie der Sache auf den Grund gehen oder aber einfach den nötigen Abstand gewinnen.

 

 

Nicht mit Kleinigkeiten aufhalten

Vieles klärt sich doch von selbst, wenn nur ein wenig Zeit verstrichen ist. Steigern Sie sich nicht hinein, das reitet Sie nur selbst in eine Krise. Geben Sie auch dem Zufall eine Chance, er ist launisch und kann sich sowohl positiv wie negativ auswirken. Dann hat es halt nicht sollen sein.

 

Über kurz oder lang gleicht sich manches aus. Anstatt ins Grübeln zu verfallen, packen Sie besser die nächste sich bietende Gelegenheit beim Schopf und stärken Ihr Selbstwertgefühl dadurch, dass sie sich als ein echter Glückstreffer erweist. Oder besser noch: als Beweis für Ihren untrüglichen Instinkt.

 

Wenn die Äußerlichkeiten stimmen, wirkt sich das auch nach innen aus, ein aufmunterndes Konterfei kann Wunder wirken. Verschaffen Sie sich Sicherheit, indem Sie sich passend kleiden, aber hängen Sie Ihr Herz nicht an einen Fummel, der ein für alle Mal verdorben ist. Missgeschicke passieren, davor ist niemand gefeit.

 

Man kann sich allerdings dagegen wappnen, der Begegnung mit ihnen allzu lange nachzutrauern. Jedem Anfang wohnt bekanntermaßen ein neuer Zauber inne; wer immer nur in seinen eingefahrenen Bahnen verharrt, wird es nie erfahren. Befreien Sie sich von dem, was Sie belastet, starten Sie durch.

 

 


                                                                       Legen Sie ein gesundes Selbstbewusstsein an den Tag

 

Wer selbstsicher auftreten will, strahlt eine Kompetenz aus, die sich leicht vermitteln lässt. Wer seine Schwierigkeiten damit hat, kann dennoch höchst kompetent sein, doch man nimmt es ihm so leicht nicht ab.

Man kann es lernen anhand der Reaktionen seiner Mitmenschen, auch unter Anleitung, die Lücken aufzeigt und Möglichkeiten, besser anzukommen. Voraussetzung für den Erfolg ist eine schonungslose Offenheit sich selbst gegenüber, oder, wenn es daran mangelt, die Fähigkeit, kritische Bemerkungen konstruktiv umzusetzen.

Das fällt manchem gar nicht leicht, doch ist der Anfang erst gemacht, folgen weitere Schritte schnell auf dem Fuße. Wagen Sie den Versuch, wenn Ihnen die eigene Unsicherheit auf die Nerven geht, lassen Sie sich leiten, wenn Ihnen das hilft, oder gehen Sie mit sich selbst zurate.

 

Den gleichen Fehler muss man nicht immer wieder machen, sobald man ihn erkannt hat, Alternativen bieten sich, wenn man nach ihnen sucht. Die Überheblichkeit ist dabei genauso wenig am Platze wie unangebrachte Schüchternheit. Wenn Sie sich dabei ertappen, fragen Sie sich einfach, warum das wohl so ist und wie man es am besten ändern könnte. Ihre Umwelt ist Ihnen sicher gern dabei behilflich, profitiert sie doch ebenso davon.

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Minimalismus, Die minimalistische Lebensart

Die minimalistische Checkliste

Die Einführung einer minimalistischen Lebensart ist eine gute Möglichkeit, Unordnung, Stress und finanzieller Belastung zu reduzieren, die dich derzeit vielleicht plagt. Wenn du dich wieder darauf besinnst, was wichtig ist, und zu den Grundlagen zurückkehrst, entdeckst du ganz neu wieder, wie einfach und angenehm das Leben wirklich sein kann.

Wir haben uns das in unserem Artikel beleuchtet, jetzt ist es an der Zeit, das erworbene Wissen in die Praxis umzusetzen. Diese Checkliste soll dir dabei helfen.

 

 

Reduziere Besitz und Unordnung

Ein guter Ausgangspunkt ist deine unmittelbare Umgebung. Reduziere Unordnung und Besitz folgendermaßen:

 

𐄂 reduziere 60% der Dinge, die deine Flächen besetzen, um dein Zuhause geräumiger aussehen zu lassen und das Aufräumen zu erleichtern.

 

𐄂 entferne Kisten, die sich unter Betten und auf Schränken befinden. Werfe Kisten weg, wenn du sie in den letzten 3 Monaten nicht gebraucht hast. Dinge mit persönlichem oder materiellem Wert davon ausnehmen!

 

𐄂 vereinfache Arbeitsprozesse: Einfache Systeme sparen Zeit helfen, dein Leben zu vereinfachen. Denke parallel darüber nach, wie du Prozesse wie deinen Arbeitsweg und deine Arbeitsweise im Büro vereinfachen kannst.

 

𐄂 bringe deinen PC in einen reibungslosen, schnell laufenden Zustand!
Verwende Fächer etc. pp. zur Organisation von Dokumenten und Papieren, wo immer möglich.

 

 

 

Listen erstellen

 

 

 

Listen helfen dir, das Leben zu vereinfachen und zu genießen.

 

𐄂 schreib eine Liste mit all den Dingen, für die du dankbar bist.

 

𐄂 füge jeden Abend 3 Dinge hinzu.

 

𐄂 Schreibe eine Liste aller Dinge, die du tun möchtest, die kostenlos sind oder die du mit bereits vorhandenen Gegenständen machen kannst. Benutze diese, wenn du das nächste Mal denkst, dass du Geld für etwas ausgeben musst!

 

 

Aufrechterhaltung deines neuen Lifestyles

 

 

 

Reduzierung deiner Gegenstände bedeutet, stark zu bleiben und dein Zuhause minimalistisch zu erhalten. Der Schlüssel liegt darin, starker und verlockender Werbung zu widerstehen. Das schaffst du, indem du:

 

𐄂 Dir eine Auszeit nimmst, um nachzudenken, bevor eine Kaufentscheidung getroffen wird

 

𐄂 Das Konzept von “One in, one out” verinnerlichst: Um etwas Neues zu kaufen, musst du zuerst etwas Altes wegwerfen.

 

𐄂 Verpflichtungen reduzierst

 

 

𐄂 Hektik um dich herum zu vermeiden versuchst.

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Eigene App erstellen, für den Appstore

Es gibt viele Menschen, die Millionen von Dollar mit Anwendungen für Mobilfunkgeräte verdienen. Ob iPhone oder Android, glücklicherweise arbeiten viele Apps fast gleich, so können Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Es wird nie einen besseren Zeitpunkt geben als jetzt, um ein App-Entwickler zu werden. Während der Bereich ständig mehr und mehr wettbewerbsfähig wird, ist der Markt noch relativ jung. Wenn Sie sich jetzt dafür entscheiden, haben Sie eine sehr gute Chance, eine Menge Geld zu verdienen. Denken Sie daran, die Pioniere in der Branche schaffen üblicherweise Dominanz, so ist es wichtig, gerade jetzt anzufangen!

In diesem Bericht werde ich Ihnen beibringen,

einige der Grundlagen zu schaffen, ein App-Entwickler zu werden. Ich werde Ihnen auch einige Ressourcen mit erweiterten Informationen geben.

Die Zeit, dies zu tun ist JETZT! 

 

 

App Ideen generieren und Entwickeln

 

 

Die Idee um eine App zu generieren, wird wahrscheinlich Ihre größte Hürde sein, aber das kann leicht mit einigen kreativen Brainstorming-Techniken überwunden werden

Vergessen Sie nicht, eine App muss nicht einmal nützlich sein, um erfolgreich zu sein. Kennen Sie schon Joel Comm's app? Sie heißt iFart. Grundsätzlich lässt es Nutzer aus verschiedenen Arten von Furz-Sounds auswählen und spielen sie auf ihren Handys ab. Es ist sinnlos, aber es wurde schon viele, viele Male heruntergeladen. Bei etwa 99 Cent pro Download, hat es die Kosten seiner Entwicklung wieder eingebracht und den Gewinn um ein Vielfaches erhöht!

 

 

 

 

 

 

Kopieren vorhandener Apps

 

Eine der einfachsten Möglichkeiten ist es, populäre Anwendungen zu nutzen und zu kopieren. Natürlich ist es nicht erwünscht das Konzept genau zu kopieren. Laden Sie stattdessen die App selbst und versuchen Sie herauszufinden, wo seine größten Schwächen sind.

Wenn möglich, suchen Sie nach Kommentaren über die Apps. Finden Sie heraus, was die Leute mögen oder auch nicht mögen. Dann können Sie eine Anwendung generieren, die diese nicht Schwächen aufweist, dann sind die Kunden mit Ihrer Anwendung zufriedener als mit der des Original!

Einige der weltweit besten Produkte sind einfach Kopien von bestehenden Produkten. Heutige Computer sind nur Kopien der Original-PC - mit signifikanten Verbesserungen, natürlich. Es ist nicht falsch Ideen von anderen zu nutzen, solange man größere Änderungen vornimmt und damit das Produkt einzigartig macht - in mehrfacher Hinsicht.

 

 

Was brauchen Sie dazu?

 

Vielleicht gibt es etwas, was Sie an Ihrem eigenen Handy gerne hätten, was Sie noch nicht gesehen haben, adressiert in einer App. Das ist großartig, denn andere Menschen würden das wahrscheinlich auch gerne haben wollen!

Machen Sie eine Liste von einigen Dingen, die Sie gerne in Ihrem Telefon hätten und suchen Sie dann in einen App Store oder Play Store nach einer bestehenden App. Wenn Sie nichts Ähnliches finden werden, können Sie möglicherweise die erste App dieser Art erschaffen! Wenn ja, kann man diese immer noch kopieren um sie zu verbessern!

 

 

Ohne Programmier-Erfahrung

Sie müssen nicht über Programmier-Erfahrung verfügen. Selbst wenn Sie nie einen Code in Ihrem Leben geschrieben haben, können Sie erfolgreich Apps erstellen.

Die wichtigste Methode, um Anwendungen ohne Programmierkenntnisse zu erstellen, ist die Entwicklung auszulagern. Wenn Sie eine sehr konkrete Idee für Ihre App haben, ohne Programmierkenntnisse, wird dies Ihre einzige Option sein.

Achten Sie darauf, jemanden zu beauftragen, der bereits große Erfahrung im Erstellen von Apps aufweisen kann. Viele Programmierer denken, sie wissen, wie man eine App erstellt, müssen aber bald feststellen, dass es viel komplexer ist als gedacht. Sie sollten jemanden buchen, der bereits Apps erstellt hat, diese auch anhand von Beispielen nachweisen kann.

Zahlen Sie niemals 100% der Entwicklungskosten gleich am Anfang! Versuchen Sie, 10% bis 25% Anzahlung zu leisten. Wenn der Programmierer ausgezeichnete, nachprüfbare Referenzen hat, könnten Sie bis 50% anzahlen. Sie sollten nie das Risiko eingehen und bereits am Anfang 100% anzahlen, egal wie tadellose die Referenzen sind. Was ist, wenn (Gott bewahre) der Programmierer während der Entwicklung verstirbt? Alles kann passieren.

Um sicherzustellen, welche App Sie wirklich wollen, sollten Sie so viele Details wie möglich über die App zusammenstellen, bevor Sie sich einen Programmierer suchen. Sie sollten eine Liste erstellen, eine Liste mit Angaben über Funktionalität, Bildschirm-Layouts, etc., so weiß der Programmierer schon vorher genau, was Sie wollen. So sparen Sie sowohl viel Zeit, Geld und Frustration.

 

Auch sollten Sie mit Ihrem Programmierer eine NDA-und NCA (Schweigepflichterklärung) abschließen. Ein NDA ist ein „nondisclosure agreement“, dass der Programmierer mit niemandem über Ihre Anwendung reden darf, um eine mögliche Öffnung für den Wettbewerb Ihrer Anwendung zu gewährleisten. Mit einer nationalen Wettbewerbsbehörde kann auch eine Vereinbarung getroffen werden, dass der Entwickler nicht frei über eine Anwendung, die er für Sie erstellt hat, verfügen kann. So kann auch der Zeitraum festgelegt werden, in welchem der Entwickler für keinen anderen eine ähnliche Anwendung erstellen darf. Ein Anwalt kann Ihnen bei der Erstellung dieser Vereinbarungen helfen. Sie sollten vielleicht sogar eine NDA (Schweigepflichtserklärung) während der Beauftragung abschließen, so dass Sie über Ihre Anwendung auch im Detail reden können und somit auch der Programmierer von Anfang an weiß, was er für Sie tun soll, bevor Sie ihn oder sie buchen werden.

Apps mit einem „Baukastensystem“ erstellen.

 

Zudem gibt es auch die Möglichkeit, Apps mit einem sogenannten „Baukastensystem“ zu erstellen.

Die meisten App-Baukästen bieten zwei Arten von Apps an:

Eine HTML5-App ist eine mobil optimierte Version Ihrer bereits existierenden Website. Sie läuft parallel zu Ihrer Webseite und wird ausschließlich Nutzern angezeigt, die Ihre Webseite auf Smartphones und Tablets besuchen werden.

Was die meisten Leute sich aber wünschen sind native Apps, die von Nutzern im Apple App Store oder Google Play Store heruntergeladen werden können.

Native Apps gestatten beispielsweise auch diese praktischen Push-Benachrichtigungen, von denen kaum jemand weiß, wie man sie abstellt.

Während eine HTML5-App ca. 8 - 20 € im Monat kostet, wird eine native App Ihren Geldbeutel deutlich stärker belasten. Die meisten Anbieter verlangen um die 35 € im Monat, um die App im Apple oder Android-System verfügbar zu machen.

Was wir hier haben ist ein spannender Markt in seiner Frühphase; wir erwarten hier bedeutende Entwicklungen. Fürs Erste sind folgende App-Baukästen meine Favoriten:

AppYourself – Einfach in der Nutzung, mit hohem Spaßfaktor

GoodBarber – die Augenweide

Shoutem – Das Apple unter den App-Baukästen

BIZNESSAPPS – Der Lead-Sammler

AppMachine – der High Potential

Mobincube – Apps für Jedermann

AppMakr – Die guten alten Zeiten der App-Erstellung

AppyPie

IBuildApp

BuildFire

MobAppCreator

Appery.io

 

Marketing für ein App

 

Viele App-Entwickler glauben fälschlicherweise, dass alles, was sie tun müssen, ist, ihre Anwendung auf den App Store hoch zu laden und das Geld wird dann schon von ganz alleine fließen. Dies kann passieren, aber es ist extrem unwahrscheinlich. Der App Store oder der Play Store wird immer wettbewerbsfähiger, und Sie müssen Ihre Anwendung sehr stark fördern, damit Sie einen erheblichen Umsatz einbringt.

 

Es gibt praktisch unendlich viele Möglichkeiten, eine App zu fördern.

 

Marketing Forum

 

Einer der besten Orte, für die Vermarktung Ihrer App ist über Foren. Wenn Sie z.B. eine Golf-App erstellt haben, warum nicht dort vermarkten, wo die Golf-Fans sind – in den Golfen Foren?

Registrieren Sie sich im Forum und speichern Sie einen Vermerk (Spamschutz) in Ihrer Signatur-Datei (normalerweise in den Einstellungen oder Systemsteuerung zu finden.)

"Jim Smith - Schöpfer des Golf News Blast App für iPhone und iPad"

Wenn das Forum in Signaturen Links erlaubt, dann können Sie auch einen Link zu Ihrer App in Ihrer Signatur hinzufügen.

Dann ist alles, was Sie noch tun müssen, im Forum posten. Post, hilfreiche Tipps und Ratschläge geben, Fragen beantworten und freundlich sein. Wenn Sie mehr bekannt werden, werden mehr Leute sich Ihren Namen merken und über Ihre Anwendung reden und sie so verbreiten.



Pressemitteilungen

 

Eine Pressemitteilung ist ein guter Weg. Besonders, wenn Sie eine App besitzen, die einzigartig ist. Wenn Sie Ihre App bei den großen Nachrichtenagenturen unterbringen können, könnten Sie sehr schnell eine Menge Publicity bekommen!

 

 

Fazit

 

Nun haben sie eine grobe Vorstellung darüber, wie Sie eine App erstellen und vermarkten können. Es wird sicher nicht einfach, aber wer mag es schon einfach. Einfach ist langweilig!

Das was sie gerade gelesen haben, soll Ihnen einen Denkanstoß geben. Mit diesen doch wenigen Seiten, haben Sie dennoch einen effektiven Leitfaden in der Hand. Einen Leitfaden der Ihnen zwei Wege lässt:

Weg 1: Sie heben den Hintern hoch und werden Besitzer einer erfolgreichen App oder

 

Weg 2: Sie machen genau mit dem weiter, mit dem Sie vorher auch beschäftig waren, um Geld zu verdienen. 

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Adipositas, Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen

Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen kann sehr belastend sein, für betroffene und sein Umfeld. Übergewicht ist insbesondere für die betroffenen Kinder selbst belastend. Soziale Beziehungen werden komplizierter, es gibt medizinische Probleme und viele Dinge werden einfach sehr anstrengend. Manche Kinder haben Probleme, Freunde zu finden, da in der Schule über sie gelästert wird. Außerdem drohen medizinische Probleme im Zusammenhang mit Übergewicht. Deshalb sollten Sie Ihrem Kind unbedingt beim Abnehmen helfen. Nur so kann Ihr Kind zu einem gesunden Leben zurückfinden.

Übergewicht bei Jugendlichen ist besonders problematisch, da es oft nicht nur durch Faulheit oder zu viel Essen hervorgerufen wird, sondern auch in der Krankengeschichte der Familie begründet sein kann. Übergewicht bei Kindern kann sowohl genetisch bedingt als auch krankhaft sein. Probleme mit Nieren oder Schilddrüse können zu Übergewicht beitragen und dieses Übergewicht führt dann zu weiteren medizinischen Problemen. Solche medizinischen Ursachen sollten unbedingt abgeklärt werden! 

 

Da Trägheit und schlechte Ernährung die Ursache von Übergewicht bei Jugendlichen sind, muss eine erfolgreiche Gewichtsreduktion auch genau hier ansetzen. Sie müssen sich bemühen, Ihre Kinder zu Bewegung und sportlicher Betätigung zu animieren, statt nur auf dem Sofa zu sitzen und fernzusehen. Die Kinder müssen gezeigt bekommen, was gesundes Essen ist und das Fast-Food keine gute Alternative ist. Sie müssen gesunde Alternativen gezeigt bekommen, wie z.B. Obst und Gemüse. Wenn Sie Ihren Kindern dieses Wissen vermitteln, dann geben Sie ihnen die beste Hilfe für ein erfolgreiches Abnehmen mit auf den Weg. Es kann nicht sein, dass Sie das nicht möchten. Es sind Ihre Kinder!

 

Kinder sollten für mehr Bewegung begeistert werden. Die Bewegung wird in Kombination mit einer gesunden Ernährung zu einem höheren Energieumsatz führen und damit zu einer Gewichtsabnahme. Allerdings ist das in einem frühen Stadium des Übergewichts noch sehr viel leichter. Bei sehr hohem Übergewicht fallen die Bewegungen sehr viel schwerer und damit auch das Abnehmen.

Eltern sollten Übergewicht bei ihren Kindern vermeiden und gegebenenfalls die Gewichtsreduktion bei ihren Kindern anstreben. Dafür gilt aber die alte Weisheit, dass man ein Pferd zwar wohl zum Wasser bringen kann, aber es doch selbst trinken muss. Genauso können die Eltern eine gesunde Ernährung vorleben, und die Kinder werden diese gesunde Lebensweise kopieren. Jugendliche hingegen sollten nicht nur durch das Vorbild der Eltern, sondern auch durch Aufklärung über die negativen Folgen von Übergewicht von einer gesunden Ernährung überzeugt werden.

Adipositas ? Was ist Adipositas?

 

 Was ist Adipositas?

 

Der lateinische Begriff Adipositas bedeutet starkes oder krankhaftes Übergewicht, oft wird er auch als „Fettleibigkeit“ oder „Fettsucht“ übersetzt. Ein grobes Maß dafür ist der Body-Mass-Index. Mit zunehmendem Übergewicht steigt das Risiko für Erkrankungen, die mit der Adipositas zusammenhängen. 

 

Quelle:  https://www.ifb-adipositas.de/adipositas/was-ist-adipositas 

 

Im Netzt gibt es zahlreiche bmi Kinder Rechner. Machen Sie sich ruhig einmal die Mühe und berechnen den BMI ihres Kindes.

Adipositas, Fettleibigkeit bei Kindern

Eine ausgewogene Ernährung und ein vernünftiger Plan zur Gewichtsreduktion sind bei übergewichtigen Jugendlichen von grundlegender Bedeutung in Hinblick auf eine optimale Gesundheit. Eine ausgewogene Ernährung sichert, dass Jugendliche die richtige Menge an Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten in Verbindung mit der richtigen Menge an Mineralien, Vitaminen und Ballastsoffen zu sich nehmen.

Fettleibigkeit kann das Leben deutlich verkürzen und kann die physische und psychische Verfassung negativ beeinflussen. Oft liegt die Ursache der Fettleibigkeit in der Kindheit. Die Fettleibigkeit bei Kindern nimmt rapide zu. Heutzutage gibt es weit mehr fettleibige Kinder als je zuvor. Viele Eltern geben ihre eigenen Ernährungsprobleme an ihre Kinder weiter.

Hier zunächst einige Gedanken, was Sie tun können, um Übergeweicht und Gesundheitsprobleme bei Ihren Kindern zu vermeiden.

 

Kleine Kinder haben normalerweise einen großen Bewegungsdrang und möchten oft zwischen den regulären Mahlzeiten Kleinigkeiten essen. Deshalb ist es sehr wichtig, den Kindern gesunde Zwischenmahlzeiten zu geben.

Gesunde Zwischenmahlzeiten sind z.B. Möhren- oder Selleriestückchen als Alternative zu Chips und Fast-Food.

Obst ist ein hervorragender Ersatz für Süßigkeiten.

 

Limonade und andere zuckerhaltige Produkte können zu Hyperaktivität bei Kindern führen und damit große Entwicklungsprobleme verursachen. Außerdem werden Zahnprobleme und die Neigung zu Übergewicht durch eine zu zuckerhaltige Ernährung begünstigt. Deshalb sollten Sie immer über gesunde Alternativen zu Zucker nachdenken. Verhängnisvoll ist vor allem, dass eine zuckerreiche Ernährung den Appetit auf Zucker steigert. Das kann zu ernsten Essstörungen führen. Da der Körper Zucker wie Fett einlagert, ist ein zu hoher Zuckerkonsum eine Ursache für Adipositas.

 

Die Frühstücks-Cerealien sind bei Kindern eines der größeren Ernährungsprobleme. Jeder ist am Morgen in Eile und Cerealien sind schnell auf dem Tisch. Seien Sie vorsichtig mit gesüßten Cerealien, da Ihre Kinder dort eine unnötige Portion Zucker verzehren. Es gibt genügend gesunde, ungesüßte Cerealien mit zusätzlichen Ballaststoffen. Diese sind deutlich besser geeignet, da Ihre Kinder die notwendigen Nährstoffe aufnehmen, ohne nur Zucker zu essen.

 

 

Auch der Fast-Food-Verzehr beginnt oft schon im frühen Kindesalter. Das wird durch entsprechende Werbung meist noch verstärkt. Viele von uns mögen Hamburger, Pommes und anderes Fast Food. Kinder können sehr schnell regelrecht abhängig davon werdend. Deshalb sollten Sie nur sehr begrenzt solche Mahlzeiten verzehren, insbesondere bei kleinen Kindern, damit diese alle notwendigen Nahrungsmittel zu sich nehmen und auch einen entsprechenden Geschmack entwickeln.

 

Guter Ernährungsgewohnheiten entwickeln sich schon bei sehr kleinen Kindern. Sie sollten während der gesamten Kindheit auf gesundes und frisches Essen achten. So legen Sie den Grundstein für eine gesunde Ernährung auch als Jugendliche und Erwachsene. Eine gesunde Ernährung ist vor allem eine Frage des eigenen Wissens und der Vermittlung dieses Wissens an die Kinder. Wenn Sie Ihr Wissen an Ihre Kinder weitergeben, dann reduzieren Sie dadurch das Risiko für Übergewicht und daraus resultierende physische und psychische Probleme.

 

Tipps für übergewichtige Jungs

 

Wenn Sie jemals einen Plan zum Abnehmen für Jungs gefunden haben, dann sind Sie einer der wenigen Glücklichen. Viele männliche Teenager haben Gewichtsprobleme, sogar solche, die sportlich aktiv sind. Und das betrifft fast alle Sportarten. Völlig egal, wie sportlich oder faul sie sind oder was sie essen- es kann wirklich viele Jungen treffen.

Viele glauben, dass übergewichtige Jungen den ganzen Tag vor dem Fernseher oder Computer herumhängen und laufend Chips und Cola verzehren. Aber das ist nicht immer so. Aber sogar Jungen, die Sport treiben, können übergewichtig sein. Egal ob Fußball, Schwimmen, Tennis oder Schach – übergewichtige Jungen werden Sie in vielen Sportarten finden.

Es kann unheimlich schwierig werden, eine gute Diät, fatburner für Jungen zu finden. Und selbst, wenn Sie einen passenden Ernährungsplan finden, wird dieser wahrscheinlich nicht ausreichend sein für die fettverbrennung. Vielleicht werden Sie dann versuchen, auf Tabletten zum Abnehmen umzusteigen. Aber das ist sehr gefährlich. Meist geht das Abnehmen viel einfacher als Sie denken. Meist reicht es, verschiedene Maßnahmen geschickt zu kombinieren.

Zunächst sollte Ihr Kind einen gesunden Ernährungsplan haben. Vergessen Sie dabei nicht, dass durch das Wachstum mehr Energie benötigt wird, als Sie vielleicht denken. Dadurch kann es schwierig sein, die richtige Kalorienzahl zu ermitteln. Aber mit der Zeit und einiger Aufmerksamkeit werden Sie das richtige Maß finden. Dabei sollten Sie nicht nur auf das „Wie viel“, sondern vor allem auch auf das „Was“ achten. Jugendliche benötigen zahlreiche Nahrungsstoffe. Deshalb sollten Sie auf eine vielfältige und vor allem frische Nahrung achten.

 

 

Nachdem Sie den richtigen Ernährungsplan gefunden haben, dann ist als nächstes der Sportplan dran. Überzeugen Sie Ihren Sohn davon, Sport zu treiben. Wenn Ihr Sohn schon Sport treibt, dann sollte das in Verbindung mit der geänderten Ernährung zu einem Gewichtsverlust führen. Vielleicht wird es überraschend für Sie und Ihren Sohn sein, wie leicht das Abnehmen, die Fettverbrennung geht dann geht. Ihr Sohn wird aktiver sein, mehr Interesse an den Dingen um sich herumhaben und zufriedener werden. Eine geänderte Ernährung kann also eine sehr gute Möglichkeit sein, um Ihr Kind zu einer Änderung seiner Lebensweise zu motivieren.

Ein leicht umzusetzender Ernährungsplan zum Abnehmen

Ich weiß zwar nicht, wie es Ihnen geht, aber ich finde Diäten und Abnehmen furchtbar anstrengend. Die meisten Diäten sind wirklich grässlich. Außerdem bedeutet es meist einen riesigen Aufwand, seine Ernährung entsprechend dieser Diäten umzustellen. Was wir brauchen ist aber ein Ernährungsplan, der sich leicht umsetzen lässt und trotzdem erfolgreich ist. Eine Perfekte Kombination aus Fettverbrennung und fatburner.

Der angenehme Weg zum Abnehmen

Vor einigen Jahren traf ich mich mit meinem besten Freund Jonas. Während unserer Unterhaltung erzählte ich ihm von meinen Abnehm-Versuchen. Und ich erzählte ihm auch, dass ich keine Diät finden konnte, bei der ich wirklich dauerhaft mein Gewicht reduzieren konnte.

 

Jonas schlug mir vor, eine Sportart zu betreiben, bei der mein sportlicher Ehrgeiz mich in meinen Plan des Abnehmens unterstützen würde. Das erschien mir einleuchtend.

 

Dann fragte ich ihn, ob er nicht drei- bis viermal pro Woche mit mir Tennis spielen könne. Aber er hatte damit ein Problem, da er schon zweimal pro Woche zum Fußball-Training ging.

 

Da er mich aber nicht hängen lassen wollte, schlug er vor, dass ich doch in seinem Fußball-Team mitspielen könnte.                      Aber das wollte ich mir erst noch überlegen.

Ich kam etwas angetrunken aber auch zufrieden mit mir selbst nach Hause. Endlich hatte ich einen Abnehm-Plan, der hoffentlich funktionieren würde. Nicht von heute auf morgen, aber mit der Zeit würde ich so bestimmt abnehmen – da war ich mir ziemlich sicher.

 

Und das Beste: So konnte ich trotzdem essen, was ich wollte, ohne zuzunehmen.

 

Es dauerte tatsächlich eine ganze Weile, bis ich mein Wunschgewicht erreicht hatte. Aber das war nicht schlimm, weil ich auch in der Zeit bis dahin mit mir zufrieden war und Spaß hatte.

 

Jetzt spiele ich nicht nur Tennis und Fußball, sondern betriebe auch andere Sportarten. Und das nicht, um abzunehmen, sondern weil es mir Spaß macht. 

Abnehmen durch Bowling?

Kein Quatsch!

 

Bowling ist ein wundervoller Sport, bei dem Sie viel Spaß haben können. Dabei können Sie auch emotionalen Stress abbauen. Bowling ist perfekt für Leute mit einem vollen Terminkalender und ständigen Verpflichtungen. Aber wissen Sie auch, was Bowling für Ihre physische Gesundheit bedeuten kann? Sie können mit Bowling sogar Abnehmen.

Sie benötigen sehr viele verschiedene Muskelgruppen beim Bowling. Dadurch werden Sie aktiver und verbrauchen mehr Kalorien. Und dadurch nehmen Sie ab und formen Ihren Körper.

 

Wenn Sie regelmäßig zum Bowling gehen, dann werden Sie allmählich in eine sehr gute Kondition kommen. Sie müssen also gar nicht unbedingt irgendwelche langweiligen Übungen zuhause und allein betreiben. Und Sie müssen auch nicht Unmengen von Geld für scheußlich schmeckende Diätdrinks ausgeben, sondern bekommen für Ihr Geld nicht nur Sport, sondern auch Spaß und Unterhaltung mit Freunden.

 

Die gesundheitlichen Vorteile beim Bowling:

 

Muskeltonus

 

Der Anlauf, das Strecken des Arms und das Ausbalancieren der Kugel sind gute Anspannungsübungen für Ihre Muskeln. Gegenüber dem normalen Laufen haben Sie ein Zusatzgewicht und außerdem ändern Sie Ihre Körperhaltung viel stärker, benutzen also mehr Muskeln intensiver. Und durch den Anlauf trainieren Sie natürlich auch Ihren Kreislauf

 

Fettverbrennung

 

durch die ständige Bewegung verbrauchen Sie zusätzliche Kalorien. Bei regelmäßigem Training werden Sie also Ihr Gewicht reduzieren - aber natürlich nur, wenn Sie in den Pausen nicht laufen Essen und Cola oder Bier trinken.

 

Soziale Kontakte

 

- Bowling betreiben Sie mit Ihrer Familie oder Ihren Freunden. Sie können sich unterhalten und verbessern dabei auch noch Ihre sozialen Kontakte. Dadurch werden Sie sich glücklicher fühlen.

 

All diese Vorteile sollten Sie dazu bewegen, Bowling als eine Möglichkeit zum Abnehmen auszuprobieren. Ich bin mir sicher, dass Sie begeistert sein werden. Aber vergessen Sie nicht, dass ein Bowling-Spiel Sie nicht gleich 2 kg leichter macht. Natürlich braucht es etwas Geduld und Ausdauer und auch ein paar Tropfen Schweiß kombiniert mit einer gesunden Ernährung, um erfolgreich abzunehmen.

 

Und das hilft natürlich auch Ihren Kindern. Nehmen Sie diese mit. 1-2 Mal in der Woche ist absolut in Ordnung und auch ihre Kinder werden nicht nur den Spaß erfahren, sondern auch merken, das Abnehmen gar nicht so doof sein muss.

Fatburner, Sicheres und leichtes Abnehmen bei Jugendlichen

Kommt Ihr Kind manchmal mit tränenverschmiertem Gesicht nach Hause, weil es wegen seines Gewichts gehänselt wurde? Und versteckt es sich dann in seinem Zimmer, weil es nicht mit Ihnen darüber reden will? Und weinen Sie selbst, weil Sie glauben, Ihrem Kind nicht helfen zu können? Das muss sich auf jeden Fall ändern! Lernen Sie, wie ihr Kind erfolgreich abnehmen kann!

 

Studien haben gezeigt, das Übergewicht bei Jugendlichen mittlerweile erschreckende Ausmaße angenommen hat. Die meisten dieser Studien haben gezeigt, dass nicht nur Körperbau, genetische Veranlagung, falsche und zu viel Ernährung zu Übergewicht führen, sondern dass Bewegungsmangel einer der schwerwiegendsten Gründe für Übergewicht ist. Es wurde herausgefunden, dass sich die meisten jungen Leute weniger als 30 Minuten pro Tag sportlich betätigen.

 

Wenn Sie als Eltern keinen Sport treiben, dann begünstigen Sie Bewegungsmangel und Übergewicht bei ihren Kindern. Deshalb sollten Sie für sich selbst und ihre Kindern regelmäßige sportliche Betätigungen planen. Das müssen keine langweiligen Kreistrainings sein, sondern Aktivitäten, die Ihnen und Ihren Kindern Spaß machen.

 

Wenn sowohl Sie als auch ihr Kind unter Übergewicht leidet, dann sollten Sie zunächst von Ihrem Arzt und vom Kinderarzt Ihres Kindes die Leistungsfähigkeit überprüfen lassen. Dabei sollten medizinische Ursachen für das Übergewicht auf jeden Fall geprüft werden. Diese medizinischen Tests sind die Grundlage für Ihr Sportprogramm.

 

Das leichte Abnehmen ist gar nicht so schwierig, wie Sie vielleicht befürchten. Am besten beginnen Sie mit zügigen Spaziergängen oder neudeutsch Walking. Einfacher geht das, wenn Ihre Kinder dabei z.B. ihre Lieblingsmusik auf dem Smartphone dabeihaben. Oder nutzen Sie die Zeit, um sich mit Ihrem Kind zu unterhalten.

 

Nutzen Sie die Zeit für Unterhaltungen über Interessen Ihrer Kinder. Ganz wichtig: Halten Sie Ihren Kindern keine Standpauken, denn sonst werden die Spaziergänge sicher keinen Erfolg haben.

 

Wirklich gut geeignet für Familiensport ist auch Radfahren. Radfahren lässt sich hervorragend in den Alltag integrieren. Sie können z.B. tägliche Wege mit dem Rad erledigen. Und richtig Spaß machen natürlich gemeinsame Ausflüge am Wochenende. Und das Radfahren kann bald zu einem festen Bestandteil Ihres Lebens werden.

 

Durch das Radfahren verlieren Sie nicht nur Gewicht, sondern gleichzeitig wird sich die Form Ihres Körpers vorteilhaft verändern. Sie werden beispielsweise viel muskulösere Beine bekommen. Ihre Herzleistung wird steigen und damit die Fähigkeit des Körpers, mehr Sauerstoff zu transportieren. Und damit wird dann auch anderer Sport leichter für Sie. Ein guter fatburner und Muskelaufbau. 

 

 

Eine andere gut geeignete Sportart ist das Schwimmen. Schwimmen ist  ein sehr guter Sport für übergewichtige.Es gibt eigentlich meist öffentliche Schwimmbäder in der Nähe. Gerade die positiven Aspekte, die sich aus den Merkmalen des Wassers ergeben, machen das Schwimmen zu einer der gesündesten Sportarten. Dazu zählt etwa die Auftriebskraft - dadurch ist Schwimmen besonders für Menschen mit Übergewicht und Gelenkproblemen bestens geeignet. Außerdem bietet das das kühle Nass einen Widerstand, der bis zu 14-mal intensiver ist als der Luftwiderstand. Dadurch fordern Sie Ihre Muskeln besonders.

 

Sie müssen sich der Tatsache bewusst sein, dass Sie verantwortlich sind für Gesundheit und Wohlergehen Ihrer Kinder. Wenn Sie Ihre frühzeitig an Sport gewöhnen, dann wird ihnen das das ganze Leben lang von Vorteil sein.

 

Abnehmen ist nicht zu schwierig und es muss auch nicht langweilig sein. Sie müssen nur damit anfangen und wirklich ehrlich bemüht sein.

 

 

Fahrradfahren geht überall

Mit einem Fahrradträger an Ihrem Auto können Sie praktisch überall Fahrrad fahren. Sie können Ihr Fahrrad überall mit hinnehmen, wo Sie wollen. Mit einem Fahrrad im Gepäck, können Sie viel interessantere Ausflüge unternehmen.

 

Vielleicht sind Sie bisher immer auf Ihrem Hometrainer gefahren? Das ist gut so und es ist besser als gar keine Bewegung. Der steht im Trockenen und Warmen und Sie können auch spät am Abend fahren? Das ist richtig. Aber es ersetzt nicht die Bewegung an der frischen Luft. Sicher kennen Sie den Spruch, dass es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung gibt. Und mancher Pedalritter radelt wirklich das ganze Jahr, auch bei Schnee und Eis. Nun müssen Sie es ja nicht gleich übertreiben. Aber gegen Sonne und Regen gibt es schon passende und nicht zu teure Kleidung. Und Ihr Körper braucht all diese Umweltreize. Das Immunsystem wird dadurch gestärkt. Und die Eindrücke von der Landschaft, ihren Gerüchen und Geräuschen werden Sie im heimischen Keller auch nicht finden. Ganz zu schweigen von schönen Aussichtspunkten und Rastplätzen. Außerdem geht das gemeinsame Radfahren auf dem Heimtrainer auch nicht.

 

Um mit Ihrem Fahrrad auch Ecken zu erkunden, die nicht direkt vor der Haustür liegen, werden Sie schon bald über ein Transportmittel für längere Anfahrten nachdenken. Manchmal kommen Sie mit dem Zug ans Ziel. Aber oft werden Sie froh sein, wenn Sie Ihr Fahrrad einfach vom Fahrradträger des Autos nehmen können und dann losradeln.

 

Mit einem Fahrradträger am Auto können Sie Ihr Fahrrad auf Wochenendausflüge oder längere Urlaube mitnehmen. Sie wissen immer, dass Ihr Fahrrad für Sie passend eingestellt und in einem guten Zustand ist, statt sich vielleicht mit Leihfahrrädern vor Ort zu ärgern. Außerdem ersparen Sie sich die Suche nach einem Fahrradverleih.

 

 

Bei der Auswahl des Fahrradträgers sollten Sie sehr sorgfältig sein. Nicht nur der Preis ist wichtig. Achten Sie besonders auf eine leichte Montage, bei der Ihr Auto nicht beschädigt wird. Wichtig ist auch die Stabilität des Trägers, denn wer möchte schon auf der Autobahn seine Fahrräder verlieren. Und natürlich sollten Sie auch bei der Befestigung der Räder auf einen guten und sicheren Halt bei einfacher Montage achten. Denn sonst wird der schöne Fahrradträger nur im Keller stehen, weil die ganze Montage viel Zeit kostet und die Ausflüge keinen Spaß machen. Am besten ist eine Probefahrt mit selbständiger Montage des Trägers am Auto, dem Aufladen und Abladen der Räder und einem Stück schnellerer Fahrt (am besten auf der Autobahn), um zu sehen, ob Sie von dem Fahrradträger überzeugt sind. Achten Sie aber darauf, dass Sie den Träger demontieren, wenn er längere Zeit nicht benötigt wird – das spart Sprit und schon die Umwelt.

Fahrradfahren macht Spaß

 

Fahrradfahren ist eine attraktive Sportart für jedes Alter. Es bietet Ihnen die Möglichkeit, Sport in Ihren Tagesablauf zu integrieren. Familien oder Freunde können gemeinsam Fahrradfahren, z.B. bei größeren Ausflügen oder auch in der näheren Umgebung. Es ist der perfekte Sport, egal, ob man 5 oder 80 Jahre alt ist. Dabei kommt es gar nicht so sehr auf die Geschwindigkeit an. Wichtig ist, dass Sie aktiv sind und sich bewegen.

Es gibt eigentlich keine Ausrede beim Radfahren. Selbst wenn Sie auf nur 2 Rädern unsicher sind – es gibt auch sehr gute „Dreiräder“. Sie müssen nur aufsteigen und Strampeln.

Fahrräder gibt es in allen Größen, Formen und Farben. Für Kleinkinder gibt es Fahrräder mit Stützrädern oder noch besser Laufräder ohne Pedale. Und dann gibt es auch schon sehr kleine Fahrräder mit 2 Rädern. Nach einiger Übung können Ihre Kinder dann auch bald kleine Wege mit Ihnen gemeinsam per Rad erledigen. Besonders motivierend sind natürlich Fahrten zur Eisdiele. Aber auch Einkaufstouren mit dem Fahrrad werden Ihren Kindern Spaß machen. Natürlich müssen Sie mit Stürzen rechnen und das Fahren auf der Straße ist richtig anstrengend – für Ihr Kind und auch für Sie. Nehmen Sie sich also nicht zu viel vor, damit Sie auch wirklich Spaß haben. Und nach einigen Rückschlägen und Ängsten werden Ihre Kinder bald zu echten Rennfahrern.

 

Bei größeren Kindern gibt es dann die Entscheidung für Rennräder, Mountainbikes oder ähnliches. Probieren Sie gemeinsam aus, welches Rad den Vorstellungen Ihrer Kinder am besten entspricht, denn mit diesem Rad wir Ihr Kind dann auch gern fahren.

 

Und natürlich können Sie einige Zusatzausrüstung kaufen: Körbe am Lenker oder auf dem Gepäckträger für die Schultasche bei den Größeren oder großartige Hupen, Klingen oder Fahnen bei den Kleinen. Richtig beliebt sind natürlich Tachometer – da werden Sie sich als Eltern ganz schön anstrengen müssen bei der Jagd nach immer neuen Geschwindigkeitsrekorden.

 

Sie können Fahrräder natürlich beim Fachhändler kaufen mit ausführlicher Beratung und Probefahrt. Wenn Sie wissen, welches Modell Sie wollen, dann können Sie natürlich auch im Internet kaufen. Gebrauchte Räder gibt es oft bei second-hand Märkten zu sehr günstigen Preisen. Aber da sollten Sie schon ein Fahrradkenner sein, um keine Rostlaube zu erwerben.

Versuchen Sie das Radfahren und Sie werden begeistert sein!

 

 

Haferflocken – das optimale Frühstück zur Gewichtsreduktion

Wussten Sie, dass Ihr Frühstück ca. 10 % zu Ihrem Stoffwechsel beiträgt? Haferflocken sind eines der besten Frühstücke. Wenn Sie eine großartige Figur erlangen möchten, dann sollte Ihr Kind Haferflocken zu einem festen Bestandteil seines Ernährungsplans machen.

Haferflocken sind das perfekte Frühstück, weil diese Sie mit Energie versorgen und die Ballaststoffe für ein ausreichendes Sättigungsgefühl sorgen. Dieses Frühstück ist quasi Brainfood für das Gehirn Ihres Kindes. Es ist der ideale Start in den Tag und für die Schule.

Die Haferflocken werden im Magen relativ langsam verdaut und sorgen deshalb für eine langfristige Energiezufuhr. Außerdem sind viele wasserspeichernde Ballaststoffe enthalten. Diese sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. In Studien wurde zudem nachgewiesen, dass der Verzehr von Haferflocken den Cholesterinspiegel, und den Blutzuckerwert senken kann und zur Reduzierung von Herzkrankheiten, Diabetes, Darmkrebs und Übergewicht beiträgt.

 

Natürlich können Sie auch wertvolle Antioxidantien zu Ihren Haferflocken geben, z.B. in Form von Blaubeeren. Diese leckeren Früchte sind eine hervorragende Prävention gegen Herzprobleme, Krebs und viele andere Gesundheitsprobleme. Blaubeeren stehen im Ruf, auch bei Sehproblemen präventiv zu wirken. Blaubeeren verfügen über den höchsten Anteil an Antioxidantien unter 40 Obst- und Gemüsesorten.

 

Was können Sie mehr von der ersten Mahlzeit des Tages verlangen? Aber Haferflocken sind nicht nur zum Frühstück ideal. Essen Sie Haferflocken zum Beispiel vor dem Besuch des Fitnessstudios, um neue Energie zur Verfügung zu haben. Oder geben Sie Haferflocken zu Ihren Smoothies. Haferflocken eignen sich auch als Zugabe zu Muffins oder als Panade bei Schnitzeln oder gebratener Hühnerbrust.

 

Denken Sie daran, nur ungesüßte Haferflocken ohne zusätzliche Geschmacksstoffe zu kaufen. Geben Sie Bananen oder Beeren oder Milch zu den Haferflocken. Gezuckerte Haferflocken sollten Sie auf jeden Fall meiden, denn so können Sie Ihr Gewicht nicht reduzieren.

 

Wenn Sie Haferflocken mit etwas mehr Biss suchen, dann probieren Sie doch mal die sogenannten “steel-cut oat“ – ganze Haferschrotkörner. Diese kochen zwar etwas länger, aber geschmacklich lohnt sich das auf jeden Fall. Sie haben etwas mehr Biss und auch mehr Geschmack als Haferflocken. Probieren Sie Haferschrot – Sie werden begeistert sein.

 

Auch bei nächtlichen Hungerattacken sind Haferflocken eine große Hilfe. Sie unterdrücken das Hungergefühl und das, ohne einfach nur Fett oder Zucker zu sich zu nehmen.

 

Wenn Sie ernsthaft wieder in Form kommen wollen, dann probieren Sie doch abwechselnd Haferflocken und Wurst und Ei zum Frühstück. Dadurch wird Ihr Stoffwechsel angeregt.

Versuchen Sie auch mal die englische Variante der Haferflocken: Porridge!

Sie können es selbst zubereiten oder auch in Ihrem Supermarkt zum selbst anrühren kaufen. Versuchen Sie es. Es sättigt und ist dabei auch noch gesund.

 

 

 

Ideen für gesunde Snacks

 

Wenn Sie selbst Mutter sind und gerade Diät machen, dann wird es mitunter recht anstrengend für Sie sein. Ich kenne diese Situation aus eigener Erfahrung. Die meisten meiner Kunden als Ernährungsberaterin halten Ihre Diätpläne unter fast allen Umständen durch, bis auf zwei Ausnahmen. Meist wird es schwierig, wenn die Kinder aus der Schule nach Hause kommen. Und manchmal auch schon beim Zubereiten der Schulbrote.

 

Es ist wirklich nicht überraschend, dass Kinder die Snacks aus dem Supermarkt mögen. Und bei Eltern sind solche Snacks beliebt, weil diese einfach und schnell zu beschaffen sind und auch schnell eingepackt sind. Kleine Tüten mit Chips oder Kräckern sind sehr beliebt. Das ist auch kein Problem – im Prinzip. Aber wenn die Mutter eine Diät macht, dann wird’s schwierig. Mütter mögen Snacks nämlich genauso sehr.

 

Solche Snacks haben viel Fett und Kalorien. Und nach dem einen oder andern Tütchen stehen ruck-zuck 500 Zusatzkalorien auf dem Speiseplan. Und dann wird es schwierig abzunehmen.

 

Hier sind 20 Ideen für Zwischenmahlzeiten für Ihre Kinder, die auch Ihren eigenen Diätplänen nicht in die Quere kommen.

 

 

1. Geben Sie in Stücke geschnittene frische Früchte in eine mit Fruchtsaft gekochte Gelatine. Schütten Sie den Obst-Wackelpudding in Plastikgefäße mit Deckel zu je 200 ml.

 

2. Bereiten Sie Gemüsestücken zu. Von Möhre, Gurke oder Sellerie zu Dip-Soßen.

 

3. Schneiden Sie ca. 6 cm lange Stücke von Selleriestangen und füllen diese mit Frischkäse und Rosinen oder Nüssen.

 

4. Geben Sie eine Mischung aus Hartkäsestücken, Nüssen und Obstwürfeln in einer Lunchbox mit.

 

5. Rollen sie eine Scheibe Schinken mit dünnen Möhren und Selleriescheiben als Füllung auf und stecken einen Zahnstocher durch.

 

6. Frieren Sie Orangenstücken in einem Eiswürfelbehälter zusammen mit etwas Wasser zu kleinen Stücken.

 

7. Bereiten Sie Gehacktes Klößchen. Machen Sie kleinere Bällchen als gewohnt und geben Sie dafür einige Obststücke dazu.

 

8. Mini-Quiches sind ein wunderbarer Pausensnack für Ihre Kinder.

 

9. Gefrorene Fruchtstücke: Frieren Sie Erdbeeren, Bananen-, Kiwi, Wassermelonen-Scheiben und Weintrauben zusammen mit Apfelsaft ein – am besten in einer Eiswürfelform.

 

10. Reiskekse können Sie mit Avocado bestreichen oder mit Banane und Zimt. Auf die Avocado können Sie auf Sprossen oder Tomatenscheiben geben.

 

11. Eibrote: Bestreichen Sie die Brot dünn mit Mayonnaise und legen die Eischeiben darauf. Würzen Sie diese mit etwas Paprikapulver.

 

12. Wickeln Sie Käse, Sellerie oder Möhrenstückchen in Salatblätter.

 

13. Joghurt mit Marmelade zum Selbstmischen, also wie „Joghurt mit Ecke“.

 

14. Kleine Käse mit Kräckern.

 

15. Schneiden Sie Datteln längs auf, entfernen den Stein und füllen diese mit Frischkäse.

 

16. In Blätterteig eingewickelte Würstchen (Würstchen im Schlafrock).

 

17. Bestreichen Sie Pita-Brote mit Tomaten-Soße und streuen Gewürze darüber. Belegen Sie das Brot mit Tomaten, Schinken, Fleischwurst, Zwiebeln, Pilzen und Ananas. Streuen Sie geriebenen Hartkäse darüber. Backen Sie das Pita-Brot im Ofen.

 

18. Frucht-Döner: Geben Sie frisches Obst in Kebab-Brote.

 

20. Sandwiches mit Mayonnaise, Thunfisch und frischem Gemüse.

 

 

Vergessen Sie nicht, dass frische Zutaten am besten sind. Ersetzen sie die Fertigsnacks so oft wie möglich durch selbst zubereitete Speisen. Ihre Kinder werden das frische Essen mit der Zeit sehr schätzen.

Super-Tipps zum Abnehmen für Jugendliche

Sie suchen nach Tipps für Abnehmen bei Jugendlichen. Heutzutage wird der Druck auf Jugendliche immer größer, dünn zu sein. Fernsehsendungen suggerieren, dass nur in ist, wer dünn ist. Jugendliche Vorbilder, die dünn sind, bauen ebenfalls Druck auf. Und nicht zu vergessen der Druck durch die Eltern selbst.

 

Das Dickerchen in der Schule zu sein, kann für das weitere Leben nachhaltig am Selbstbewusstsein nagen. Und es gibt keine einfachen Auswege. Das Abnehmen ist nicht leicht und zusammen mit allen möglichen Pubertätsproblemen wird es für die betroffenen Jugendlichen wirklich schwierig. Wenn Sie diese Probleme im Hinterkopf behalten, dann können Sie mehr Verständnis entwickeln und ihrem Kind besser beim Abnehmen, der Fettverbrennung helfen.

 

Einer der wichtigsten Hinweise, speziell für junge Mädchen ist, dass es von größter Bedeutung ist, zu wissen, wie ein gesunder Mensch aussieht. Viele in der Werbung und im Fernsehen gezeigten jungen Frauen sind zu dünn, mitunter krankhaft dünn. Dieses krankhafte Untergewicht wird zwar von den Medien idealisiert, aber Sie sollten ihren Kindern immer wieder verdeutlichen, dass solches Untergewicht auch gesundheitsgefährdend ist. Ein Nacheifern entsprechend solcher Magermodels ist der Weg in gefährliche Probleme.

 

Aber auch junge Männer können Essstörungen haben, diese sind nicht nur ein Problem von Mädchen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass junge Menschen sich selbst im Spiegel nur als fett und hässlich sehen, krankhaft nach fatburnern suchen, auch wenn sie völlig normal aussehen. Wenn das dauerhaft der Fall ist, dann sollte dringend ein Psychologe zur Hilfe konsultiert werden. Ein Psychologe kann helfen, dass Bild von sich selbst zu korrigieren und sich über die eigenen Ziele bezüglich Aussehen und Gewicht klar zu werden.

 

Wichtig ist auch der Hinweis darauf, dass der Körper von Jugendlichen sich noch im Wachstum befindet. Während der Jugend durchläuft der Körper zahlreiche Veränderungen. Oft wachsen Kindern und Jugendliche abwechselnd in die Länge und in die Breite. Und während der Pubertät kann es passieren, dass trotz gesunder Ernährung und sportlicher Aktivität keine Erfolge sichtbar werden. Manchmal sind die Erfolge wirklich erst nach dem Ende der Pubertät zu sehen.

 

Aber unabhängig von anderen Einflüssen sind gesunde Ernährung und Sport die Grundlagen für erfolgreiches Abnehmen. Das dürfen Jugendliche nicht vergessen, wenn sie ihre täglichen Aufgaben zu bewältigen haben. Wenn beispielsweise in der Schulcafeteria keine gesunden Mahlzeiten angeboten werden, dann sollte gemeinsam mit den Eltern eine Lösung gefunden werden. Die schnellste und einfachste Lösung ist sicher selbst zubereitete, gesunde Pausenmahlzeiten, die von zu Hause mitgenommen werden. Außerdem kann natürlich auf ein besseres Angebot in der Cafeteria hingewirkt werden. Und es sollte die regelmäßige Teilnahme an Sport z.B. in einem Sportverein sichergestellt werden.

 

Sehr hilfreich bei Adipositas ist natürlich die Unterstützung durch die Familie. Meist wird die ganze Familie daran interessiert sein, gesünder zu leben und die Jugendlichen bestmöglich unterstützen. Wenn es in Deiner Familie einen „Chefkoch“ gibt, dann rede mit diesem Familienmitglied über eine Umstellung Deiner Ernährung. Und als Extra-Sport bietet sich natürlich die Hilfe bei schwererer körperlicher Arbeit im Haushalt oder im Garten an, da wird die Fettverbrennung schnell angekurbelt.

 

Mit diesen Hinweisen wird es Dir bestimmt leichter fallen, erfolgreich und dauerhaft abzunehmen.

 

 

Schnelles Abnehmen für Jugendliche

Adipositas ist nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder und Jugendliche gesundheitsgefährdend. Wenn Du Dir als Jugendlicher Sorgen über zu viele Pfunde machst, dann warte nicht auf das ideale Programm zum Abnehmen. Tue jetzt etwas für Deinen Körper. In diesem Artikel findest Du einige Tipps von Ernährungsexperten für erfolgreiches Abnehmen. Mit deren Hilfe wirst Du den Kampf gegen das Übergewicht gewinnen.

 

Adipositas, Übergewicht wird einfach gesagt durch zu viel essen hervorgerufen. Deshalb muss ein erfolgreiches Programm zum Abnehmen bei Jugendlichen eine Kontrolle über die tägliche Nahrungsaufnahmen ermöglichen, insbesondere bei fettigen Nahrungsmitteln. Wichtig ist auf die Kontrolle bei Milchprodukten, Fast-Food und Getränken.

 

Wichtig bei den meisten erfolgreichen Abnehm-Programmen sind das reichliche Trinken von Wasser, der Verzehr von frischen Früchten, rohem Gemüse und ballaststoffreicher Nahrung. Wichtig ist die ausgewogene Zufuhr von Nahrungsmitteln.

 

Ersetze ungesunde Zwischenmahlzeiten (Schokoriegel, Kartoffelchips) durch gesünderes Essen. Nimm statt der fettigen Chips Weintrauben, Cherry-Tomaten, Möhren oder Joghurt.

 

Betreibe täglich intensiv Sport, z.B. in einem Fitnessstudio oder beim Radfahren, Joggen oder Fußballspielen. Dadurch verbrauchst Du Kalorien und reduzierst den Fettanteil im Körper. Bewegung ist der wichtigste Bestandteil einer erfolgreichen Diät gerade bei Jugendlichen.

 

Am Wichtigsten ist aber ein eiserner Wille, wirklich abzunehmen und sehr viel Geduld. Es wird sicher nicht leicht, wieder leichter zu werden. Aber schließlich wirst Du für Deine Bemühungen belohnt: mit einem besseren Aussehen, einer guten physischen Verfassung und hoffentlich auch sehr viel zufriedener. 

 

 

(c) J.K STEVENS

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Wie kommt es zur Angststörung (Phobie)?Schluss mit Flugangst (Aviophobie)

Man glaubt es kaum:

 

Ein Manager im Nadelstreifenanzug drückt sich beim letzten Aufruf seines Fluges noch schnell eine Pille aus dem Tablettenstreifen und schluckt sie hastig vor dem Betreten des Flugzeugs runter. Oder schauen Sie sich den Fußballprofi an, der zum wiederholten Mal den abflugbereiten Jet wieder verlässt, nur weil er Angst vor dem Fliegen hat. Flugangst ist weit verbreitet. Und es trifft jeden: Jung und Alt, Mann und Frau, Vielflieger und Gelegenheitsflieger. Rund ein Drittel der Passagiere, die in ein Flugzeug steigen, leiden unter Flugangst. Feuchte Hände, „nur“ ein komisches Gefühl, Schweißausbrüche oder gar regelrechte Panikattacken – die Palette der Symptome bei Flugangst ist riesengroß.

 

Dabei ist das Flugzeug heutzutage das Fortbewegungsmittel erster Wahl. Zeit ist Geld. Ein Termin jagt den nächsten. Wir kommen gar nicht mehr drum herum, uns in ein Flugzeug zu setzen. Dabei ist das Gefährlichste am Flug nur der Weg hin zum Flughafen. Flugzeuge sind die sichersten Verkehrsmittel überhaupt. Sie werden am intensivsten gecheckt. Piloten unterliegen den strengsten Kontrollen und Schulungsauflagen. Sie befinden sich also beim Fliegen in den sichersten und besten Händen.

 

Und doch beschleicht fast jeden ein eigenartiges Gefühl. Das liegt daran, dass nämlich alles etwas anders als im wirklichen Leben ist. Man ist in enge Sitze gezwängt und hat wenig Bewegungsfreiheit. Die feste Betondecke, das Fundament unter den Füßen fehlt. Man muss sich anschnallen. Sehr viele Menschen sind auf engem Raum zusammen. Ja selbst fremden Gerüchen kann man plötzlich nicht mehr ausweichen.

 

Man kann keine eigenen Entscheidungen mehr treffen, sondern ist für eine gewisse Zeit wirklich fremdbestimmt, total dem Flugzeug und seiner Besatzung ausgeliefert.

 

Nicht alle Menschen entwickeln daraus gleich eine Flugangst. Für diejenigen aber, die ernsthafte Symptome zeigen, ist dieses eBook genau das Richtige. Wenn Sie es intensiv lesen und durcharbeiten, können Sie sogar schrittweise Ihre bestehende Flugangst damit abbauen und sogar ganz überwinden. Dieses eBook gibt ihnen dazu Schritt für Schritt Hilfen. Es nimmt Ihnen die Angst vor dem Fliegen, indem es Flugzeuge, deren Aufbau und Funktionsweise beschreibt, etwas über Wetter und Turbulenzen verdeutlicht und viele auslösende Faktoren von Flugangst analysiert.

 

Am Ende wird das Fliegen gar nicht mehr so monströs, grausam und geheimnisvoll sein, sondern ganz natürlich – versprochen! Nun lehnen Sie sich entspannt zurück und beginnen mit diesem eBook einen entspannten Flug durch die Welt der Jets, Lüfte und Wolken. Ready for Take off? Fasten your Seat belt, und los geht´s!

 

 

 

Was Sie über ein Flugzeug wissen müssen

Um sich mit dem Thema Flugangst auseinanderzusetzen, sollten Sie erst einmal etwas Grundlegendes über ein Flugzeug kennen. Wie ist ein Flugzeug aufgebaut? Wie funktioniert Fliegen? Wie sicher ist ein moderner Jet? Welche regelmäßigen Wartungen muss ein Flugzeug durchlaufen? Mit welchen Fachbegriffen müssen Sie sich beim Fliegen vertraut machen? Wie sind die Sicherheitsbestimmungen? Was passiert alles im wirklichen Notfall?

Ein Flugzeug ist so konstruiert, dass die allerwichtigste Verbindung zwischen Rumpf und Flügeln besteht.

 

Um es gleich vorweg zu sagen: Ein Flügel kann nicht abbrechen! – Wie beruhigend! Im Flugbetrieb reißt ein Flügel also nicht ab. Da können die Turbulenzen noch so groß sein. Über diese Verbindung Rumpf-Flügel werden die auftretenden Kräfte von Luft und Masse ins Gleichgewicht gebracht. Das heißt: Diese Verbindung muss ca. das 3,9-fache des Eigengewichts des Flugzeugs aushalten können. So verlangen es die Sicherheitstests. Zum Vergleich: Beim Aufsetzen im Landevorgang hält diese Verbindung etwa die 1,4-fache Kraft aus, beim Start die 1,2-fache Kraft, im Kurvenflug mit z.B. 60 Grad Neigung die 2-fache Kraft und im unbeschleunigten Horizontalflug die 1-fache Kraft. Nur zum Vergleich: Ihr Flugzeugsitz muss Belastungen bis zum 8-fachen und mehr seines Eigengewichts aushalten können. Sie als Passagier spüren die Belastungen, die auf Rumpf und Flügel einwirken, dadurch, dass Sie entweder in Ihren Sitz gedrückt werden (Beschleunigung, Steigung, Start, Kurvenflug) oder aus ihm herausgezogen werden (Landung, Sinkflug, Geschwindigkeitsrücknahme).

 

Sechs Baugruppen hat ein modernes Verkehrsflugzeug (in Klammern die englischen Ausdrücke; in der Fliegerei ist die einzige internationale Verständigung Englisch, so auch die Kommunikation zwischen Cockpit und Tower, Kapitän und Lotsen):

 

  • Rumpf (Fuselage)

  • Tragflächen (Wings)

  • Triebwerke (Engines)

  • Fahrwerk (Landing Gear)

  • Leitwerk ((Empenage)

  • Ausrüstung (Equipment).

 

Mal abgesehen von der besonderen Rumpf-Flügel-Verbindung muss die Passagierkabine (Rumpf) ganz besondere Kräfte wie Biegungen, Verdrehungen und Druck aushalten. Zum einen ist da der Innendruck, der es Passagieren auch in 10.000 Metern Höhe ermöglicht zu atmen. Zum anderen kommt aber auch der Außendruck hinzu, der durch Winde, Gewitter, Blitz, Minustemperaturen, Regen, Hagel und Turbulenzen auf den Rumpf einwirkt.

 

 

 

Fail Safe und Redundanz – was ist das?

 

Bei der Konstruktion eines Flugzeugs herrschen zwei Grundprinzipien vor: Fail-Safe-Methode und Redundanz: Fail-Safe sorgt während der gesamten Lebenszeit eines Flugzeugs dafür, dass mögliche Schäden, die trotz aller Kontrollen und Wartungen auftreten können, minimiert werden; Redundanz bestimmt, dass bei Ausfall eines Teils oder Systems ein anderes eingreift und die Aufgaben dann mit übernimmt. Beispiel: Wenn ein Triebwerk ausfällt, übernimmt das andere die Aufgaben mit. Man kann auch mit nur einem Triebwerk oder mit dreien (zweien) von vieren sicher landen. Und so wie auch Vögel einfach nur zur Erde gleiten können, ohne ihre Flügel zu schlagen, fällt auch ein Flugzeug bei Ausfall aller Triebwerke nicht wie ein Stein zu Boden, sondern kann noch kilometerweit gleiten und ohne die Kraft der Triebwerke landen.

 

 

Wartung und Check

Jedes Flugzeug wird nach jedem Flug von einem geprüften Fluggerätemechaniker am Boden gewartet. Er erteilt mit seiner Unterschrift die technische Freigabe für das Flugzeug und übernimmt dementsprechend die Verantwortung. Der Kapitän muss sich zusätzlich durch einen Rundgang ums Flugzeug (Walk Around) davon überzeugen, dass zunächst einmal rein äußerlich alles in Ordnung ist: kein Öl ausläuft, die Reifen in Ordnung sind, keine Klappen offen sind, keine Dellen bestehen, die Triebwerke in Ordnung sind und so weiter. Das geht bis hin zur Beschaffenheit der Startbahn bei Regen, Schnee und Eis, aber auch beispielsweise bis hin zur Enteisung von Tragflächen. Zusammen mit seinem Bordingenieur oder Co-Piloten geht er vor dem Start einen umfangreichen Sicherheitscheck im Cockpit durch. Alle Funktionen werden dabei überprüft, auch und vor allem die Treibstoffmenge, die für den vorgesehenen Flug nötig ist. Aber auch die Last des Flugzeugs selbst ist exakt berechnet, damit die Besatzung weiß, mit welcher Schubkraft sie abheben muss. Die Verteilung der Fracht ist wichtig, damit der Flieger nicht Schlagseite bekommt. Sollten irgendwelche Fehlfunktionen angezeigt werden, wird der Pilot die Maschine nicht starten. Und selbst im Startvorgang können noch Unregelmäßigkeiten erkannt werden. Dann wird er den Start abbrechen, selbst wenn er schon auf der Piste steht.

 

 

Wie wirkt Wetter?

 

 

Als Vorbereitung auf den Flug hat die Cockpitbesatzung auch exakte Wetterdaten. Winde, Turbulenzen, Wolkenbeschaffenheit und zahlreiche andere Daten fließen exakt in die Berechnung der Flugstrecke ein. Auch während des Fluges bekommt die Besatzung ständig neue Daten, hat Systeme wie Radar an Bord, die Wetterdaten ständig aktualisieren. In der Regel versucht man, Stürme und Unwetter zu umfliegen, um es den Passagieren so angenehm wie möglich zu machen. Turbulenzen sind keine Luftlöcher, wie viele meinen, sondern Luftverwirbelungen, die dem Flugzeug nichts anhaben können. Sie sind unangenehm für die Passagiere. Systeme an Bord gleichen turbulente Lufteinwirkungen auf das Flugzeug aus.

 

Man nennt das in der Fachsprache: Die Geschwindigkeit des Flugzeugs wird auf die Turbulence Penetration Speed verringert. Damit werden die turbulenten Einwirkungen auf die Maschine so gering wie möglich gehalten. Viel problematischer ist die Situation für kleine Privatmaschinen, die solche Systeme nicht haben. Sie sind auch anfälliger für Luftlöcher und können schon mal „ein Stück“ durchsacken, was dann wirklich die Ausmaße eines Himmelfahrtskommandos annimmt. Winde und Turbulenzen bringen ein Flugzeug nicht vom Kurs ab. Es kann immer mal passieren, dass die Crew einen vorgegebenen Kurs ändern muss. Darauf sind die Bordsysteme aber eingestellt. Auch ist es möglich, dass vorbestimmte Landeplätze wegen schlechten Wetters, Überlastung oder auch Streiks nicht angeflogen werden können. Dann sind immer Ausweichflughäfen parat.

 

Grundsätzlich herrscht in unterschiedlichen Regionen auch ein anderer Luftdruck, auf den sich die Flugzeuge immer einstellen müssen. Er bestimmt auch die Flughöhe.

 

Auch Blitze können zunächst einmal den Gästen nichts anhaben, weil auch ein Flugzeug wie ein Faraday’scher Käfig konstruiert ist und Blitze somit abprallen lässt. Aber Blitze können schon der feinen Elektronik an Bord schaden. Moderne Bordcomputer steuern weitgehend das Flugzeug, so dass es praktisch auch mit dem so genannten Autopiloten alleine fliegt und sogar selbst landen könnte. Über weite Strecken fliegt die Maschine auch nur mit Autopilot. Die Flugstrecke wird exakt berechnet. Das Flugzeug ist in ständigem Funkkontakt zu den jeweiligen Fluglotsen, die wiederum auf eigenen Radarschirmen die Maschinen verfolgen. Sie sorgen dafür, dass Flieger in der Luft nicht die gleichen Flugbahnen kreuzen und zusammenstoßen.

 

 

 

Flugzeug-TÜV ist besonders streng

Darüber hinaus schreibt der Hersteller regelmäßige Zwischen- sowie Generalüberholungen bis hin zum Triebwerkwechsel oder Reifenwechsel vor.

Ein Flugzeug ist das am meisten überprüfte Verkehrsmittel. Und alle Tests sind nach internationalen Standards geregelt.

Deshalb gibt es auch Fluggesellschaften, die, wenn sie sich nicht daran halten, dann auf so genannte „Black Lists“ gesetzt werden und bestimmte Flughäfen nicht mehr anfliegen dürfen, weil sie eben ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Europa ist da besonders streng, und zahlreiche Fluggesellschaften dürfen mit ihren Maschinen europäische Airports nicht mehr anfliegen.

In der Regel sind es solche Airlines, die schon in der Vergangenheit Probleme mit ihren Maschinen oder Piloten hatten.

Wenn Sie also in Europa ein Flugzeug besteigen, dann seien Sie unbesorgt: Hier dürfen nur wirklich extrem überprüfte Flieger starten und landen.

Keine Angst vor Start und Landung!

Die schwierigsten Situationen für Passagiere sind immer Start und Landung. Vor allem beim Start kommt ein Moment, in dem der Flieger gerade vom Boden abhebt. Hier haben viele das Gefühl, der Jet sackt nun nach hinten zurück wieder auf den Boden oder berührt ihn gar mit dem Heck und strauchelt. Das ist eigentlich der unangenehmste Zeitpunkt für Passagiere, in dem man sich am besten ablenken sollte. Aber keine Panik, denn das Flugzeug hat so massive Auftriebskräfte, dass alles nur vom Boden weg gedrückt werden kann. Mit der Stellung von Flügelklappen, Seiten- und Höhenruder – teils auch mit Autopilot – ist alles so exakt berechnet, dass hier nichts passieren kann.

 

Manchmal sitzen Passagiere in der Nähe von Flügeln und können die Aufhängung von Triebwerken beobachten.

Bei Start und Landung sowie während Turbulenzen wackeln manchmal die Triebwerke und Flügel gewaltig. Keine Angst, da bricht nichts ab. Das ist so gut vernietet und tausendfach kontrolliert. Oder wenn das Flugzeug die Wolkendecke durchstößt, hat so mancher Passagier das Gefühl: Was kommt jetzt? Ist da nicht ein anderes Flugzeug in der Nähe? Das ist alles berechnet, und Flugzeuge verfügen über ein System, das vor herannahenden Objekten warnt. In der Regel verlassen sich Kapitäne auf diese Warnzeichen mehr als auf Fluglotsen, wenn es einmal kritisch werden sollte.

 

 

Selbst der Super-Gau wird durchgespielt

 

Selbst vor jedem Start geht die Crew immer vom Allerschlimmsten aus und prüft danach alle Systeme: bei Druckabfall in der Kabine, bei Rauchentwicklung, Ausfall von Steuerungssystemen, Problemen mit der Luftzufuhr, selbst Triebwerksfeuer, Problemen mit der Kraftstoffzufuhr bei verstopften Filtern, ja selbst Vogelschlag und Vulkanasche werden als eventuelle Krisenfälle angenommen und durchgespielt.

Da ist wirklich alles Denkbare durchgeprüft. Flugzeuge sind selbst schon gelandet, wenn das Fahrwerk nicht mehr auszufahren ging. Das war dann halt eben eine etwas unsanfte Bauchlandung. Aber auch das geht noch.

 

 

Das Notfallsystem ist perfekt

 

Ein umfangreiches Notfallsystem ist an Bord jedes Flugzeugs vorhanden.

Sie alle kennen das von den Sicherheitshinweisen vor jedem Flug: Sicherheitsgurte (Seat Belt), Atemmasken (Breath Masks) und Schwimmwesten (Life Jacket) – übrigens für jeden Fluggast eine.

Dazu kommen die Notausgänge samt Notrutschen.

Denn ein Flugzeug muss im Notfall innerhalb von 90 Sekunden komplett geräumt sein.

Das ist internationaler Sicherheitsstandard und muss in Übungen regelmäßig nachgewiesen werden.

Während Start und Landung sowie bei Turbulenzen sind die Sicherheitsgurte anzulegen.

Sie verhindern, dass Sie durch die Kabine geschleudert werden und sich verletzten könnten.

Wenn der Druck in der Kabine abfällt, fallen aus der Deckenverkleidung automatisch Atemmasken, die Sie aufs Gesicht drücken und mit einem Gummiband hinterm Kopf befestigen.

Danach müssen sie Kindern aufgesetzt werden.

 

 

Schwimmwesten sind unter jedem Sitz und müssen im Fall der Notwasserung angelegt werden.

Mit einem Ruck an beiden Zipfelbändern pumpen sich diese automatisch auf, und man kann über Stöpsel wie bei Luftmatratzen Luft zupusten.

Sie verfügen auch über kleine Lämpchen, die automatisch anspringen.

Im Fall einer Notlandung muss man seinen Kopf nach unten auf die Knie und Arme legen, gegen die Vorderlehne pressen, die Beine nach vorne ausstrecken, Knie aneinanderstellen.

Zwar sind diese Nothinweise heutzutage im dauernden Luftverkehr schon zur Routine geworden, aber man sollte sie dennoch ernst nehmen und jedes Mal erneut sorgfältig beachten.

Sie können wirklich Leben retten.

Die Kabinenbesatzung hat darüber hinaus umfangreiche Hilfsmittel wie Feuerlöscher, Notarztkoffer, Signalraketen, Handfackeln, Notsender oder Megafon zur Notfalldurchsage in der Hinterhand.

Sicherheit überall

 

Selbst wenn während des Fluges ein Passagier einen Herzinfarkt erleiden sollte, sind spezielle Crewmitglieder auf die sofortige Erstversorgung spezialisiert. Nichts geht aber in solchen Fällen immer über einen Arzt, der gelegentlich an Bord ausgerufen wird, wenn dennoch etwas passiert.

 

Noch etwas zur Sicherheit von Flugzeugen, um Ihnen ganz allgemeine Ängste zu nehmen.

Scheiben sind heute aus sehr beständigem Acrylharz gefertigt.

Weil aber auch die mal platzen könnten, haben Flugzeuge zweifache und teils sogar dreifache Verglasung.

Und bevor ein irrer Fluggast eine Tür öffnet, müsste er schon einige Tonnen bewegen können.

Das schafft kein Mensch. Also, keine Sorge. Eine Tür öffnet so leicht keiner.

Besonders begehrt im Flugzeug sind immer Sitzplätze an Notausgängen, weil die eine besondere Beinfreiheit bieten.

Hier werden aber immer nur besonders ausgesuchte Passagiere platziert, die weder gehbehindert sind, noch Babys und Kleinkinder bei sich haben. Denn im Notfall muss alles ganz schnell sein.

Dann braucht man reaktionsschnelle Gäste, die nicht noch den Ausgang blockieren.

 

 

Schulungen bis zum Exzess

 

Neben den Flugzeugmechanikern unterliegt auch die Crew selbst regelmäßigen Schulungs- und Prüfungsverpflichtungen. Flugzeugmechaniker müssen immer auf dem neuesten Stand des Fluggeräts sein, das sie betreuen.

Neueste Sicherheitsrichtlinien können wichtig für regelmäßige Kontrollen sein, etwa wenn nach Unfällen Mängel entdeckt wurden, die für Maschinen gleichen Typs relevant sind.

 

 

Piloten am schärfsten überwacht

 

Pilot und Copilot haben neben jährlichen Gesundheitschecks ihre Flugtauglichkeit auch im fliegerischen Wissen unter Beweis zu stellen. Fallen Sie durch den medizinischen Check-up, verlieren sie ihre Fluglizenz. Die Pilotenlizenz muss ständig erneuert werden. Dazu gehören auch Tests im Flugsimulator, in denen ganz genau die Bewältigung von Krisensituationen geprobt wird. Selbst Alkoholtests müssen sie sich unterziehen. Null Toleranz heißt die Devise, keine Promille während des Flugs. Selbst das Risiko einer Lebensmittelvergiftung wird insofern minimiert, indem Copilot und Pilot nie das gleiche Essen zu sich nehmen sich dürfen.

 

Einschläfernde Routine im täglichen Flugbetrieb wird dadurch vermieden, dass sich Aufgaben im Cockpit ständig wechseln. Der Pilot fliegt (PF = Pilot Flying) und hat die Gesamtverantwortung für die Crew und Passagiere. Der Copilot (PNF = Pilot Non Flying) kontrolliert ihn während des gesamten Fluges und seine Handlungen. Er übernimmt den Sprechfunkverkehr und die Kontrolle der Instrumente. Er liest die Checklisten vor. Diese Verantwortlichkeiten werden vor jedem Flug unmissverständlich geklärt. Beim nächsten Flug wechseln sie. Natürlich springt im Notfall der eine für den anderen ein.

 

 

Mehrfachbelastungen standhalten

 

Pilot und Copilot, oder in der Fachsprache „Verkehrsflugzeugführer“ wie auch Fluglotsen müssen vor allem Englisch sehr gut beherrschen, weil das die einzige internationale Kommunikation im Luftverkehr ist. Fliegt man mit ausländischen Airlines, hat man mitunter Probleme, bei Ansagen zu verstehen, was gemeint ist. Nicht immer ist die englische Ausdrucksweise so klar. Deshalb gilt: Fragen Sie immer bei den Stewardessen oder Stewards nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. Zur Not lassen Sie sich den oder die „Purser“ geben. Das ist der Chef oder die Chefin der Kabinencrew. Sie müssen gutes Englisch sprechen können. Neben Englisch müssen Piloten auch Kenntnisse von Physik und Mathematik mitbringen sowie den Nachweis erbringen, dass sie Mehrfachbelastungen standhalten können. Sie müssen also verschiedene Dinge gleichzeitig korrekt erledigen und in hektischen Situationen den Überblick behalten. Dafür gibt es einen so genannten DLR-Test, den alle Piloten, Copiloten und Fluglotsen mittlerweile absolvieren müssen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat ihn speziell für den Nachweis von Mehrfachbelastungen entwickelt. Erst wer den erfolgreich bestanden hat, darf sich an die Ausbildung zum Piloten oder Fluglotsen heranwagen.

 

 

Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen

 

Seit den Anschlägen auf das World Trade Center in New York 2001 müssen zudem die Türen zum Cockpit verschlossen sein, damit kein Kidnapper mehr eindringen und die Maschine kapern kann. Manche Fluggesellschaften wie amerikanische oder israelische haben zudem verdeckt so genannte Sky Marshals an Bord, also ziviles Sicherheitspersonal.

 

Auf den Flughäfen selbst sind die Kontrollen erheblich verschärft worden, so dass Luftpiraterie nahezu ausgeschlossen ist. Neben Flüssigkeiten dürfen Taschenmesser, Teppichmesser oder Nagelscheren nicht mehr im Handgepäck mitgeführt werden. Auch Streichhölzer und Feuerzeuge sind verboten. Das Hauptgepäck wird vielfach durchleuchtet, bevor es in den Frachtraum kommt. Weder Schusswaffen, noch Munition, Spraydosen oder feuergefährliche Stoffe dürfen mitgeführt werden. Die Sicherheitsbedingungen an Bord haben sich dadurch erheblich verbessert, wenngleich diese Kontrollsituationen zeitraubend und manchmal lästig sind. Nicht jeder zeigt Verständnis, aber letztlich kommen sie der Sicherheit zugute.

 

Platzverweis für Passagiere?

 

Die Besatzung kann auch randalierenden Fluggästen die Rote Karte zeigen und sie der Maschine verweisen. Wenn jemand sich schon vor dem Flug so stark betrunken hat, dass er ein erhöhtes Sicherheitsrisiko während des gesamten Fluges für alle darstellt, wird er vorsichtshalber des Fliegers verwiesen. Selbst wenn die Besatzung feststellt, dass ein Passagier offensichtlich fluguntauglich ist, etwa wenn er schon mit Atemproblemen an Bord kommt, wird sie ihn eher vom Flug ausschließen, als das Risiko einer Notlandung einzugehen. In solchen Fällen sorgt dann natürlich die Fluggesellschaft für Unterkunft und Untersuchung bis zum nächsten Weiterflug. Man will insgesamt den Flug so reibungslos wie möglich gestalten.

 

 

Ist Angst natürlich?

 

Um Flugangst wirkungsvoll bekämpfen zu können, muss zunächst einmal erklärt werden, was Angst überhaupt ist und wie sie entsteht.

 

 

Woher kommt Angst?

 

Wir alle haben sicher schon einmal Menschen erlebt, die nah an Häuserwänden vorbei schleichen und sich ducken. Oder Menschen, die sich in Aufzügen unwohl fühlen und zittern, schnell wieder hinaus stürzen. Wir kennen Leute, die nicht gern in großen Menschenmassen stehen oder Bekannte, die nie eine U-Bahn betreten. Sie alle haben Ängste – vor Enge.

 

Angst ist so alt wie die Menschheit und hatte einst eine Schutzfunktion: nämlich unsere Sinne für einen Mechanismus zu schärfen, der uns vor herannahenden Gefahren beispielsweise durch Flucht schützt. Insofern kann man der Angst erstmal etwas Positives abgewinnen. Ohne Angst wären wir in ständiger Lebensgefahr. Angst hindert uns beispielsweise daran, etwas zu tun, was uns gesundheitlich schaden würde. Angst hindert uns daran, in Situationen hinein zu gehen, die wir wahrscheinlich nicht bewältigen können. Angst ist also zunächst mal natürlich und auch lebensnotwendig.

 

Angst als Reaktion auf Stress?

 

Betrachtet man Angst genauer, dann ist sie eine Reaktion auf Stress, auf positiven wie auf negativen. Unser Körper reagiert auf Stressoren oder Stressfaktoren, indem er sie entweder als positiv (Eustress) bewertet oder als negativ (Dystress). Auch bei längerem Einwirken von Eustress, also positivem Stress auf unseren Körper ist unser Organismus noch in der Lage, leistungsfähig und aufmerksam zu bleiben, ohne den Körper dabei langfristig zu schädigen. Negativer Stress, längerfristig auf unseren Körper eingewirkt, führt dagegen dazu, dass unsere Leistung sowie die Immunreaktion abnehmen. Fehlt dann auch noch eine passende Bewältigungsstrategie, dann kann langfristige Einwirkung von Dystress auf unseren Körper zu einer vollständigen Erschöpfung führen.

 

Wenn man das nun weiß, kann man erahnen, was in jemandem vorgeht, der ernsthaft Flugangst hat. Sie ist in diesem Fall negativer Stress im Körper des Betroffenen, und zwar anhaltender bis hin zur totalen Erschöpfung, ja sogar bis zu Panikattacken. Es gibt Menschen, die nicht mehr im Aufzug fahren können. Sie beschleicht jedes Mal eine Panikattacke, wenn Sie nur die Aufzugstür sehen. Solche Leute lernen zum Beispiel wieder in ganz kleinen Schritten, in Begleitung mit dem Aufzug zu fahren. Sie setzen sich dazu auf ein Kissen auf den Aufzugboden und fahren mehrmals rauf und runter, erst unter Schweißausbrüchen, dann immer sicherer. Genauso gibt es Menschen, die nicht mehr alleine in den Supermarkt gehen können, weil sie plötzlich Platzangst oder Angst vor Menschen haben. Auch sie können langsam wieder an die Alltags-Belastungsgrenze herangeführt werden, indem Sie in Begleitung wieder einkaufen gehen lernen.

 

Stressreaktionen laufen in drei Phasen ab und sind unterschiedlich ausgeprägt mit entsprechenden Symptomen:

 

  1. Zunächst erfolgt eine Alarm- und Schockreaktion. In dieser Phase sinken Blutdruck und Körpertemperatur. Man merkt das im Angstzustand gut an kalten und feuchten Händen. Das Blut unterzuckert.

 

  1. Es folgt dann die Phase des Widerstands gegen den Stress. Unser Körper schüttet als Reaktion und Abwehrmaßnahme zum Beispiel schnell das Hormon Adrenalin aus. Folge: Glucose aus den Energiespeichern von Leber und Muskulatur wird freigesetzt. Energiereserven werden so durch den Abbau von Fett bereitgestellt. In der Widerstandsphase will unser Körper die Leistungsfähigkeit seiner Muskeln und des Gehirns steigern. Weitere Reaktionen sind, dass sich die Pupillen weiten und unser Schmerzempfinden sinkt. Mit voller Aufmerksamkeit und Energie stellen wir uns dem Stress.

 

  1. Dann kommt die Phase von Erschöpfung. Abwehrkräfte lassen nach. Die eben noch gut laufende Adaption an den Stressor versagt bis hin zum Zusammenbruch des Organismus.

 

Nicht jeder Mensch reagiert auf Stress auslösende Faktoren gleich. Der eine hat Angst vor Hunden, während ein anderer ohne Scheu auf sie zugehen kann. Menschen haben Angst vor Dunkelheit, Blitz und Donner, Höhe oder vor Schlangen, ja vor Abgründen und Tiefe. Manche Verhaltensweisen sind angeboren. So bedeutete Dunkelheit früher Gefahr, weil man Feinde wie Menschen oder Tiere nicht sah. Menschen zucken bei plötzlich auftretendem Lärm zusammen. Wir haben dafür natürliche Abwehr- und Fluchtreflexe. Eine einzelne negative Erfahrung kann dabei schon ausreichen, um Angst auszulösen. Etwa das Kleinkind, das sich einmal an einer heißen Herdplatte die Finger verbrannt hat, wird den Herd künftig als Angst auslösendes Objekt betrachten. Das ist natürlich und schützt auch. Und es ist noch keine Phobie, also eine Angststörung.

 

Wie aber kommt es zu einer krankhaften Angst (Phobie), also auch zu Flugangst?

 

 

Wie kommt es zur Angststörung (Phobie)?

Angststörungen sind psychische Störungen, so auch die Aviophobie (=Flugangst). Hierbei steht eine zunächst unspezifische Angst oder eine Angst vor Dingen oder Situationen im Fokus. Die Betroffenen fürchten sich vor etwas, das im Allgemeinen als ungefährlich gilt und vor dem andere keine Angst haben. Der Betroffene weiß das auch, dass sein Handeln irgendwie irrational und oft auch überzogen ist. Er kann das aber nicht mehr unter Kontrolle bringen. Die Angst wird bei ihm zum Selbstläufer. Leute mit Flugangst haben in der Regel folgende Disposition:

 

  • erhöhte Angstbereitschaft

  • psychische Labilität

  • sehr bildhafte Vorstellungsweise

  • ein so genanntes unbewusstes modellhaftes Lernen: Jemanden in einer Situation betrachten und für sich daraus lernen, wie man sich selbst in dieser Situation verhält

  • die individuelle Erwartungshaltung „Angst“, „Gefahr“, „Stress“

  • eine klassische Konditionierung, auf Angst empfänglich zu sein

  • schlechte Lernerfahrungen im Umgang mit Angst

  • bestimmte Umweltbedingungen

  • eine biologische Disposition für Angst

  • Labilität des autonomen Nervensystems, welches leicht durch verschiedenste Reize erregt wird, was wiederum Angstsymptome besonders schnell ausbildet

  • Eine anscheinend angeborene Labilität

  • genetische Faktoren, die Angst- und Panikstörungen fördern.

 

 

Aviophobie oder Flugangst

 

Die krankhafte Angst beziehungsweise Abneigung vor dem Fliegen nennt man Aviophobie oder Flugangst. Damit gehört sie zu der Gruppe spezifischer Phobien in einer Reihe mit Höhenangst, Angst vor Blut, geschlossenen Räumen, Spinnen oder auch vor Ansteckung. Wer davon betroffen ist, reagiert unterschiedlich mit einer entsprechenden Vermeidungsstrategie. Man kann die Situation aber auch einfach nur mit Angst oder Unbehagen ertragen. Nach der internationalen Klassifizierung der medizinischen Fachbegriffe ist es eine spezifische Phobie situativen Typs: Die Angst ist nämlich auf eine spezielle Situation, das Fliegen, beschränkt.

 

Wie wir schon in der Einleitung gelesen haben, kann Flugangst jeden treffen, auch nach mehreren hundert Flügen noch. Deshalb braucht man sich dafür auch nicht zu schämen und muss Flugangst nicht verheimlichen. Flugangst ist unabhängig von Ausbildung oder Beruf. Das Fatale an Flugangst ist: Ein und dieselbe Person kann auf zwei hintereinander erfolgte Flüge unterschiedlich reagieren. Der eine Flug lief völlig problemlos, und beim nächsten Flug kommt die Panikattacke.

 

Die Ausprägung von Flugangst und ihre Intensität sind höchst unterschiedlich und individuell verschieden. Eine Besonderheit kommt bei der Aviophobie noch hinzu. Darunter Leidende erleben einen engen Zusammenhang mit sozialen Phobien. Sie befürchten nämlich, vor anderen die Kontrolle über sich selbst verlieren zu können und sich dadurch dann mit seiner Flugangst erkennen zu geben, etwa wenn sie sich während eines Fluges übergeben müssten.

 

Flugangst kann auch erworben werden. Man nimmt dafür einen mehrstufigen Prozess an. Der Betroffene erlernt quasi die Angst vor einer zuvor als neutral empfundenen Situation, das Fliegen nämlich.

 

 

Beispiel:

 

Jemand, der vorher nie Angst vor dem Fliegen hatte, erlebt plötzlich einen äußerst unruhigen Flug und bekommt Angst vor einem Absturz. Plötzlich ist Fliegen dann mit Angst besetzt, was er zuvor noch als sehr angenehm empfunden hat. Das Ereignis „Turbulenz“ hat bei ihm plötzlich Flugangst ausgelöst, und er wird künftig das Fliegen mit Angst belegen. Erst wenn er sich wiederholt dieser Situation des Fliegens aussetzen würde und dabei erkennen könnte, dass die Angst unbegründet war, könnte er den bedrohlichen Charakter des Fluges wieder ablegen und die Flugangst überwinden.

 

Nun passiert aber folgendes: Weil die Person nun einmal dieses Negativerlebnis hatte, hält sie sich selbst davon ab, noch mal ein Flugzeug zu besteigen. Sie vermeidet die Situation und belohnt sich quasi damit, dass die Angst ausbleibt – schizophren, nicht wahr? So manifestiert sich aber Flugangst, und man setzt sich erst gar nicht mehr der vermeintlichen Gefahr aus.

 

Man kann so auch Angst vor einem Objekt oder einer anderen Situation erwerben, mit der man bisher noch gar nicht konfrontiert war und noch nie schlechte Erfahrungen gemacht hat. Wir kennen solche typischen Situationen beispielsweise vom Mutter-Kind-Verhalten, wo sich Ängste der Mutter automatisch aufs Kind übertragen. Die Mutter hat Angst vor einem Hund und weicht jedem Tier aus, macht einen großen Bogen um Hunde oder zeigt Angst schon meterweise vor einer möglichen Begegnung. „Würden Sie Ihren Hund bitte anschnallen. Ich bin schon mal gebissen worden“, sind so typische Sätze. Das Kind bekommt das mit und wird sich fortan ebenfalls vor Hunden fürchten. Das Kind begegnet also dem Hund mit dem Gedanken: Das ist etwas, vor dem man Angst haben muss, und entwickelt daraus eine Phobie. Genauso kann sich Flugangst von Eltern auf Kinder übertragen. Kinder sehen, wie die Mutter oder Vater ein Flugzeug unter Angst betritt. Folglich entwickelt das Kind ebenfalls Angstsymptome.

 

 

Wir haben schon erfahren, dass Labilität oder Stabilität unseres autonomen Nervensystems beim Entstehen von Phobien und damit auch Flugangst eine Rolle spielen. Das autonome Nervensystem ist der Regulator und Kontrolleur der inneren Organe wie Herz, Atmung oder Blutdruck. Wenn man zu Angststörungen neigt, verfügt man leider über ein labiles autonomes Nervensystem. Es wird dann durch verschiedene Reize leicht gestört und bildet so Angstsymptome besonders schnell aus. Die Labilität scheint angeboren, und genetische Faktoren sind an dem Entstehen von Angst- und Panikstörungen beteiligt, wie die Forschung herausgefunden hat.

Psychoanalyse der Flugangst

Man kann auch psychoanalytisch an Flugangst herangehen.

Wahrscheinlich hat der von Flugangst Betroffene in seiner Entwicklung nie richtig gelernt, mit Ängsten oder ganz normaler Angst umzugehen.

Angst auslösende Gedanken hat er immer verdrängt.

Im Gegenteil: Mit Angst belegte Gedanken ersetzt er durch harmlose Inhalte und schiebt sie vor sich her.

Er hat dann nicht eigentlich Angst vor dem wirklichen Objekt, auf das er krankhaft ängstlich reagiert, sondern er fürchtet sich schon vor der unbewussten Fantasie, die er mit diesem Objekt in Verbindung bringt.

Wenn er also „nur“ schon an Flug denkt, wird ihm quasi schlecht oder reagiert er mit Panikattacken. Konfliktsituationen überfordern ihn vollends.

Alte kindliche Ängste können dabei wieder hochkommen.

 

 

Was sind die Symptome von Flugangst?

Vielleicht haben Sie beim Betreten eines Flugzeugs ständig feuchte Hände, ordnen das aber nicht schon unter Flugangst ein. Oder Sie haben immer ein mulmiges Gefühl beim Start, wenn der Flieger gerade abhebt. Das alles sind schon erste Anzeichen von Flugangst. Im Folgenden wird nun die gesamte Palette möglicher Symptome von Flugangst aufgezeigt. Es ist der erste Schritt, sich mit Ihrer spezifischen Angst gegen das Fliegen und gegen Flugzeuge vertraut zu machen. Sie müssen nämlich genau wissen, was wann auftreten kann, um Ihre eigene Flugangst wirksam bekämpfen zu können. Erst wenn Sie bei sich klar wahrnehmen, was Ihnen beim Fliegen passiert, können Sie konsequent ansetzen. Nehmen Sie also bei sich selbst wahr, wie weit Flugangst Sie bereits eingenommen hat. Erkennen Sie Ihre persönlichen Symptome. Die nun folgende Liste ist bei weitem nicht vollständig, sondern zeigt nur typische Reaktionen auf. Ergänzen Sie sie bitte um Ihre persönlichen Symptome.

 

  • Innere Unruhe

  • Schwitzen, Schweißausbrüche

  • schnelle Atmung

  • feuchte Hände

  • Zittern

  • Lähmung

  • sich eingeengt fühlen

  • Beklemmung in der Brust

  • sich losgelöst fühlen

  • allgemeine Verkrampfung

  • Kälteschauer

  • Gänsehaut

  • Unwohlsein

  • Durchfall

  • Bewegungsdrang

  • Muskelkrämpfe

  • Harndrang

  • Übelkeit

  • Benommenheit

  • glühendes Gesicht

  • Angst zu sterben

  • unfähig sein, zu entspannen

  • allgemeines Engegefühl

  • Schwindel

  • sich isoliert fühlen

  • Schrecken

  • Kopfschmerzen - Panik

  • Appetitlosigkeit

  • Würgen, Erbrechen

  • Taubheit, Kribbeln

  • weiche Knie

  • Aggressivität

  • Erstickungsgefühl

  • Sich Alleingelassen fühlen

  • Hilflosigkeit

  • Angst vor Kontrollverlust

  • Herzklopfen, Herzrasen

  • Nervosität

  • Glühender, roter Kopf

  • Verrückt, wahnsinnig werden

  • Schwächegefühl

  • Erstickungsgefühl

  • Beklemmung

 

Nun haben Sie Ihrer Flugangst zumindest ein Gesicht gegeben. Sie wissen, mit wem Sie es nun zu tun haben. Dabei ist diese Auflistung nicht vollständig. Sie haben jetzt den ersten wichtigen Schritt getan, sich mit Ihrer Angst vertraut zu machen.

 

Klären Sie nun für sich selbst, wann Ihre Reaktionen und in welcher Intensität auftreten. Denn nicht jeder Mensch reagiert gleich, sondern individuell verschieden auf äußere Impulse. Auch die Geschmäcker der Menschen sind verschieden.

 

Machen Sie sich nun ein persönliches Bild von der Intensität der einzelnen bei Ihnen auftretenden Symptome. Gehen Sie dazu die hier aufgelisteten Symptome durch und ergänzen Sie sie vielleicht um weitere, wie Sie bei ihnen persönlich noch auftreten. Unterteilen Sie sie nun in fünf Intensitätsstufen: 1 bis 20 Prozent, 21 bis 40, 41 bis 60. 61 bis 80 und 81 bis 100 Prozent. Jetzt legen Sie die Intensität Ihrer Flugangst-Symptome fest und tragen Sie sie der Reihenfolge nach in eine Liste ein: von ganz intensiv bis schwach intensiv. Haben Sie ein Symptom mit gleicher Intensität. Dann legen Sie die Reihenfolge nach Ihrer persönlichen Bedeutung fest. Am Ende haben Sie also eine Liste, aus der Sie klar erkennen können, welche Symptome Ihnen bei der Flugangst am meisten zu schaffen machen, wie heftig Ihre Reaktionen darauf sind. Am besten finden Sie jetzt noch heraus, wann Ihnen die Reaktionen, in welchen Situationen, am meisten zu schaffen machen.

 

 

Wann kommen welche Reaktionen zum Tragen? Beleuchten Sie die Situationen genau, denn nur so können Sie ihnen auch den Schrecken nehmen und Ihre Flugangst zu überwinden beginnen.

Wir zeichnen unsere Stresskurve

Um Flugangst gezielt bekämpfen zu können, müssen Sie herausfinden, wann welche Reaktionen bei Ihnen passieren. Nicht jeder hat nur beim Fliegen Angst. Für manchen ist schon der Weg hin zum Flughafen Stress – oder gar der Gang zum Reisebüro Monate vor dem Abflug.

 

 

Sie brauchen also jetzt ein klareres Bild. Sie haben Ihre persönlichen Symptome herausgefiltert. Wann genau treten diese nun auf? So können Sie zum Beispiel klar ausmachen, dass Ihnen übel wird, wenn das Flugzeug in Turbulenzen gerät. Oder aber bei ihnen prägen sich bereits Symptome aus, wenn Sie nur an den nächsten Flug schon denken. Deshalb sollte jeder mit Flugangst einen genauen Zeitplan schreiben und die Intensität seiner persönlichen Symptome festhalten, etwa folgendermaßen:

  1. Wenn Sie mit dem Reiseplan beginnen, unter Umständen schon Monate vorher: Haben Sie bereits Stresssymptome auf den bevorstehenden Flug? Wenn ja, welche und wie intensiv sind sie?

  2. rund einen Monat vor dem Abflug

  3. in der Nacht vor dem Abflug

  4. am Check-in-Schalter

  5. am Abflugschalter

  6. beim Betreten des Fliegers

  7. wenn die Türen des Flugzeugs geschlossen werden

  8. wenn die Triebwerke starten

  9. wenn das Flugzeug sich zur Startbahn bewegt

  10. beim Start selbst

  11. wenn das Flugzeug in den Steigflug geht

  12. während des ganz normalen Fluges

  13. während des Landesanfluges

  14. wenn die Maschine aufsetzt und bremst

Nun kommt es auf Besonderheiten an, die während eines Fluges passieren können oder davor und danach und damit Ihr Verhalten bei Flugangst bestimmen können:

 

  • unbekannte Geräusche, die plötzlich auftreten, etwa das Einfahren des Fahrwerks oder das Ausfahren

  • schlechtes Wetter wie Wind, Gewitter, Blitze, Donner, Regen, Hagel, Schnee oder Nebel

  • Flugverspätungen und langes Warten im Flieger, bevor die Startfreigabe erfolgt oder vorher schon

  • Turbulenzen, die sich im Durchschütteln einer Maschine bemerkbar machen

  • Flugausfall

  • Umbuchungen.

 

Ferner können weitere Faktoren Ihr Flugangstverhalten bestimmen wie:

 

  • Angst vor einem Flugzeugunfall, Zusammenstoß etwa, wenn man weit entfernt ein anderes Flugzeug sieht

  • Angst vor der Höhe, wenn man über schneebedeckte Gebirge fliegt

  • Angst vor einem Terroranschlag, wenn man plötzlich ein merkwürdiges Verhalten bei Mitreisenden feststellt

  • Angst, den Piloten nun auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein, wenn die Flugzeit zum Beispiel mit elf Stunden angegeben wird und man ständig auf die Uhr schaut

  • Klaustrophobie (Raumangst), wenn man angeschnallt im engen Sitz liegt und vielleicht ein etwas korpulenterer Herr nebenan ständig rüber drängt

  • Angst, keine ärztliche Hilfe mehr zu bekommen, wenn man zum Beispiel plötzlich nach Luft ringt

  • Angst davor, dass Mitpassagiere plötzlich bemerken könnten, dass man Flugangst hat, etwa wenn man nervös wird, zittert oder sich übergibt

  • Angst vor technischen Problemen oder menschlichem Versagen, wenn unbekannte Geräusche auftauchen oder man das Gefühl hat, die Triebwerke schalten ab

  • Traumatische Erlebnisse im Zusammenhang mit Flugzeugen, etwa persönlich Zeuge eines Flugunfalls gewesen zu sein

  • prägende Erfahrungen aus der Kindheit, wenn die Mutter etwa immer Angst beim Betreten des Flugzeugs hatte.

 

Oft reichen aber auch schon folgende Situationen aus, um Angstsymptome hervorzurufen:

  • zu hören, wie die Triebwerke aufheulen und beschleunigen oder der Schub einen in den Sitz presst

  • sich nur ein Flugzeug anzuschauen, seine Geräusche zu hören

  • während eines Fluges aus dem Fenster zu schauen und die dichte Wolkendecke zu sehen, Flüsse, Gebirge

  • über eine Flugreise erzählt zu bekommen

  • jemanden vom Flughafen abholen oder ihn zum Airport bringen

  • sich im Flugzeug anzuschnallen, festgezurrt im Sitz zu verharren

  • das Personal im Flieger zu beobachten, ihr hektisches Handeln fehl deuten, missverstehen

  • Cockpitansagen zu hören, vor allem dann, wenn man sich bei Turbulenzen anschnallen soll.

Nun zeichnen Sie Ihre ganz persönliche Stresskurve

Nun zeichnen Sie Ihre ganz persönliche Stresskurve auf ein Blatt Papier. Ja richtig gelesen. Jetzt sind Sie dran. Nur Lesen hilft ihnen leider nicht weiter.

 

Sie legen das DIN A 4-Blatt quer. Die untere Leiste ist Ihre Situationslinie, also von der Reisevorbereitung Monate vorher bis zum Aussteigen aus dem Flieger – von links nach rechts. Das ist die X-Achse, chronologisch verdichtend. Am linken Rand, der Y-Achse, zeichnen Sie nun die Intensitätslinie von unten mit null Prozent bis oben mit 100 Prozent. Nun nehmen Sie Ihre Liste, in die Sie ja ihre Stressmomente mit Prozentzahlen versehen haben. Sie setzen nun die einzelnen Punkte auf das Blatt, etwa bei Turbulenzen den Punkt bei 80 Prozent und während des Fluges bei 30 Prozent.

 

Am Ende verbinden Sie die Punkte zu einer Kurvenlinie und werden Sie möglicherweise eine stetig steigende Kurve haben, die hin und wieder abflacht oder ausschlägt und gegen Ende des Fluges wahrscheinlich wieder gegen Null läuft.

Sie verschaffen sich damit einen Überblick über Intensität und zeitliches Auftreten Ihrer persönlichen Symptome. So sehen Sie ganz genau, wann Ihnen was am meisten zu schaffen macht. Das ist deswegen wichtig, weil Sie nämlich dann künftig ganz genau ansetzen können: Wo schreite ich ein und ergreife ich Gegenmaßnahmen gegen meine heftigen Symptome?

 

Da Sie nun wissen, wann in welcher Stärke was auftritt, können Sie sogar aus der Kurve Gegenmaßnahmen ableiten. Beispiel: Wenn Turbulenzen beginnen, starten Sie eine Entspannungsübung (siehe weiter hinten unter Entspannungsübungen). Denn so nehmen Sie gezielt Einfluss auf Ihre körperlichen Reaktionen. Sie finden nämlich jetzt alle die Momente heraus, die für praktische Umsetzungstipps Ihrer Bewältigungsstrategie gut geeignet sind. Sie sehen nämlich, wo die Kurve weniger heftig ausschlägt und wo sie stärker reagiert. Jetzt können Sie ansetzen und Ihre Flugangst bekämpfen. So stellen Sie sich nämlich Ihrer Flugangst, und das ist der erste Schritt zu deren erfolgreicher Bekämpfung.

 

 

Auch Sie können es schaffen!

 

Flugangst ist ein ernstes Problem und nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Sie ist auch nur schwer zu überwinden. Und davon sind sehr viele Menschen betroffen, etwa ein Drittel aller Flugreisenden. Das Flugzeug hat trotz aller technischer Perfektion immer noch etwas Waghalsiges. Obwohl es das sicherste Verkehrsmittel ist, erschrecken uns einzelne spektakuläre Unfälle immer wieder nachhaltig.

 

Viele Reisende verheimlichen ihre Ängste und trauen sich nicht, darüber zu reden. Lieber fressen Sie ihre Ängste in sich hinein, anstatt offen damit umzugehen. Lieber sitzen sie bibbernd im Flugzeugsitz, haben feuchte Hände, Schweißperlen auf der Stirn, als sich wirklich helfen zu lassen.

 

Und es gibt genügend professionelle Hilfe. Gehen Sie ganz offen mit Ihrer Aviophobie um, und Sie werden sehen: Den nächsten Flug meistern Sie besser. Dieses eBook zeigt Ihnen eine Fülle von Hilfen auf, mit denen Sie erfolgreich Ihre Ängste angehen können. Wahrscheinlich wissen Sie von den vielen Hilfsangeboten noch nichts. Doch jetzt können Sie sich selbst helfen. Probieren Sie es aus, und wenn Sie eine Freundin, einen Nachbarn oder einen Bekannten haben, dem es ähnlich geht, helfen Sie ihm mit den Erfahrungen aus diesem eBook. Er wird ihnen dankbar sein.

 

 

 

Guten Flug!

© Copyright J.K STEVENS

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 Sie bekommen viele Übungen und Praktische Hilfe leicht und verständlich zusammengefasst unter anderem geht es um die Themen:

 

Wie Sie Flugangst konkret bekämpfen 

Was ist Desensibilisierung? 

Was ist die Konfrontationsmethode? 

Waren Sie schon im Flugsimulator? 

Wie entspanne ich richtig vor dem Flug? 

Positive Muskelentspannung nach Jacobson 

PMR-Übung zur Selbst-Anwendung 

Entspannen Sie beim Atmen 

Übung zum bewussten Atmen 2

Autogenes Training – wie geht das? 

So üben Sie autogenes Training richtig 

Wie funktionieren Flugangstseminare? 

Greifen Sie doch zur Selbsthilfe! 

Medikamente und Alkohol und fliegen? 

Hypnose gegen Flugangst? 

Akupunktur kann helfen 

Psychotherapie als letzter Ausweg? 

 

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Kochen wie ein Experte. 101 Skills und Tricks

Haben Sie sich vielleicht auch schon des Öfteren gefragt, wie das die Profi-Köche so lecker hinkriegen? Mit welchen Finessen arbeiten diese Köche, damit das Essen stets so köstlich schmeckt?

Kochen, Besteck, wie die Experten Kochen

Kochen ist und bleibt etwas ganz Besonderes. Man nimmt oft nicht sehr gutaussehendes Rohmaterial. Die Idee wird entwickelt und es wird etwas richtig Schönes daraus kreiert. Ein ganz besonderer Nebeneffekt ist natürlich auch, dass die Belohnung unmittelbar nach dem kochen folgt, durch die freudigen Gesichter, wenn es schmeckt.

 

Sollte dann auch mal während des Kochens etwas missglücken, lernt man dies mit der Zeit positiv auszugleichen. Weiterhin lernt man für das nächste Mal vielleicht andere Wege zu gehen.

 

Kochen ist wie ein komprimiertes Leben. Eine gute Schule um mit Erfolgen und Niederlagen umzugehen, nie aufzugeben und immer nach Lösungen zu suchen. Und wie das so im Leben ist: Es gibt immer eine Lösung!

 

Vielleicht sollte Jeder als Lebensgrundlage kochen lernen. Dies darf aber nicht nach Rezept erfolgen, denn dann kann nicht selbst gestaltet werden. Die Wege kann sich jeder abschauen, den Einsatz aber sollte er sich selbst überlegen.

 

 

Damit kreiert man sich seine eigene „Kochnote“! Dies ist doch im privaten Leben  nicht anders!

 

I

 

 

Jetzt aber genug der Worte. Freuen Sie sich auf die 101 Kochtipps. Wir wampeln uns die Welt, wie sie uns gefällt.

Kapitel I: Allgemeine Kochtipps

Zest der Zitrone, Zitronen ein Würzmittel, Backen mit Zitrone

 Tipp 1 – Der Zest der Zitrone

 

Kennen Sie den Zest (Abrieb) der Zitrone oder Orange. Ein Würzmittel, das unglaublich viel kann. Fügen Sie Ihrem Essen ein wenig hinzu. Wenn ein Rezept den "Zest" einer Zitrusfrucht nennt, bezieht sich das auf den äußeren, farbigen Teil der Schale. Verwenden Sie niemals den als Mark bekannten weißen Teil der Schale!

 

Der äußere Teil der Schale enthält großartige aromatische Zitrusöle. Diese liefern einen Hauch der Zitrusfrüchte und geben Ihrem Gericht oft die besondere Note.

Dies ist eine sehr einfache Möglichkeit einen wahren Geschmacksschatz zu erzeugen. Sie verfeinern Ihr Essen ungemein.

 

Reiben Sie einfach die Frucht mit einer Käsereibe mit kleinen Löchern. Achten Sie aber unbedingt darauf, ungespritzte Zitrusfrüchte zu verwenden.

 

 

Gute Köche haben keine Angst, von einem Rezept abzuweichen und ihr eigenes Flair zu erzeugen.

 Tipp 2 – Keine Angst vor dem Experimentieren

 

Trauen Sie sich etwas zu und haben Sie keine Angst zu experimentieren. Gute Köche haben keine Angst, von einem Rezept abzuweichen und ihr eigenes Flair zu erzeugen. Wann immer Sie eine Veränderung oder Ergänzung machen, machen Sie sich Notizen darüber. Dies ist wichtig, damit Sie später darauf wieder zugreifen können.

 

 

Schließen Sie nichts aus! Misslingen gibt es nicht.

Es gibt nur die Erkenntnis:

„So geht es nicht!“. Auch die bleibt Ihnen erhalten.

Gesalzene Butter gegen ungesalzene Butter

Butter salzen, gesalzene Butter, Butter selber machen

Sie sollten gesalzene Butter gegen ungesalzene eintauschen. Butter ist sowohl mit als auch ohne Salz erhältlich. Das Salz wird für zusätzlichen Geschmack hinzugefügt und sorgt für eine längere Haltbarkeit. Das Problem ist, dass in der Butter manchmal zu viel Salz ist. Das verändert das Essen und der gewünschte Geschmack wird dann zerstört!

 

Wenn Sie eine ungesalzene Butter wählen, können Sie die Salzmenge in Ihrem Essen besser kontrollieren. Salz ist lebenswichtig, aber zu viel schadet extrem. Wenn Sie dennoch gesalzene Butter verwenden, dann gehen Sie wie folgt vor:

 

Für ca. 50 Gramm dieser gesalzenen Butter lassen Sie etwa einen ¼ Teelöffel Salz weg.

 

Falls das Essen Ihnen dann zu fade erscheint, können Sie immer noch nachwürzen.

 

 

Tipp 4 – Die Küchenschere

Küchenschere nicht nur zum schneiden gut. Tricks von Experten

Verwenden Sie Ihre Küchenschere nicht nur zum Öffnen von Verpackungen. Mit einer guten Küchenschere können Sie gezielt das Fett vom Braten abschneiden. Sie können Fleischtaschen für Gordon Bleu selbst erstellen. Sie können prima Hähnchenstreifen und vieles mehr schneiden.

 

 

Profiköche benutzen die Küchenschere die ganze Zeit zum Schneiden aller möglichen Lebensmittel. Legen Sie sich am besten eine Lebensmittelschere als Küchenschere zu. Gewöhnen Sie es sich auch an, die Schere sofort nach jedem Gebrauch zu reinigen. Damit vermeiden Sie Bakterienbildung.

Tipp 5 – Rezepte organisieren

Organisation von Rezepten, Kochen wie ein Experte

Organisieren Sie die Aufbewahrung Ihrer Rezepte. Nichts ist frustrierender, wenn man zu kochen anfängt und dann seine Rezepte nicht findet.

 

Machen Sie sich ein System. Bewahren Sie die Rezepte an einem leicht zugänglichen Ort in der Küche auf. Schützen Sie diese auch vor Verschmutzungen, die in der Küche immer entstehen.

 

 

Nehmen Sie doch ein gutes altes Fotoalbum, bei dem Sie die Rezepte unter eine Folie verpacken können. Sie können diese dann leicht finden. Weiterhin sind sie vor Spritzern geschützt und Sie können diese wieder entfernen bzw. leicht austauschen.

                        Tipp 6 – Festkleben in der Pfanne

 

Stopp mit dem Festkleben von Essen in der Pfanne. Um zu verhindern, dass Essen an die Unterseite Ihrer Pfannen anklebt, vermeiden Sie es kalte Speisen in eine heiße Pfanne zu legen.

 

Auch Lebensmittel, die nicht sauber geputzt sind, können zu angebranntem Essen führen.

 

 

                         Tipp 7 – Überkochen stoppen

 

Stoppen Sie das Überkochen! Hierzu fügen Sie in den Topf ganz wenig Butter (Öl geht auch) dazu.

 

Diese Schicht lagert sich am Rand ab und vermindert das Überkochen. Dies funktioniert gut bei Reis, Nudeln und Kartoffeln.

 

 

Tipp 8 – Austritt von Eiweiß

Vermeiden Sie es, dass Eiweiß beim Kochen austritt. Ist es Ihnen auch schon passiert, dass beim Kochen von Eiern diese plötzlich platzen und Eiweiß austritt.

 

Dies passiert deshalb, weil jedes Ei eine Lufttasche am größeren, abgerundeten Ende enthält. Wenn das Ei dann in kochendes Wasser gelegt wird, dehnt sich die Lufttasche aus und erzeugt einen höheren atmosphärischen Druck im Ei als im Wasser. Die zerbrechliche Schale bricht durch den aufgebauten Druck.

 

 

Vermeiden Sie dieses Problem in der Zukunft, indem Sie Eier nicht sofort aus dem Kühlschrank verwenden, sondern schon einige Zeit vorher herausnehmen.

Piken Sie am größeren Ende vom Ei, ein kleines Loch in dieses. Dadurch kann beim Kochen die Luft aus dem Ei entweichen.

Die Schale kann nicht platzen und das Eiweiß somit nicht herausquellen.

 Tipp 9 – Brot und Kuchen perfekt schneiden

 

Schneiden Sie Brot und Kuchen perfekt und das jedes Mal. Es klingt vielleicht seltsam, aber zum Schneiden von Brot und Kuchen kann Zahnseide verwendet werden. Dies erzeugt bei Kuchen perfekte Stücke und beim Brot perfekte Scheiben.

 

Dies ist auch der einfachste Weg, um einen Biskuitboden in einzelne Lagen für Torten zu schneiden. Dann können Sie auf die einzelnen Lagen die Füllung aufstreichen und Sie bekommen eine perfekte Torte.

 

 

Für noch bessere Ergebnisse frieren Sie den Kuchen vor dem Schneiden ein.

Tipp 10 – Saft aus Zitrusfrüchten

 

Holen Sie sich mehr Saft aus den Zitrusfrüchten! Sie brauchen für ein Rezept den frischen Saft von Zitronen, Limetten oder Orangen! Dann stellen Sie sicher, dass Sie auch noch den letzten Tropfen erhalten.

 

Rollen Sie die Zitrusfrüchte unter starkem Druck auf einer harten Oberfläche. Drücken Sie so hart wie Sie können, wenn Sie diese rollen.

 

 

 

Schneiden Sie die Frucht dann zur Hälfte durch und drücken diese dann aus.

Sie werden feststellen, dass Sie deutlich mehr Saft erhalten, den Sie Ihrem Gericht hinzufügen können.

 Tipp 11 – Knoblauch leicht schälen

 

Haben Sie sich auch schon oft gefragt, wie Sie Knoblauch leicht schälen können. Das schälen von Knoblauch kann frustrierend sein, wenn Sie diesen kleinen Trick nicht kennen. Diesen verwenden alle Profis.

 

Legen Sie die Knoblauchzehe flach auf eine harte Oberfläche. Drücken Sie dann mit der flachen Seite eines großen Messers hart auf diese drauf. Wenn Sie hart genug gedrückt haben, hören Sie einen "Plop"! Dieser sagt Ihnen, dass sich die Schale von der Knoblauchzehe gelöst hat. Nun ist das Entfernen ganz leicht.

 

Ihre Finger werden danach etwas nach Knoblauch riechen. Befreien Sie sich von diesem Geruch und waschen Sie Ihre Hände gut mit Salz. Dies befreit Sie vom Knoblauchgeruch!

 

 

Tipp 12 – Eier reparieren

 

Reparieren Sie aufgebrochene Eier. Wenn Sie ein Ei haben, das beim Kochen knackt, fügen Sie einfach kleine Menge Essig ins Wasser. Sie können dann beobachten, wie die Eierschale sich selbst versiegelt.

 

 

 Tipp 13 – Heißes Fett zum Braten

 

Vergewissern Sie sich, dass das Öl vor dem Braten von Lebensmitteln heiß genug ist. Obwohl das nicht die gesündeste Option des Essens ist, gebratene Lebensmittel schmecken einfach gut.

 

Der Schlüssel zum perfekten Braten ist, das Öl perfekt zu erhitzen, bevor das Bratgut hineingelegt wird. Man muss gleichzeitig auch vorsichtig sein, dass das Öl nicht raucht. Wenn das Öl nicht heiß genug ist, wird Ihr Essen zu viel Öl aufnehmen. Es schmeckt dann fettig.

 

Um zu testen, ob das Öl heiß genug für das Anbraten ist, tun Sie mit einem Kaffeelöffel einen kleinen Tropfen Wasser in das Öl. Sie können auch ein ganz kleines Stück des Bratgutes in das Öl legen. Wenn es bei dem kleinen Stückchen Bratgut anfängt zu brutzeln und sich kleine Blasen bilden oder wenn der Wassertropfen hüpft und verdampft, dann ist das Öl heiß genug.

 

 

Tipp 14 – Richtige Temperatur zum Frittieren

 

So prüfen Sie die richtige Temperatur zum Frittieren.

Dies ist einfach herauszufinden. Nehmen Sie einen Brotwürfel und legen Sie diesen in das Frittierfett. Wenn das Brot in einer Minute braun ist, liegt das Öl zwischen 350 und 365 Grad, nach 40 Sekunden bei 365 und 382 Grad, nach 20 Sekunden bei 382 und 390 Grad.

 

Sie können natürlich auch einen Metall-Thermometer benutzen.

 

 

Tipp 15 – Die Eier sind aus

 

Sie brauchen einen Ersatz für Eier. Im Rezept ist die Verwendung von Eiern angegeben und Sie stellen mit Erschrecken fest, die Eier sind alle! Sie können ganz einfach zwei Esslöffel echte Mayonnaise für ein großes Ei in jedem Rezept ersetzen. Nehmen Sie auf keinen Fall Salatdressing mit Mayonnaise. Es enthält Salz und oft andere, stark den Geschmack verändernde Inhalte.

 

 

           Tipp 16 – Interessante Verwendung von Äpfeln

 

Es gibt für Äpfel in der Küche interessante Verwendung. Sie haben vielleicht schon einmal gehört, dass es am besten ist, Äpfel getrennt von anderen Früchten und Gemüse zu lagern. Dies sollte deshalb beachtet werden, weil die Äpfel Gase abgeben, die die Reifung beschleunigen.

 

Nun sind die gleichen Gase für einige Dinge sehr nützlich. Ein Apfelkeil in einem Tuch eingeweicht über Nacht in geklumpten Zucker geben. Der Klumpen Zucker wird zerfallen. Auch das Keimen von Kartoffeln wird vermindert.

 

 

                  Tipp 17 – Fett aus Suppen entfernen

 

 

Sie können das Fett aus Suppen entfernen. Werfen Sie dazu einfach vier Eiswürfel in die Suppe. Das Fett wird durch das Eis angezogen und wird fest. Es kann dann ganz leicht entfernt werden. Dies wird die Suppe etwas abkühlen. Wärmen Sie diese nach dem Entfernen einfach wieder auf.

 Tipp 18 – Der perfekte kalte Punsch

 

Servieren Sie einen perfekten kalten Punsch. Sie haben einen leckeren Punsch angerichtet. Dieser wird leider mit der Zeit immer wärmer. Es ist deshalb wichtig diesen kalt zu halten. Viele werfen deshalb Eiswürfel in den Punsch. Dies verdünnt diesen allerdings und er kann sogar wässrig schmecken.

 

Nehmen Sie doch anstelle von Eis, den Punsch selbst. Gefrieren Sie diesen als kleine Eisstücke und werfen diese immer wieder zum Abkühlen in den Punsch. Sie haben dann immer ein kaltes Getränk mit einem unverfälschten Geschmack.

 

 

 

 Tipp 19 – Keine nassen Sandwichs

 

Vermeiden Sie durchgeweichte Sandwichs. Um zu verhindern, dass die vorbereiteten Sandwichs feucht werden, verteilen Sie auf beiden Seiten des Brotes an den Kanten mit Butter, Senf oder Mayonnaise. Dann wickeln Sie das Sandwich in gewachstes Papier oder Plastikfolie ein.

 

Eine weitere Möglichkeit ist, das Brot und die Auflage in getrennten Verpackungen mitzunehmen. Stellen Sie sich dann Ihr Sandwich kurz vor dem Verzerr zusammen.

 

 

Tipp 20 – Immer marinierte Lebensmittel

 

Die meisten Marinaden enthält eine saure Zutat wie Zitronensaft, Essig oder Wein. Dadurch werden die Lebensmittel konserviert. Nehmen Sie einen Behälter mit Verschluss oder eine große Plastiktüte. Bei der Plastiktüte sparen Sie sich die Reinigung und einen Behälter den oft lange riecht. Ihre Marinade mit den Lebensmitteln können sie so recht lange aufbewahren. Nicht vergessen, ab und zu umdrehen und ebenso das Kühlen nicht vergessen.

 

 

Tipp 21 – Fettspritzer reduzieren

 

Neben dem Verletzen mit Messern sind die Fettspritzer die zweite unangenehme Geschichte in der Küche. Wenn diese auf die Haut kommen, kann dies sehr schmerzhaft sein. Reduzieren Sie Fettspritzer durch das Einstreuen von etwas Salz, bevor Sie das Bratgut einlegen. Wichtig ist es auch, dass Bratgut vorher von Feuchtigkeit zu befreien. Dies kann durch das Abtupfen mit Küchenpapier geschehen. Natürlich können Sie sich auch einen professionellen Spritzschutz anschaffen.

 

 

Tipp 22 – Überbacken mit Käse

 

Machen Sie sich das überbacken mit Käse leichter. Nehmen Sie das zu reibende Käsestück und legen Sie es vor der Verwendung in den Gefrierschrank oder in das Eisfach. Dadurch wird der Käse hart und lässt sich sehr gut reiben. Er verliert dann auch wenig Geschmack und wird in seiner Beschaffenheit nicht beeinträchtigt.

 

 

 


Kapitel II: Saucen und Gewürze

 Tipp 23 – Die perfekte türkische Soße

 

Machen Sie eine perfekte türkische Soße. Sind Sie auf der Suche nach dieser Soße? Dies ist ein toller Tipp der Profis. Benutzen Sie Tee! Wenn Ihr Truthahn im Ofen ist, kochen Sie einen großen Topf Wasser. Fügen Sie 2 Teebeutel „Orange Pekoe“ hinzu. Lassen Sie den fertigen Tee auf dem Ofen stehen und fügen diesen dann nach und nach dem Bratgut zu. Binden Sie diese Soße dann mit Mehl oder Maisstärke und würzen das Ganze dann noch ab!

 

 

Tipp 24 – Möglichkeiten der Hühnerbrühe

 

Auch die Hühnerbrühe ist eine einfache Möglichkeit, Geschmack bei Saucen zu erzeugen. Ebenso kann Sie dazu verwendet werden, um trockenen Füllungen mehr Feuchtigkeit zu geben. Die ungesalzene Hühnerbrühe kann auch dazu verwendet werden, eine zu salzige Soße wieder genießbar zu machen, ohne den Geschmack zu verdünnen.

 

 

Tipp 25 – Würzige Alternative zur sauren Sahne

 

Ja es gibt eine Alternative zur sauren Sahne. Machen Sie einfach eine schnelle Creme fraiche. Nehmen Sie eine Tasse Buttermilch und drei Tassen Konditorsahne (Fettgehalt 35 bis 40 %).

 

Mischen Sie alles zusammen und lassen Sie es bei Raumtemperatur für etwa drei Tage stehen. Nach dieser Zeit können Sie es zum Verbrauch für ca. 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahren.

 

 

Tipp 26 – Knoblauch und Zwiebelgeschmack reduzieren

 

Sie können den Geschmack von Knoblauch und Zwiebeln reduzieren. Manchmal soll das Essen nicht so stark nach Knoblauch oder Zwiebeln schmecken. Kreieren Sie einen milderen Geschmack.

 

Sautieren Sie den Knoblauch und die Zwiebeln für ein paar Minuten, bevor Sie diese zu den anderen Lebensmitteln hinzufügen. Dies wird ihre natürliche Süße freisetzen und einen wunderbaren Geschmack ergeben.

 

Sautieren kommt aus dem französischen und ist eine besondere Form des Kurzbratens. Dazu brät man das dünn geschnittene oder zerkleinerte Gargut, bei einer hohen Temperatur von ungefähr 160 bis 240 °C offen in einer Pfanne mit hochgezogenem Rand (Sauteuse)an.

 

 

 Tipp 27 – Ingwerwurzel schälen

 

Hier kommt eine einfache Möglichkeit, die Ingwerwurzel zu schälen.

 

Um eine Ingwerwurzel leicht zu schälen, legen Sie diese für eine Stunde vor dem Gebrauch in den Gefrierschrank. Entfernen Sie dann die Haut mit einem scharfen Messer.

 

Eine weitere Möglichkeit ist, mit dem Rand eines Löffels die Ingwerwurzel bei Raumtemperatur zu schälen.

 

 

Tipp 28 – Geschmack mit karamellisierten Zwiebeln

 

Karamellisierte Zwiebeln sind ein toller Weg, um Geschmack für Kartoffelpüree, Gemüse, Suppen und Saucen zu erzeugen. Sie lassen sich auf Vorrat im Kühlschrank aufbewahren.

 

Hacken Sie die Zwiebeln ganz fein und braten diese in Butter oder Margarine an, bis diese braun sind. Geben Sie immer genug Butter dazu, damit sie richtig knusprig werden. Während die Butter noch flüssig ist, füllen Sie diese in einen Behälter und bewahren sie im Kühlschrank auf.

 

Wenn alles fest geworden ist, kann man die karamellisierten Zwiebeln mit dem Löffel abstechen. So können Sie immer die Menge nehmen, die Sie brauchen.

 

 

 

 

 

 

Tipp 29 – Klumpige Saucen

 

Ist bei Ihnen auch schon einmal eine Sauce zu klumpig geworden?

 

Entfernen Sie den Kochtopf sofort vom Herd und füllen Sie den Inhalt in die Küchenmaschine. So können Sie die Klumpen ganz einfach entfernen.

 

 

Eine gute Möglichkeit ist es auch den Pürierstab zu benutzen. Falls die Sauce zu dick geworden ist, füllen Sie einfach mit etwas Wasser auf! Dann noch etwas aufwärmen und servieren.

Tipp 30 – Fertige Tomatensauce

 

Es gibt auch gute fertige Tomatensaucen. Dies ist eine einfache Alternative, um Zeit zu sparen und trotzdem lecken zu kochen. Manchmal aber ist das fertige Produkt zu sauer oder zu salzig um es verwenden zu können.

 

 

Ein toller Tipp, um die Säure von Tomatensauce zu binden und teilweise zu eliminieren, ist der Einsatz von Zucker. Dieser kann entweder direkt zugefügt werden oder erst leicht karamellisiert werden.

 

Um einen zu hohen Salzgehalt geschmacklich auszugleichen, fügen Sie einfach ein wenig Sahne hinzu.

Im Notfall kann auch schon mit Milch etwas erreicht werden.

 Tipp 31 – Wein der ideale Geschmack

 

Verwenden Sie Wein, um einen einzigartigen Geschmack zu erzeugen. Wein ist eine etwas andere Art, Ihre Gerichte zu würzen. Machen Sie hier Ihre eigenen Regeln nach Ihrem Geschmack.

 

Weißweine werden in der Regel mit Fisch und weißem Fleisch serviert und Rotweine mit dunklem Fleisch. Bei der Saucenherstellung sollten Sie ähnlich verfahren.

 

 

Sie brauchen sich auch keine Sorgen wegen dem Alkohol machen. Da dieser bei niedrigen Temperaturen bereits verdunstet, entweicht er beim Kochvorgang. Um ganz einfach eine Sauce zu machen, lassen Sie diese richtig einkochen.

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Inhalt

 

Kapitel I: Allgemeine Kochtipps 7

Tipp 1 – Der Zest der Zitrone 8

Tipp 2 – Keine Angst vor dem Experimentieren 8

Tipp 3 – Gesalzene Butter gegen ungesalzene Butter 9

Tipp 4 – Die Küchenschere 9

Tipp 5 – Rezepte organisieren 9

Tipp 6 – Festkleben in der Pfanne 10

Tipp 7 – Überkochen stoppen 10

Tipp 8 – Austritt von Eiweiß 10

Tipp 9 – Brot und Kuchen perfekt schneiden 11

Tipp 10 – Saft aus Zitrusfrüchten 11

Tipp 11 – Knoblauch leicht schälen 12

 

 

 

 

Tipp 12 – Eier reparieren 12

Tipp 13 – Heißes Fett zum Braten 12

Tipp 14 – Richtige Temperatur zum Frittieren 13

Tipp 15 – Die Eier sind aus 13

Tipp 16 – Interessante Verwendung von Äpfeln 13

Tipp 17 – Fett aus Suppen entfernen 14

Tipp 18 – Der perfekte kalte Punsch 14

Tipp 19 – Keine nassen Sandwichs 14

Tipp 20 – Immer marinierte Lebensmittel 14

Tipp 21 – Fettspritzer reduzieren 15

Tipp 22 – Überbacken mit Käse 15

Kapitel II: Saucen und Gewürze 15

Tipp 23 – Die perfekte türkische Soße 15

Tipp 24 – Möglichkeiten der Hühnerbrühe 16

Tipp 25 – Würzige Alternative zur sauren Sahne 16

Tipp 26 – Knoblauch und Zwiebelgeschmack reduzieren 16

Tipp 27 – Ingwerwurzel schälen 16

Tipp 28 – Geschmack mit karamellisierten Zwiebeln 17

Tipp 29 – Klumpige Saucen 17

Tipp 30 – Fertige Tomatensauce 18

Tipp 31 – Wein der ideale Geschmack 18

Tipp 32 – Eigene Salatdressings 18

Tipp 33 – Fertige Brühwürfel + Boullion + Consommé 19

Tipp 34 – Alternative zum Saucenbinder 19

Tipp 35 – getrocknete Kräuter anstatt frischer 19

Tipp 36 – Öle und Essig mit Knoblauch 20

Tipp 37 – Marinade als Geschmacksverstärker 20

Tipp 38 – Eine richtig dicke Sauce 20

Kapitel III: Fleisch und Geflügel 21

Tipp 39 – Das perfekte Stück des roten Fleisches 21

Tipp 40 – Panieren ohne festkleben 21

Tipp 41 – gefrorenes rohes Fleisch 22

Tipp 42 – Stoppen Sie das ankleben von Hackbraten 22

Tipp 43 – Machen Sie einen saftigen Braten 22

Tipp 44 – Leckere Hamburger 23

Tipp 45 – Auswahl von Geflügel 23

Tipp 46 – Ein knuspriges gebratenes Huhn 23

Tipp 47 – Das Salzen beim Fleisch 23

Tipp 48 – Geflügel kochen 24

Tipp 49 – Kochen von Fisch 24

Tipp 50 – Perfekt gebratenes Fleisch 24

Tipp 51 – Einen perfekten Braten machen 24

Tipp 52 – Fettgehalte im Hackfleisch 25

Tipp 53 – Huhn schnell und einfach zubereiten 25

Kapitel IV: Grillen 25

Tipp 54 – Das perfekte Steak beim Barbecue 26

Tipp 55 – Grillplatz richtig vorbereiten 26

Tipp 56 – Keine Gabel beim Grillen 26

Tipp 57 – Die richtige Stelle auf dem Grill 27

Kapitel V: Früchte und Gemüse 27

Tipp 58 – Maiskolben 27

Tipp 59 – Blanchieren von Gemüse 27

Tipp 60 – Weiches Gemüse knackig machen 28

Tipp 61 – Schnell Gebratenes Gemüse 28

Tipp 62 – Verfärbung von Gemüse beim Kochen 28

Tipp 63 – Richtige Gemüse- und Früchtemengen 29

Tipp 64 – Gemüse in Öl anbraten 29

Tipp 65 – Reife Tomaten über Nacht 29

Tipp 66 – Perfektes Dampf Gemüse 29

Tipp 67 – Zwiebeln noch süßer machen 30

Tipp 68 – Leichtes Schälen von Pfirsichen und Tomaten 30

Tipp 69 – Leckere Salate 30

Tipp 70 – Dampfgemüse ohne Dampfer 31

Tipp 71 – Gemüse-Püree 31

Tipp 72 – Rote Paprika 31

Kapitel VI: Nudeln, Reis und Kartoffeln 32

Tipp 73 – Kochen von frischen Nudeln 32

Tipp 74 – Spaghetti entwirren 32

Tipp 75 – Al dente Pasta 32

Tipp 76 – Nudeln aus der Packung 32

Tipp 77 – Jedes Mal perfekt gekochte Nudeln 33

Tipp 78 – Lockeren Reis machen 33

Tipp 79 – Reis mit Geschmack 33

Tipp 80 – Kleben von Nudeln und Reis reduzieren 34

Tipp 81 – Gebackene Kartoffeln 34

Tipp 82 – Die Schale bei gebackenen Kartoffeln 34

Tipp 83 – Perfektes Kartoffelpüree 34

Tipp 84 – Die schnelle Kartoffel 35

Kapitel VII: Backen 35

Tipp 85 – Risse im Käsekuchen 35

Tipp 86 – Frische Hefe 36

Tipp 87 – Der Schlüssel zu gutem Gebäck 36

Tipp 88 – Der extra Kuchen 36

Tipp 89 – Die Kruste auf dem Kuchen 37

Tipp 90 – Gebratene Nüsse 37

Tipp 91 – Backpulvertest 37

Tipp 92 – Gefrorene Beeren 37

Tipp 93 – Schokolade schmelzen 38

Tipp 94 – Vanillegeschmack 38

Tipp 95 – Schokolade in der Mikrowelle 38

Tipp 96 – Kennen Sie Jello-O 39

Tipp 97 – Teig ausrollen 39

Tipp 98 – Flaumiges Eiweiß 39

Tipp 99 – Einsinken von Kuchenauflagen 39

Tipp 100 – Braune Bananen 39

Tipp 101 – Haferflocken Cookies + Muffins 40

Schlusswort 40

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Hausmittel, die Eltern immer im Schrank haben sollten

                                                           Hausmittel, die Eltern immer im Schrank haben sollten

 

Die Haupterkältungszeit ist zwar bekanntermaßen im Herbst und Winter, doch auch während der wärmeren Jahreszeiten sind wir vor Bakterien und Viren nicht gefeit. Gerade Eltern sollten immer einen Vorrat an natürlichen Arzneimitteln aufbewahren, um im Falle eines Falles schnell etwas zur Hand zu haben, ohne zur Apotheke rennen zu müssen. Die meisten von uns möchten zudem ungern direkt die Chemiekeule auspacken, sondern viel lieber gegen die Erkältung Hausmittel benutzen. Diese bieten oft eine effiziente Alternative und wir wissen, dass sie weitaus schonender sind, als Paracetamol und Co.

Deshalb haben wir für dich eine Liste der bewährtesten Hausmittel zusammengestellt, die du möglichst immer parat haben solltest.

 

Honig

Dieses Allround-Talent ist nicht nur lecker, sondern besitzt unter anderem auch hustenlindernde Eigenschaften. Honig kann zudem als Wundheilmittel wahre Wunder vollbringen. Besonders gut macht er sich auf Brandwunden oder beispielsweise bei entzündeten OP-Wunden.

 

Zwiebeln

 

Zugegeben, sie riechen nicht gerade toll und brennen ganz furchtbar in den Augen, aber aus Zwiebeln lässt sich ein fabelhafter natürlicher Hustensaft herstellen. Mit etwas Zucker mischen, über Nacht an einem warmen Ort stehen lassen und schon hast du am nächsten Morgen eine wirksame, hausgemachte Alternative zum Hustensaft aus der Apotheke.

 

Ingwer

 

In vielen Kulturen gilt Ingwer schon seit Jahrtausenden als Allheilmittel. In dem Wurzelgewächs sind neben zahlreichen Vitaminen und Spurenelementen auch entzündungshemmende Stoffe enthalten, die Erkältungssymptome lindern und sogar schneller abklingen lassen.

 

 

Hühnerbrühe

 

 

Sie zählt zu den Favoriten im Kampf gegen eine Erkältung. Hausmittel und Wundermahlzeit in einem gehört sie in vielen Haushalten zum festen Abwehrregiment bei Krankheiten. Ob Hühnerbrühe tatsächlich Viren bekämpfende Eigenschaften hat oder einfach nur guttut, ist noch nicht ganz erwiesen. Tatsache ist jedoch, dass sie gesund ist und dem geschwächten Körper Energie verleiht.

So unterstützt du den Heilprozess

 

Abgesehen von essbaren Naturheilmitteln kannst du dein Kind auf verschiedene Arten beim Gesundwerden unterstützen. Gegen verstopfte Nasen helfen zum Beispiel Dampfbäder oder Inhalation. Um in der Nacht das Atmen zu erleichtern, solltest du den Kopf deines Kindes möglichst hoch lagern und das Zimmer sollte gut gelüftet werden, damit die Schleimhäute nicht austrocknen. Das A und O ist natürlich trinken, trinken, trinken. Wasser hydriert den Körper und befeuchtet die Schleimhäute, sodass sich festsitzender Husten leichter lösen kann. Neben Wasser sind Säfte oder Fruchtschorlen gut geeignet.

 

Vorbeugung

 

 

Kinder sind im Durchschnitt viel öfter erkältet als Erwachsene. Dies liegt zum einen daran, dass sie ständig in Kontakt mit Altersgenossen sind, und damit Viren und Bakterien immer schutzlos ausgesetzt. Zum anderen ist ihr Immunsystem natürlich noch nicht voll ausgereift und entwickelt sich mit jedem neuen Krankheitserreger weiter. Doch auch bei Kindern lässt sich mit den allseits bekannten Maßnahmen allzu vielen Erkältungen vorbeugen. Hygiene ist extrem wichtig für die Abwehr und das ewige Mantra „Hände waschen“ wird uns nicht ohne Grund von allen Seiten vorgebetet. Hände waschen ist eines der erprobtesten Mittel zur Krankheitsvorbeugung und sollte deinen Kindern von klein auf vermittelt werden.

Ansonsten gilt dasselbe wie für uns Erwachsene: Gesunde, ausgewogene Ernährung, die richtige Dosis Schlaf und viel Bewegung an der frischen Luft halten dich und deinen Nachwuchs fit und gesund!

 

 

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Mein Kind hört nicht auf zu husten! Was nun?

Mein Kind hört nicht auf zu husten! Was nun?

 

Husten bei Kindern ist ebenso häufig wie anstrengend – besonders für die Kleinen selbst. Wenn ein Kind nach einem Infekt noch wochenlang weiterhustet, fragen sich viele Eltern irgendwann, ob nicht doch etwas Ernsteres dahinterstecken könnte. Tatsächlich kann der Husten bei Kindern unterschiedliche Ursachen haben. Je nach Hustenart und -dauer kann von einer Grippe über eine virale Infektion bis hin zum Keuchhusten alles Mögliche in Frage kommen.

 

Ursachen für Husten bei Kindern

 

 

Im Rahmen einer Grippe oder Erkältung – den weitaus häufigsten Hustenauslösern – beginnt er in der Regel „trocken“, also ohne Auswurf von Sekret. Im Verlauf des Infekts löst sich dieses von den Schleimhäuten und wird ausgehustet. Das ist der natürliche Weg, unsere Bronchien vom Schleim zu befreien. Diese Art von Husten sollte nach spätestens vier bis sechs Wochen abgeklungen sein. Du kannst ansonsten auch mit Hausmitteln den Hustenreiz lindern. Wenn dein Kind allerdings nach acht Wochen immer noch hustet, solltest du definitiv einen Arzt konsultieren. 

Asthma?

 

In seltenen Fällen könnte nämlich eine Asthmaerkrankung als Hustenauslöser in Frage kommen. Dies muss natürlich schnellstens abgeklärt und gegebenenfalls behandelt werden.

Der Verdacht auf einen asthmatischen Husten liegt nahe, wenn dein Kind Pfeifgeräusche beim Atmen macht oder gar unter Luftnot leidet. Hat dein Kind bereits auf Allergene wie Pollen, Tierhaare oder bestimmte Nahrungsmittel mit Hustenreiz reagiert, kann es sich dabei um einen Vorboten zum Asthma handeln. Dieser „Allergiehusten“, der meist im Rahmen eines ganzen Symptomkatalogs auftritt, sollte daher möglichst frühzeitig und intensiv behandelt werden.

 

Kinderkrankheiten“

 

 

Als mögliche Hustenursachen bei Kindern kommen außerdem der Pseudokrupp und der Keuchhusten in Frage: Pseudokrupp ist eine virale Atemwegsinfektion, die akute, schwere Hustenanfälle hervorrufen kann. Die Erkrankung heilt meist ohne weiteres Zutun, kann aber in seltenen Fällen zu Atemnot führen. Keuchhusten zählt zu den Kinderkrankheiten und ist eine bakterielle Infektion der Atemwege, die sich über mehrere Wochen oder sogar Monate hinziehen kann. In der Regel ist sie harmlos und heilt ebenfalls von selbst aus, doch sie kann insbesondere bei Babys und Kleinkindern zu schweren Komplikationen führen, da noch kein vollständiger Impfschutz aufgebaut wurde.

Wie kann man den Hustenreiz lindern?

 

Je nach Hustenart gibt es unterschiedliche Wege, den Hustenreiz deines Kindes abzumildern. Das Mittel der Wahl sind für die Kleinsten zunächst Naturarzneimittel. Das Erste, was vielen als Hustenstiller einfällt, ist Honig. Es ist tatsächlich erwiesen, dass das süße Gold die Schleimhäute und die Bronchien beruhigt und somit den Hustenreiz lindert. Und weil er so lecker ist, musst du auch keine große Überzeugungsarbeit bei den Kleinen leisten – wer schlägt schon einen Becher Milch mit Honig aus? Doch Vorsicht: Honig ist erst für Kinder ab 12 Monaten geeignet, da er bei jüngeren Babys Botulismus auslösen kann! Unsere Empfehlung ist Manuka - Honig mit natürlichem extra Schutz.

 

Bewährte Hausmittel

 

 

Ein nicht ganz so leckeres, aber gleichermaßen wirkungsvolles Hausmittel ist die Zwiebel: Die Heilpflanze des Jahres 2015 enthält ätherisches Öl, schwefelhaltige Verbindungen und Flavonoide. Diese wirken entzündungshemmend und beruhigen die Bronchien. So lässt sich zum Beispiel mit einer gehackten Zwiebel und etwas Zucker (am besten über Nacht stehen lassen) ein fabelhafter hausgemachter Hustensirup herstellen. Außerdem hilft eine Zwiebel im Zimmer deines Kindes, nächtlichem Husten vorzubeugen. 

 

Ansonsten lautet die Devise: inhalieren und viel trinken! Mit selbstgemachter Kochsalzlösung oder Kamille werden die Schleimhäute befeuchtet und festsitzendes Sekret kann sich leichter lösen. Du solltest außerdem dafür sorgen, dass das Schlafzimmer deines Kindes gut durchlüftet und die Luft nicht zu trocken ist. Hierfür lohnt es sich, ein paar mit Salzwasser getränkte Leintücher aufzuhängen. Sorge auch dafür, dass der Kopf des Kindes höher liegt, um die Atemwege zu entlasten.

 

Fazit

 

 

Husten bei Kindern kann zahlreiche Ursachen haben, doch in den meisten Fällen handelt es sich um recht harmlose Atemwegsinfektionen, die sich mit bewährten Hausmitteln behandeln lassen. Allgemein gilt, sobald der Husten mehr als acht Wochen anhält, dein Kind mit Atemnot zu kämpfen hat oder die Atemgeräusche stark verändert sind, muss der Arzt einen Blick drauf werfen.

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Heuschnupfen bei Kindern

 

 

Worauf du achten musst, wenn dein Kind Heuschnupfen hat

 

 

Die allermeisten von uns freuen sich, wenn der Winter vorbei ist und endlich wärmere Tage einkehren. Überall blüht und duftet es und die Sonne erhellt unsere Laune und steigert unseren Vitaminpegel. Doch nicht alle können den Frühling (und den Sommer) uneingeschränkt genießen. Die lästigen Symptome von Heuschnupfen sind alltäglicher Begleiter für Millionen Deutsche, mal schwächer und mal stärker ausgeprägt. Während manch einer nur hin und wieder niesen und sich die Augen wischen muss, leiden andere Menschen extrem unter Halsschmerzen, Schwellungen und schlimmstenfalls sogar Atemwegsbeschwerden.

 

 

 

Kinder und Heuschnupfen

 

 

Von der Volkskrankheit bleiben leider auch die Kleinsten nicht verschont. Wenn Kinder betroffen sind, ist es natürlich immer schwieriger, die richtige Diagnose zu treffen und die dementsprechende Behandlung einzuleiten, da sie ihre Beschwerden nicht präzise in Worte fassen können. In Deutschland sind knapp 9 % Prozent der Kinder und Jugendlichen von saisonalen Allergien bzw. Heuschnupfen betroffen. Je älter das Kind, desto häufiger tritt eine solche Allergie auf. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung für Kinder, deren Eltern bereits darunter leiden. Wenn Symptome vorliegen, die auf eine Pollenallergie schließen lassen, wird häufig ein sogenannter Pricktest durchgeführt, um herauszufinden, auf welche Pollenarten das Kind reagiert. Hierzu werden geringste Mengen des Allergens in die Haut gepiekt und anhand der Reaktion (Schwellung, Rötung, Juckreiz) kann man erkennen, wogegen der Körper sich wehrt. Ist die Diagnose einmal von ärztlicher Seite gestellt, besteht deine Priorität natürlich darin, die Heuschnupfen-Symptome deines Kindes so weit wie möglich zu lindern.

 

 

 

Was tun bei Allergie Symptomen

 

Gerade, wenn es um Kinder geht, greifen die meisten von uns sicher am liebsten zu natürlichen Heilmethoden. Wenn der Heuschnupfen deines Kindes nicht allzu stark ausgeprägt ist und keinerlei Auswirkungen auf die Atemwege hat, ist dagegen natürlich auch nichts einzuwenden. Zur Stärkung der Allergieabwehr ist Naturjoghurt genauso empfehlenswert wie Brennnesseltee – der Joghurt enthält ein bestimmtes Protein, welches das Immunsystem ankurbelt und die Abwehr anregt. Auch rote Zwiebeln sind ein guter Tipp, da sie die Histaminausschüttung blockieren und so allergische Reaktionen mindern können. Apropos Histamine – diese sollten in der Ernährung auf ein Minimum reduziert werden. In besonders hohem Maße sind sie zum Beispiel in Käse, Fleisch- und Wurstwaren sowie Meeresfrüchten, Fisch und einigen Gemüsesorten vorhanden.

 

Gegen juckende und tränende Augen helfen übrigens solch einfache Hausmittel wie Kompressen aus Kamillentee oder Dampfinhalation (hierbei sollten gerade Kinder natürlich ständig beaufsichtigt werden). Und das Kratzen im Hals lässt sich mit ganz viel Flüssigkeitszufuhr (am besten natürlich Wasser und Kräutertees) mildern. Zusätzlich solltest du einige allgemeine Ratschläge befolgen, um dein Kind im Alltag möglichst wenigen Allergenen auszusetzen. Dazu gehören Dinge wie häufiges Haarewaschen, Fenster tagsüber schließen, Überkleidung wie Jacken oder Westen am besten vor der Haustür ablegen und möglichst Zeit am Meer verbringen.

 

 

 

Wenn Hausmittel nicht mehr helfen

 

Oft ist die Allergie so stark ausgeprägt, dass Hausmittel alleine keine ausreichende Besserung verschaffen. Dann müssen spezielle Medikamente her, die sich im Fall von Allergien allgemein in drei Gruppen einteilen lassen: die Antihistaminika, die sogenannten Mastzellstabilisatoren sowie Kortisone. Erstere werden im Fall eines akuten Allergieanfalls angewendet, denn sie blockieren den symptomauslösenden Botenstoff Histamin und können so auch einer bereits begonnenen allergischen Reaktion entgegenwirken. Kortisone werden bei besonders stark ausgeprägten Allergien und im Falle von Atemwegsbeschwerden verabreicht.

 

Fazit

 

Allergien sind nicht schön, aber leider seit Jahren auf dem Vormarsch. Um insbesondere Kindern unnötiges Leid zu ersparen, solltest du dich mit Hausmitteln vertraut machen, die viele Heuschnupfen Symptome effektiv lindern können, auf allergiefreundliche Ernährung achten und einige Schritte im Alltag befolgen, die zur Symptomminderung beitragen können. Wenn nichts mehr geht, gibt es glücklicherweise leistungsstarke Medikamente, die selbst starken Allergikern in der Regel vollständige Linderung verschaffen.

 

 

 

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Familienschnupfen ade – Tipps gegen Erkältung im Herbst

Jetzt, wo sich der Herbst langsam dem Ende zuneigt und der Winter unmittelbar vor der Tür steht, nahen nicht nur kalte, teils eisige Temperaturen, sondern leider auch die Zeit der lästigen Erkältungen.

 

Im Prinzip ist es schlichtweg unmöglich, sich komplett vor Erkältungen zu schützen, da sie sehr leicht übertragen werden, und zwar durch Wege, an die man gar nicht denkt. Dennoch gibt es einige Dinge, die man tun kann, um Erkältungen in dieser Jahreszeit vorzubeugen. Wichtig ist an allererster Stelle die Körperhygiene (Händewaschen!), aber auch, das Zuhause frei von Keimen und Bakterien zu halten, durch welche sich alle Familienmitglieder anstecken können. Dazu gehört auf jeden Fall, die Hygiene in der Küche regeln sowie im Badezimmer, wo sich Bakterien leicht und schnell ausbreiten, wenn man nicht aufpasst.

 

Hier unsere Tipps, wie ihr Erkältungen im Herbst am besten vorbeugen könnt:

Händewaschen, Händewaschen, Händewaschen

 

 

Wie bereits erwähnt, spielt das Händewaschen eine entscheidende Rolle bei der Ausbreitung von Erkältungen. Erkältungsviren lagern sich auf Gegenständen wie zum Beispiel Türgriffen und Lichtschaltern ab, von wo sie durch Berührung auf den Menschen übertragen werden. Fasst du dir nun mit der infizierten Hand an Nase oder Mund und dein Abwehrsystem schwächelt, dann ist eine Erkältung vorprogrammiert. Regelmäßiges Händewaschen sollte zwar bei jeder Jahreszeit zur Hygiene in der Familie zählen, wir raten euch allerdings, in der kalten Jahreszeit ganz besonders darauf zu achten, dass die Kinder sich oft die Hände waschen, vor allem vor dem Essen und wenn sie von draußen reinkommen.

 

 

 

Gesunde, vitaminreiche Ernährung & viel trinken

 

 

Es ist kein Geheimnis, dass gesunde Ernährung der Schlüssel zur Vorbeugung vielerlei Erkrankungen ist. Obst und Gemüse enthalten viele wichtige Nährstoffe, die das körpereigene Abwehrsystem stärken. Auch das Trinken nicht vergessen! Wenn es kalt ist, hat man automatisch weniger Durst, was dazu führt, dass viele Leute im Herbst nicht ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Das hat zur Folge, dass die Schleimhäute nicht ausreichend befeuchtet sind und sich so Erkältungsviren leichter in eurem Organismus einnisten können. Reichlich Wasser und Kräutertee sind hier die besten Alternativen.

 

 

Bewegung und Erholung

 

Geht öfter mit den Kindern raus, auch wenn es kalt und ungemütlich sein sollte, denn Bewegung an der frischen Luft stärkt das Immunsystem und ihr seid somit besser gegen Erkältungen gewappnet. Wie wär’s mit einem ausgedehnten Spaziergang im spätherbstlichen Wald? Das macht Spaß, bringt den Kreislauf auf Trab und hilft, euch vor Erkältungen zu schützen.

 

Ebenso wichtig wie genug Bewegung ist auch ausreichend Erholung, wenn man seinen Körper vor Erkrankungen schützen will. Achtet auf genügend Schlaf und vermeidet Hektik und Stress, denn das schwächt das Immunsystem, was euch wiederum anfälliger für Krankheiten macht.

 

 

 

Auf Hygiene im Haushalt achten

 

 

Viren und Bakterien breiten sich überall dort aus, wo sie einen idealen Lebensraum finden. Zuhause sind das vor allem Bad und Küche, denn hier befinden sich viele Flächen und Gegenstände, die häufig angefasst werden und somit Viren und Bakterien vom einen zum anderen übertragen können. Egal ob Hygiene in der Küche oder im Bad, tut euch und eurer Familie einen Gefallen und achtet darauf, dass diese beiden kritischen Räume stets sauber und keimfrei gehalten werden. So sollte einem munteren und gesunden Herbstende nichts mehr im Wege stehen!

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Spielerisch Verantwortung übertragen

Spielerisch Verantwortung übertragen – wie Kids kleine Aufgaben im Haushalt übernehmen

 

Nicht nur aus pädagogischer Sicht ist es sinnvoll, Kinder bereits ab jungem Alter in die Hausarbeit mit einzubeziehen und ihnen regelmäßig altersgerechte, kleine Aufgaben zuzuteilen. So lernen sie bereits früh, Verantwortung zu übernehmen und sind euch zugleich eine nützliche Hilfe im Haushalt.

 

Kinder können je nach Alter verschiedene Aufgaben im Haushalt übernehmen, wie zum Beispiel das Kinderzimmer aufräumen, Müll rausbringen oder staubsaugen. Größere Vorhaben, wie die saisonale Grundreinigung, eignen sich perfekt als Teamarbeit für die ganze Familie, bei der jedes Familienmitglied feste Aufgaben zugeteilt bekommt und eigenverantwortlich ausführt. Wie ihr eine solche Grundreinigung einfach organisiert und aufteilt erfahrt ihr hier.

 

 

Die Herausforderung hierbei ist, die Kinder entsprechend zum Mithelfen zu motivieren. Während Kleinkinder meist mit großer Begeisterung Mama und Papa helfen, wird die Sache bei etwas älteren Kindern schon schwieriger, vom angehenden Teenager ganz zu schweigen. Hier ein paar Tipps, wie ihr eure Kinder dazu bewegen können, im Haushalt mitzuhelfen und eigenständig Verantwortung zu übernehmen: 

Bringt Spiel und Spaß in die Sache

 

 

Die einfachste Art und Weise, kleine Kinder dazu zu bewegen, eher langweilige Aufgaben zu übernehmen, ist durch Spiel und Spaß. Beim Kinderzimmer aufräumen wird zum Beispiel gleichzeitig Ordnung im Wunderland gemacht, und alle Bewohner müssen schnellstmöglich an ihren Platz zurück, bevor der böse Zauberer kommt.

 

Mit spielerischen Einlagen und der Lieblings-Musik eures Kindes im Hintergrund, wird das Aufräumen schon beinahe zum Vergnügen.

 

Seid ein Vorbild und beschwert euch nicht über die oft lästige Hausarbeit. Erledigt diese rasch und zeigt Zufriedenheit nach getaner Arbeit. Das wirkt oft Wunder, denn bekannterweise schauen sich Kinder das Verhalten von ihren Eltern ab. Teilt deshalb eurem Kind auch keine Arbeiten zu, die ihr, mit Wissen des Kindes, selbst nicht leiden könnt, denn dann ist Unlust bei der Haushaltshilfe quasi vorprogrammiert.

 

Auf Verweigerung solltet ihr nicht mit Zwang reagieren, sondern zeigt eurem Kind die logischen Konsequenzen. Wenn es zum Beispiel die Legos nicht aufräumt, kann es kein neues Spiel beginnen, bis der Platz dafür geschaffen ist.

 

 

Klare Regeln für jedes Familienmitglied

Stellt klare Regeln für jedes Familienmitglied auf was den Haushalt anbelangt. So lernen eure Liebsten, dass gegenseitige Hilfe ein wichtiger Teil des Zusammenlebens als Familie ist. Wenn jeder seine festen Aufgaben zu erledigen hat, wirkt das wiederum als Motivation, diesen auch pflichtbewusst nachzukommen. Die Aufgaben müssen natürlich gemäß dem Alter verteilt werden, damit das Kind weder über- noch unterfordert wird, denn das anschließende Erfolgserlebnis dient hier als große Motivation.

 

Wichtig ist auch, dass ihr die Kinder selbst entscheiden lasst, welche Tätigkeiten sie übernehmen möchten und nicht über ihren Kopf hinweg entscheidet. Wenn zwei Kinder dieselbe Aufgabe erledigen wollen, können sie sich darauf einigen, sie abwechselnd zu machen.

 

 

Sei es bei der Gartenpflege, dem Einkauf auf dem Wochenmarkt oder dem alljährlichen Frühjahrsputz, lasst eure Kinder bereits ab jungem Alter bei kleinen Tätigkeiten im Haushalt mithelfen. So schafft ihr die beste Voraussetzung, dass sich die kleinen Menschen zu verantwortungsbewussten und unabhängigen Individuen entwickeln.

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Der Herbst ist da – kreative Bastelideen für Fensterdeko

Der Herbst ist da – kreative Bastelideen für Fensterdeko

 

Der Herbst ist da! Wir freuen uns immer über jede neue Jahreszeit, denn sie bringt nicht nur frische Eindrücke und das aufregende Gefühl von Neuem, sondern bietet, gerade auch für Kinder, ganz besondere Erfahrungen und viele tolle, saisonale Aktivitäten.

 

Basteln steht bei den meisten Kindern ganz oben auf der Liste der Lieblingsbeschäftigungen und speziell im Herbst, wenn die Sonne besonders golden scheint, bieten die Fenster einen idealen Ort, um das Zuhause mit ein paar herbstlichen Dekorationen zu verschönern. Bevor Sie mit dem Bastelspaß loslegen, sollten Sie sich am besten informieren, wie Sie Fenster streifenfrei putzen, damit das Gebastelte auch bestens zur Geltung kommen kann.

 

Hier drei schöne Ideen, wie Sie Ihre Fenster zusammen mit Ihren Kindern ganz einfach mit herbstlichen Farben und Formen schmücken können:

 

Tolle Figuren aus bunten Blättern schneiden

 

Eine der schönsten Grundlagen für herbstliche Fensterdekoration kommt direkt aus der Natur selbst: Blätter in bunten Farben wie gelb, orange, rot und braun. Ziehen Sie los in den Park oder Wald, so beginnt der Spaß für die Kinder bereits mit dem Sammeln.

 

 

Die bunten Blätter können direkt mit etwas Klebeband oder einem entfernbaren Kleber auf die Fensterscheibe geklebt werden. Mit Hilfe von Ausstanzern kann man zusätzlich tolle Motive aus den verschiedenen Blättern stanzen und somit bunte Figuren auf die Fenster zaubern. Anstelle von Naturblättern können Sie natürlich auch farbiges Papier verwenden und mit einer Schere und Schablone die verschiedensten Figuren basteln.

Herbstliche Motive mit Fingerfarbe malen

 

Für Kinder, die gerne malen, ist Fingerfarbe eine super Sache, um kreativ werden zu können und die Fenster im Kinderzimmer wunderbar herbstlich zu bemalen. Blätter, Vögel und andere Dinge aus der Natur sind hier hervorragende Motive – der Fantasie sind allerdings keine Grenzen gesetzt. Wer’s weniger schmierig mag, kann auch mit Schablonen arbeiten, wobei gerade das „Geschmiere“ den meisten Kindern besonders gefällt.

 

 

Fingerfarben können auch gut mit echten Blättern kombiniert werden: Einfach einen kahlen Baum aufmalen und ihn dann mit bunten Blättern aus der Natur bekleben. Rein in den Malkittel und los geht’s!

Fensterbank mit Kürbissen und Äpfeln verzieren

 

Nicht nur die Fenster selbst, sondern auch die Fensterbank kann natürlich herbstlich gestaltet werden. Lassen Sie die Kinder kleine, bunte Kürbisse auf dem Markt aussuchen und damit die Fensterbank verzieren. Wer Halloween mag, kann die Kürbisse (hierfür eignen sich etwas größere Exemplare) natürlich auch aushöhlen und die berühmten Fratzen schnitzen, die um diese Jahreszeit viele Fenster und Häuser schmücken.

 

Glasschalen und andere dekorative Behälter können Sie zum Beispiel mit gesammelten Blättern, roten Äpfeln, Hagebutten und Kiefernzapfen füllen und auf der Fensterbank aufstellen.

 

Mit ein paar einfachen Dingen zaubern Sie so eine schöne, herbstliche Atmosphäre in Ihr Zuhause, die nicht nur die Kinderherzen erfreut. Nach der richtigen Vorbereitung (Fenster streifenfrei putzen, Materialien bereitlegen und „Bastelklamotten” anziehen), kann der Herbst-Bastelspaß für die ganze Familie losgehen.

 

 

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Kindergeburtstag: Ideen & Tipps für eine tolle Party

Der eigene Geburtstag ist für jedes Kind ein absolutes Highlight. Das liegt nicht nur an den vielen Geschenken. Vor allem freuen sich Kinder auf die Aktivitäten, bei denen sie ihre Freunde außerhalb des Kindergartens oder der Schule noch besser kennenlernen können. Da bilden sich bei der Schatzsuche Teams, während man beim Sackhüpfen die eigene Stärke herausfordert.

Damit auch Erwachsene an diesem Tag Spaß haben können, ist eine gute Vorbereitung notwendig. Denn wer die Telefonnummern der Eltern bereit liegen hat und weiß, wie man Kugelschreiberflecken entfernen kann, kann kleine Krisen gekonnt deeskalieren. Die folgenden Tipps geben Anregungen, was man bei der Planung beachten sollte und dienen als Inspiration für spannende Aktivitäten, die den Kindergeburtstag zu einer unvergesslichen Party für Groß und Klein machen.

 

 

 

Gut vorbereitet sein

 

Hier geht es nicht nur darum, die Einladung rechtzeitig auszusprechen oder zu verschicken. Je besser der Tag und alle Eventualitäten durchdacht sind, desto gelassener kann man mit kleinen Patzern umgehen. Diese Dinge sollte man bedenken:

 

- Gästeanzahl: In der Regel gilt, die Anzahl der Kinder dem Alter des Geburtstagskindes anzupassen. Natürlich kann auch eine größere Gruppe eingeladen werden, solange genügend Platz und Helfer bereitstehen.

 

- Helfer: Partner oder Großeltern sind eine große Hilfe, denn wenn etwas schief geht, sollte immer mindestens eine Person vor Ort sein, die die Gruppe in Schach hält. Ebenso können die Eltern der anderen Kinder helfen. Das hat den Vorteil, dass man sie dabei noch besser kennen lernen kann.

 

- Party-Ende festlegen: Anders als bei Erwachsenen-Partys ist es sinnvoll, Kindergeburtstage zeitlich zu begrenzen. Denn früher oder später werden Kinder müde und haben irgendwann keine Lust oder Konzentration mehr. Im Kindergartenalter sind drei Stunden ausreichend, während größere Kinder auch etwas länger Spaß haben können.

 

-Aktivitäten: Spiele und Bastelarbeiten sollten gut geplant werden, müssen jedoch nicht auf Teufel komm raus durchgezogen werden. Wenn ein Spiel besonders Spaß macht, kann man es durchaus länger laufen lassen. Andere Aktivitäten kommen am Tag vielleicht nicht so gut an wie gedacht. Dann sollte man sich spontan den Wünschen der Kinder anpassen.

Essen gut, alles gut

 

Kinder sind meist nicht so anspruchsvoll wie Erwachsene und essen all das, was sie kennen und was einfach zu handhaben ist. Wichtiger ist die Präsentation: Da können Muffins als Tierköpfe, Fußbälle oder Schmetterlinge und Käsescheiben mit lustigen Gesichtern verziert werden. Wenn kleine Wampel-Fans Geburtstag feiern, ist, besonders in der Erdbeer-Zeit, ein Erdbeerkuchen unerlässlich. Denn den isst nicht nur Wampel gern. Grundsätzlich gilt: Je bunter und fantasievoller, desto besser kommt das Essen an.

Spiele für drinnen und draußen

 

 

Das Gute an Kinderspielen ist, dass sie nicht alt werden. Wenn man Klassiker wie Topfschlagen und Schokoladeessen spannend anpreist, stellt sich der Spaß von ganz alleine ein. Bei der Planung und Auswahl der Spiele sollte man nicht nur an die Gruppengröße und den vorhandenen Platz denken.

Am effektivsten ist es, verschiedene Arten von Spielen einzuplanen – von Wissens- und Geschicklichkeitsspielen bis hin zu sportlichen Spielen - damit Kinder sich auf jede Herausforderung neu konzentrieren können und jedes Kind die Möglichkeit hat, ein Spiel zu gewinnen.

 

Folgende Spieltypen sorgen für Abwechslung:

Geschicklichkeit: Beispiele sind Wettfischen mit Äpfeln, Luftballontanz und das Mumienspiel bei dem Toilettenpapier so schnell wie möglich um den jeweiligen Spielpartner gewickelt werden muss, ohne dass es reißt.

 

Orientierung: Topfschlagen, Blinde Kuh und das Postspiel, bei dem die Kinder Zettel mit Stadtnamen in beliebig im Raum oder Garten verteilte Marmeladengläser stecken müssen, machen nicht nur Spaß, sie fördern auch den Orientierungssinn.

 

Wissen: Bei größeren Kindern kommt „Wer bin ich?“ gut an, während man kleinere Kinder in einer Schüssel verdeckte Gegenstände abtasten und erraten lassen kann.

 

Schnelligkeit: Klassiker wie Sackhüpfen und Dreibeinlauf werden noch spannender, wenn man sie als Mannschaftsspiele anpreist. Auch die Reise nach Jerusalem fordert Kinder auf sportliche Art und Weise heraus.

 

Bastelarbeiten und Ruhespiele

Sinnvoll ist, die ein oder andere Bastelarbeit oder Aktivität einzubauen, die Kindern hilft, zur Ruhe zu kommen. Das ist besonders zum Ende der Party sinnvoll. Ein besonderer Ort, beispielsweise ein Kissenkreis in der Ecke des Wohnzimmers, sorgt dafür, dass die turbulenten Spiele von den Ruhespielen räumlich abgegrenzt werden.

Jetzt kann man eine Falt-Geschichte ausprobieren, zusammen lustige Masken oder bunten Kinderschmuck herstellen oder den Kindern eine Wampel-Geschichte vorlesen und sie dabei malen lassen. Natürlich sollte man auch auf das anschließende Aufräumen vorbereitet sein und wissen, wie man verklebte Kinderfinger schonend reinigt oder Kugelschreiberflecken entfernen kann. Und wenn es Zeit ist zu gehen, können die Kinder ihre Bastelarbeiten als Andenken an eine tolle Geburtstagsparty mit nach Hause nehmen. Da ist das Abschiednehmen nur noch halb so schwer.

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Bastelideen für die Osterferien zu Hause

Die Osterzeit gibt viele Anregungen zum Basteln mit den Kindern. Das verkürzt das Warten auf den Osterhasen und beschäftigt die Kids, wenn es draußen noch kalt und schmuddelig ist. Neben Eiern, Pinsel, Farben und Papier braucht es da natürlich Kleister, Leim, Alleskleber. Aber keine Angst vor klebrigen Sofas oder Kleidern. Kleber lässt dich mit ein paar Tricks prima entfernen und dem Basteltrieb nun wirklich nicht im Wege stehen. Denn jetzt wird erst einmal für den Osterhasen gewerkelt:

 
   

 

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Holt Euch den Frühling ins Haus

Wenn die ersten Blüten noch auf sich warten lassen, können die Kinder etwas nachhelfen. Besorgt Euch einfach ein paar Zweige, formt aus Krepppapier kleine Kügelchen zu Knospen und klebt sie mit etwas Kleber an die Zweige.

 

 

 

 

Häschen und Schmetterling

Da der Osterhase doch sehr scheu und selten zu sehen ist, basteln die Kids am besten ihren eignen Hasen. Die schnöde Klopapierrolle wird zum süßen Häschen, wenn man ihr lange Ohren anklebt, ein Gesicht malt und die Barthaare nicht vergisst. Mit Flügeln und Fühlern aus Pfeifenputzern wird’s sogar ein Schmetterling. Hier findet ihr auch eine Anleitung für ein süßes Zuckerwattehäschen.

Girlanden

 

Große und kleine Deko-Ketten aus buntem Papier sind auch ein schöner und bunter Osterschmuck. Schneidet einfach Streifen aus und klebt sie ineinander verlinkt zusammen. Je länger, desto besser. Dann können sie euren Osterstrauß, die Fenster oder Lampen verzieren. Aber natürlich geht es in erster Linie ja um die Ostereier! Und da das Verzieren ausgeblasener Hühnereier nicht wirklich einfach ist, gibt es hier ein paar Ideen für die Kleineren.

 

Eier, Eier Eier

 

‘Unzerbrechbare’ Pappeier aus dem Bastelladen kann man ganz einfach anmalen und mit einem schönen Band

schmücken. Erst gut abmessen, und dann das Band aufkleben. Glitter und Plastikperlen könnt Ihr auch prima zum Schmücken verwenden. 

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Einfacher für kleine Hände ist es, Eier in vielen verschiedenen Größen aus festem Papier auszuschneiden und dann entweder bemalen oder - noch besser - mit vielen bunten Papierfetzen und Wollresten bekleben. Ihr könnt sie auch beidseitig bemalen und bekleben und dann an Fenster oder Zweige hängen.

 

Und so richtig klebrig muss es nicht nur mit Schokolade werden. Großen Spaß macht es, ‘riesige‘ Ostereier aus Pappmaché zu zaubern. Einfach einen Luftballon aufblasen, Kleister mischen und den Ballon mit Papierstreifen (alte Zeitungen z.B.) bekleben, etwas trocknen lassen und dann eine zweite Schicht aufkleben. Dann am besten über Nacht trocknen und später mit Finger- oder Wasserfarben dekorieren.

 

Jetzt heißt es nur noch, Farbkleckse und Kleber entfernen, bevor der Osterhase anrückt und dann steht dem bunten, süßen und hoffentlich sonnigen Ostersonntag nichts mehr im Wege!

 

Das gratis Wampel - Osterbuch mit noch mehr bastelideen  und spielen findest du hier (klick)

Bildnachweise:

 

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Der Kampf um Wampelonia

Wir haben euch lange genug auf die Folter gespannt, aber das warten hat sich gelohnt, wie wir finden. Hier bekommt ihr die ersten Eindrücke aus dem zweiten Buch. Das zweite Buch punktet mit der besonderen Illustration und seiner Seitenlänge. Jede Seite ist und wird mühevoll in aufwendiger Handarbeit von der Autorin Eyla Hofmeister selbst gezeichnet und Illustriert.

Es gibt viele neue besondere Charakter im neuen Buch, hier ein kleiner Einblick ;)

Das ist mal ein kleiner Einblick von den ca. 88 schon fertigen Seiten. Alle Seiten sind illustriert und die Arbeit ist noch lange nicht beendet. Aber als Arbeit empfindet die Autorin das ganz und gar nicht. Sie liebt es, wie ihre Kunst langsam zum Leben erwacht und das Ganze ein eigene atmosphärische Welt wird.

 

Texte und Bilder sind Entwürfe und können vom späteren Endprodukt abweichen. Sind aber  urheberrechtlich geschützt. 

 

 

 

(c) Steven Hofmeister

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Besucher - Award  Seite des Jahres 2016

Abstimmungsendergebnis 'Seite des Jahres 2016'

Herzlichen Glückwunsch zum

1. Platz

beim Besucher-Award in der Kategorie "Familie" in der Abstimmung zur Seite des Jahres 2016

An der Award-Abstimmung im Januar 2017 mit insgesamt 4 Webseiten nahmen 1202 Besucher teil.

Für Deine Seite stimmten 667 User.
Das sind 55.41 Prozent aller abgegebenen Stimmen.

Das gesamte Besucher-Award-Team gratuliert Dir dazu recht herzlich!

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Die Mutprobe

Es wird Gruselig.....

Wampel Grusel-Nachgeschichten

 

Die Mutprobe

 

Hallo ich heiße Niko und ich bin schon in der zweiten Klasse. Ich hab etwas total verrücktes und ziemlich gruseliges erlebt. Mit dabei war mein Kumpel Wampel. Aber ich erzähl euch das jetzt mal von vorne. Diese Geschichte dürfen nur Kinder hören, die schon Gruselerfahrung haben oder schon längst zur Schule gehen.

 

Es ist Schlafenszeit, doch ich will nicht schlafen. Ich möchte so ein richtiges Abenteuer erleben. Heimlich und leise, ziehe ich mir meine Jeans und meinen Pulli über. Dann schaue ich vorsichtig aus dem Türspalt meines Zimmers in den Flur. „Hmm.. Alles ruhig“, dann tapse ich zur Haustür. Ich schlüpfe in meine Turnschuhe und nehme die Taschenlampe aus der Schublade im Flur. Jetzt kann es also tatsächlich losgehen. Ein bisschen Angst habe ich schon. Aber Swen aus der Schule hat gesagt, dass ich ein Weichei bin und mich noch nicht einmal Nachts vor die Haustür traue. „Dem werde ich es zeigen. Der wird schon sehen, dass ich mich traue.“ Ich habe nämlich einen neuen Fotoapparat. Mit dem kann ich prima Beweisbilder machen. Leise hänge ich mir also den Fotoapparat um und schließe die Haustür auf.

 

Ich gehe die Straße hinunter zu dem Stadtwäldchen. Die Straße ist zum Glück hell beleuchtet. Oh aber da vorne kommen komische Leute. Sie grölen so laut und gehen merkwürdig, so als ob sie gleich hinfallen. „Den möchte ich lieber nicht in die Arme laufen“, denke ich und gehe zügig auf die andere Straßenseite. Nun stehe ich vor dem kleinen Sandweg, der durch das Wäldchen und zum Friedhof führt. „Wenn ich es dort hin schaffe und ein Foto schieße“, wird mich Swen nie wieder ärgern. Es ist ein kalter Abend der Boden knirscht und knackt beim Gehen. Ich gehe so schnell, dass ich Seitenstiche bekomme und die eisige Luft schneidet mir in den Hals. Das Licht der Laternen und Häuser ist kaum noch wahrzunehmen. Nun wird der kleine Weg nur noch vom Schein des Mondes beleuchtet. Plötzlich höre ich etwas, Schritte, sie kommen näher. Ich wage es nicht mich umzudrehen. Ich laufe los so schnell ich kann, dabei merke ich wie abgefroren meine Zehen sind. Ich kann sie kaum noch bewegen.

 

Es läuft sich nicht besonders gut mit abgefrorenen Füßen. Deshalb werde ich eingeholt, die Schritte sind nun fast bei mir. Sie werden lauter. Sie sind bei mir, voller Angst schreie ich“Ahahaha..“ und haue mit meinen Armen um mich. „Hey, bleib ruhig Junge, ich will nur vorbei.“ Sagt ein braungebrannter Jogger mit quitsch pinken Shorts und Taschenlampe, der nun an mir vorbei läuft. Die Musik, die aus seinen Ohrenstöpseln kommt ist deutlich zu hören. „Im a Baby Girl“ , hmm ich erschrecke mich vor Babycan und ich bin Babygirl, Swen hatte recht, ich habe so viel Angst, dass jeder sie sehen kann und wahrscheinlich auch bald riechen kann.. Wenn ich mir weiterhin so in die Hose mache“, denke ich. Dann versuche ich mich zusammenzureißen. Schließlich würde mir so ein Foto von mir vor dem Friedhof sämtliche Pausenbrote retten und gemeine Sprüche ersparen. Ich schaue mir die Baumkronen an. Die Bäume machen interessante Formen und Muster mit ihren Ästen. „Da kann man viel drin erkennen, da ist eine Katze und das könnte eine alte Burg sein.“ Denke ich und komme wieder auf bessere Gedanken. „Da ist ein Fahrrad, ein Feuerwehrauto und ein, ein..“ mir blieb das Wort im Halse stecken. Ein Vampir, das ist ein Vampir. Stottere ich zu mir selbst. „Ich habe nichts gesehen, nur ein Feuerwehrauto.. ich gehe einfach langsam weiter und ich habe keine Angst. Denn Vampire gibt es nicht.“, Murmel ich und werde bei diesen Worten immer schneller. Ich merke wie mein Herz schneller pocht und meine Füße und Hände nun restlos abgefroren sind. „Das konnte nicht sein, es war sicher nur ein alter Stofffetzen, der sich dort oben im Baum verfangen hatte“, denke ich. „Da vorne ist der Friedhof. Geschafft, jetzt nur noch schnell das Foto machen.“

Ich halte den Fotoapparat mit ausgestreckten Armen vor mich, aber ich kriege mich einfach nicht ganz drauf mit dem Friedhof hinter mir. „Ah da vorne kommt ein Spaziergänger mit einem Wintermantel, der sieht vernünftig aus, ich werde ihn mal fragen. “, dachte ich und sprach ihn an. „Hey, bitte entschuldigen Sie, können Sie ein Foto von mir machen?“ „Klar kein Problem.“, sagte der Mann freundlich und nimmt den Fotoapparat. Da bemerke ich wie seine langen dünnen Finger sich um den Apparat krallen und seine Fingernägel sich in das Plastik bohren. Er nimmt seine Kapuze ab und ich kann, trotz Dunkelheit erkennen, dass der Mann ganz zottelige, lange Haare hat. „Sein Mantel könnte auch ein Vampirumhang sein.“, denke ich und bekomme es mit der Angst. Kaum hat er abgedrückt, reiße ich ihm die Kamera weg und schieße ein Foto von ihm. Auf dem Display ist nichts zu sehen. „Dann habe ich Recht, es ist ein Vampir.“ Schreckhaft und mit zitternden Knien drehe ich mich in alle Richtungen, doch es ist nichts zu sehen oder zu hören, nur die Schneeflocken, die gerade beginnen auf den Waldboden und die Blätter zu fallen. Sonst ist es totenstill. Mein Atem dampft und ich habe das Gefühl, als hätte ich Fieber, ich glühe richtig vor Adrenalin. „Wo war der Vampir, beobachtet er mich?“

Ich beschließe mich schleunigst davon zu machen und renne los. Kalter Schweiß rinnt mir in die Augen und hinter mir höre ich so etwas wie ein Flügelschlagen. Dann passiert es der Vampir stürzt auf mich nieder und packt mich, wie mit Schraubzwingenhänden. Er reißt mich in die Höhe und fängt an lauthals dabei zu Lachen. „Ich bin's dein lieber Knotsch! Ha Ha Ha Ha.. ich will dich nur ein bisschen beißen und mal sehen wie süß du schmeckst.“ Knotsch lacht und reißt sein Maul auf. Obwohl wir in luftiger Höhe durch den kalten Schnee fliegen, betäubt mich fast sein stinkender Atem restlos. Er kommt immer näher an meinen Hals und ich merke, wie sein spitzer Zahn sich in meine Haut bohrt. Mein Herz springt mir fast aus der Brust und ich bin gelähmt und ihm wehrlos ausgeliefert. Mit einem Mal gibt es einen Schlag und wir werden durch die Luft geschleudert. Dann landen wir in einer Baumkrone. Ich kann mich gerade noch an einem Ast festhalten. Der Vampir-Knotsch ist zu Boden geknallt. Schnell klettere ich hinab.

Ich sehe wie ein Leuchten näher kommt und ein ulkiges kleines Wesen, welches kichernd eine Laterne und eine Steinschleuder in den Pfoten hält. „Ich hatte noch eine Rechnung mit ihm offen, es hat mich auch schon mal abgeschossen.“ Sagt es. Erstaunt mustere ich das rotbraune Wesen. „Ich bin Wampel, mein Wunschstein hat Zauberkräfte und ich wohne in Wampelonia. Der tollsten und verrücktesten Welt, die es gibt. Manchmal bricht Knotsch aus seinem Fliegenpilzwald aus, um die Menschenkinder zu erschrecken oder sogar mit zunehmen. Er wird denn zu dem, was die Kinder am meisten fürchten, wie ein realer Albtraum. Ich glaube er wollte dich tatsächlich in eine Kreatur verwandeln und dich mit in seinen Fliegenpilzwald nehmen.“ sagt Wampel und bohrt in meiner Hosentasche herum. Ich bin nun abgehärtet und wundere mich schon gar nicht mehr. Ich ziehe ein Päckchen Kaugummi aus der Tasche. „Hier möchtest du welche? Ist Erdbeergeschmack.“ Doch mit der folgenden Reaktion von diesem Wampel habe ich nicht gerechnet. Er stürzt sich auf das Kaugummi, stopft sich alle in den Mund und macht eine riesige Blase.

Dann drückt er auf seinen Wunschstein. Er zieht mich in die Blase und wir fliegen langsam, wie in einem rosa, leuchtendem Heißluftballon zu unserem Haus. Er drückt mich ganz fest und sagt: „danke für den Erdbeerballon, komm doch mal zu uns auf die Schmatzinsel.“ Dann schlafe ich und zwar so tief und fest, dass mich meine Mutter am nächsten Morgen kaum wachgerüttelt bekommt. „Wach auf, ihh.. Was hast du denn da in deinen Haaren? Sind das etwa Unmengen von deinem Erdbeerkaugummi?“ angeekelt zupft sie an einer Haarsträhne. Dann erinnere ich mich wieder an alles, ich laufe zu meiner Kamera und tatsächlich da bin ich nachts vor dem Friedhof und ich wusste auch wer das Foto geschossen hat. Die Spuren auf meiner Kamera von Knotschs Fingernägeln bewiesen es. In der Schule erzähle ich die Story natürlich spektakulär und bin mit dem Foto der Held. Swen war grün vor Neid und als er mich wieder schubsen wollte, packte ich seinen Arm, zog ihn zu meinem Gesicht und riss meinen Mund bedrohlich auf, „Schau mal mein vampirisches Andenken, diese Beißerchen lieben süßes fettiges, böses Blut. So wie deins.“

Swen ließ mich von da an in Ruhe, aber woher mein plötzlicher Zahnwachstum kam, konnte sich auch unser Zahnarzt nicht erklären.

 

(C) Eyla Hofmeister

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Das Hörbuch ist im MP3 Format. Ihr könnt es zb. auf Cd brennen oder auf einen MP3 Player packen. Oder auf eure Tonies Box.

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Die Bewerbung als Autor

 

Sobald das Manuskript nach Monaten oder Jahren harter Arbeit vollendet ist, möchten die meisten Autoren es einem Verlag oder einer Agentur anbieten. Auf keinen Fall sollte man das ganze Manuskript in einen Briefumschlag quetschen. Viel mehr sind andere Unterlagen gefragt.

 

Das Anschreiben

 

Möchte man sein Manuskript einsenden, sollte man sich zunächst sehr genau über den infrage kommenden Verlag oder über die Agentur Informieren. Kommt man zu dem Schluss, dass das eigene Manuskript hineinpasst, sollte ein Anschreiben formuliert werden, in dem diese Annahme begründet wird.

 

Das Exposé

 

Das Exposé ist eine Inhaltsangabe des Manuskripts. Es besteht in der Regel nur aus zwei oder drei Normseiten. Dennoch kann der Lektor daran erkennen, ob der Stil des Autors und die gesamte Geschichte in den Verlag passen. Aus diesem Grund ist hierauf sehr große Sorgfalt zu legen. Tipps zum Schreiben eines Exposés hält buchschreiben.com für Sie bereit.

 

Die Leseprobe

 

Anstelle des gesamten Manuskripts erwarten die meisten Verlage lediglich eine Leseprobe. Oftmals sind dies die ersten 30  bis 50 Seiten eines Manuskripts. Manchmal ist es jedoch sinnvoll auch einige Seiten aus dem Buchinneren dazu zu nehmen. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn es besonders auf die Kenntnisse des Autors über ein bestimmtes Land ankommt, die Hauptfiguren jedoch erst in der Mitte des Buches dort hinfahren.

 

Vita und Publikationsliste

 

Zuletzt sollte noch ein kurzer, aussagekräftiger Text über den Autor, sowie eine Liste seiner bisherigen Veröffentlichungen beigefügt. Beides ist in der 3. Person Singular zu verfassen, also nicht aus der Sicht des Autors selbst.

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Gute Nacht Geschichten

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Wampel Gruselgeschichten

Wampel Gruselgeschichten (nur für große)

 

Die roten Augen

 

Ich heiße Jenny und dies ist mein Abenteuer mit Wampel. Ich habe es aufgeschrieben, weil jeder wissen soll, dass auch ich ein echtes Wampelabenteuer erlebt habe. Aber es war ziemlich gruselig, als dürfen diese Geschichte nur große Kinder hören oder lesen. Die schon in die Schule gehen.

Es war Abend und ich sollte noch einmal mit dem Hund raus. Die Laternen beleuchten den Fußweg mit gelben Lichtkegeln. Ich gehe an den Vorgärten von den Leuten in unserer Straße vorbei. Einige haben hohe Hecken, die verdächtig neben mir rascheln. Andere haben viele Blumen und Figuren in ihrem Garten. Ich bleibe stehen um mir eine dieser Figuren genauer anzusehen. Es ist ein riesiger Zwerg mit einer Schubkarre. „Der ist definitiv neu“ denke ich. Um ihn etwas genauer zu betrachten, beuge ich mich langsam über den kleinen Holzzaun, bis ich ihm direkt in die Augen schaue. Doch plötzlich und mit einem Mal zwinkert er. Ja er bewegt sich sogar. Ich schrecke zurück. Mein Herz pocht wie verrückt. Berni zieht an der Leine und ich verliere das Gleichgewicht. Schnell versuche ich mich an dem Holzzaun hochzuziehen.

Ich schreie „Hiilfee!“ panisch vor Angst sehe ich wie der Zwerg den Kopf in meine Richtung dreht. Ein lautes Gebrüll ertönt. „Hey was machst du da, Fass ihn gefälligst nicht an! Sonst können mir deine Eltern eine neue Alarmanlage kaufen, wenn du diese kaputt spielst. Du ungezogenes Kind.“ Der Mann, der aus dem Haus gestürmt ist, heißt Dr. Kruse. Er ist sehr streng und hat uns schon einige Male an gemeckert, weil Berni mein Hund vor seinem Garten mal einen Haufen gemacht hat. Der gruselige Zwerg ist also seine neue Alarmanlage, man und ich habe mich so erschrocken. „Bleib cool!“ sage ich mir selbst und gehe noch mit weichen Knien die Straße weiter hoch. „Man habe ich mich erschrocken, ich bin viel zu schreckhaft. Das nächste Mal bin ich mutiger.“ Flüstere ich zu mir selbst. Berni pinkelt gerade an einen Busch. „Da hinten ist das Haus von Omi, komm wir besuchen sie noch kurz. Vielleicht kriegen wir wieder Kekse.“ Sage ich zu Berni und ziehe an seine Leine. Wie ich so gehe bemerke ich wie ein Auto neben uns langsamer fährt. „Bloß nicht stehen bleiben, nicht hinsehen.“ Denke ich und merke wie ich schon wieder Angst bekomme. Ich werde immer schneller und renne zu dem Haus meiner Omi. Berni läuft mit seinen Schlammpfoten ins Haus, die Tür steht offen. „Omi? Wo bist du? Hast du vergessen die Tür zu schließen?“ „Hier bin ich im Keller mein Kind. Ich suche gerade meine eingemachte Himbeermarmelade.“

Beruhigt schließe ich die Tür hinter mir und gehen zur Kellertreppe. Es ist dunkel, aber ich habe mich heute schon genug wie ein Angsthase benommen. Deshalb gehe ich ohne zu zögern die schmale Holztreppen hinunter. „Du Omi, der Herr Kruse hat mal wieder richtig abgemeckert. Er hat eine neue Alarmanlage und die ist in einem Gartenzwerg.“ , sagte ich. Doch alles war still. „Omi?“ , fragte ich, „wo bist du?“ „Hier mein Kind.“, sagte Sie. Da ist sie ja. Die Glühbirne, die hier im Keller von der Decke baumelte hatte einen Wackelkontakt und brachte nur wenig Licht. Aber jetzt sehe ich meine Omi. Sie steht gebückt bei dem Marmeladenregal und nimmt ein Glas heraus.

Nun dreht sie sich zu mir um. „Omi, du da draußen war es so gruselig. Sag mal hast du dir ein neues Kleid gekauft? So ein Gelb-grün gestreiftes kenne ich ja gar nicht. Sieht lustig aus..“ Sage ich, als mir die Worte im Hals stecken bleiben. Die Augen meiner Großmutter, Sie sind rot. Sie leuchten, wie zwei rote Punkte in der Dunkelheit. Ich merke, wie mein Herz wieder Purzelbäume schlägt und ich anfange zu zittern. Langsam gehe ich ein paar Schritte zurück.

Doch die roten Augen kommen nähen.

Das Licht flackert nun sehe ich ,eine Oma wieder deutlicher, doch aus ihren grauen ordentlich zusammengesteckten Haaren schießen nun orange-rote Borsten hervor und ihre Hände werden zu Pranken mit langen Fingernägeln. Sie kommt immer näher und streckt ihre ekeligen langen Finger nach mir aus. „Komm nur mein Kind ich habe ein paar Kekse für dich! AH HA HA HA HA..!“, lacht sie mit einer lauten tiefen, grollender Stimme.

Ich stolpere über den Staubsauger und falle zu Boden. Ich kreische so laut ich nur kann und strample mit aller Kraft gegen ihre Grabbelpranken. Doch sie lacht nur und packt mich am Arm. Sie zieht mich immer näher zu sich, an ihre lange Nase. Ihr Gesicht hat sich verändert, es ist nun ganz grün. Ich schreie, „Du bist nicht meine Omi

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Sie ist der Knotsch....

, „Sie ist das Knotsch! Drücke auf den Stein und wünsche dir was!“ Ich drehe mich um versuche mich aus dem harten Eisengriff meiner Monsteroma zu befreien. Ich sehe einen roten Stein in der Dunkelheit leuchten. „Ach ich soll mir was wünschen, na wenn ich die Wahl hab, schaden kann es jetzt nicht.“, denke ich. Ich drücke also auf den Stein und wünsche mir meine Omi zurück und einen Haufen Zuckerwatte.

Ich weiß das war nun vielleicht nicht das schlauste, aber es war eben das erste was mir in dieser hektischen Situation eingefallen ist. Ich meine, wer behält in so einer gruseligen Angelegenheit schon einen klaren Kopf? Außerdem hat es sogar ganz gut geklappt. Denn mit einem Mal knallt und raucht es im Keller. Ich sprinte die Kellertreppe hoch. Oben angekommen beobachte ich wie dichter grüner Rauch aus dem Keller hochzieht. Ich knalle die Tür zu und gehe in die Küche, woher ein Schmatzen zu hören ist. Auf dem Tisch sitzt ein Wampel, wie es mir erzählt. Es sei ein magisches Wesen aus Wampelonia und der Knotsch würde sich manchmal in die Menschenwelt drängen um den Kindern Angst zu machen. Aber gegen seinen Wunschstein ist das Knotsch eben machtlos, besonders, wenn ein Kind auf den Stein drückt, was mutig ist.

Ich hole Omas Erdbeerkuchen aus dem Kühlschrank und wir essen den ganzen Kuchen auf. Wampel verspricht mich mal wieder zu besuchen, besonders gerne wenn er wieder was von dem weltbesten Erdbeerkuchen bekommt. Wampel fliegt zum Fenster hinaus und meint ich solle mal ins Wohnzimmer schauen.

Ich gehe also mit klopfendem Herzen zur Wohnzimmertür, bewaffnet mit einem Regenschirm und aufs schlimmste gefasst. Schließlich war ich ja jetzt Monster erprobt. Doch als ich die Tür öffne, sehe ich wie meine Omi auf einem riesigen Berg Zuckerwatte sitzt und herumstrampelt „Jenny nun hilf deine alten Omi doch mal runter, das Zeug klebt ja entsetzlich.“ Wir wunderten uns nicht wo es herkam aber wir erzählten es auch nicht. Wir aßen aber so viel bis wir fast platzten.

Hörbuch : Die roten Augen

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LIKE A BOSS

HÖRBUCH SOCIAL MEDIA LIKE A BOSS

In diesem Hörbuch bekommst du alle wichtigen Informationen um auf den diversen Social Media Plattformen so richtig durchstarten zu können.

Ich begleite dich von den wichtigsten Grundlagen bis hin zu speziellen Strategien und Techniken und erkläre dir das alles in einer verständlichen, lockeren und direkten Art und Weise, so dass du dich direkt an die Umsetzung machen kannst.

Das Training ist in 23 Kapitel unterteilt und hat eine Spielzeit von über 2,5 Stunden in denen du die volle Bandbreite an nützlichen Inhalten bekommst, heruntergebrochen auf wenige Minuten pro Kapitel. Dadurch ist die Informationsdichte extrem hoch und du kannst dir in sehr kurzer Zeit enorm viel Wissen aneignen.


Inhalt

  • 01 Begrüßung (05:17)
  • 02 Was ist Social Media? (05:55)
  • 03 Warum ist Social Media so wichtig? (06:37)
  • 04 Was ist dein Ziel? (07:02)
  • 05 Welche Plattformen bringen wirklich etwas? (07.27)
  • 06 Vorbereitung (11:36)
  • 07 Textgestaltung bei Postings (08:54)
  • 08 Interaktionen steigern (10:57)
  • 09 Spuren hinterlassen (10:13)
  • 10 Crosspromotion (07:03)
  • 11 Virale Inhalte erstellen (09:11)
  • 12 Community Marketing (07:06)
  • 13 Wenig Aufwand, viel Output (12:04)
  • 14 Social is king (07:10)
  • 15 Formen der Beziehungen (06:40)
  • 16 Umgang mit Hater (09:44)
  • 17 NoGo Massenwerbung (04:28)
  • 18 "Like Baiting" und "Call to action" (03:52)
  • 19 Gewinnspiele (03:30)
  • 20 Frustpostings (05:12)
  • 21 Tipps für die Umsetzung (04:22)
  • 22 Es ist einfacher als du denkst (04:44)
  • 23 Viel Erfolg (02:33)

Laufzeit ca. 2 Stunden 41 Minuten 

Du kannst das Hörbuch übringes problemlos in iTunes oder jeden anderen Audioplayer integrieren!

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

 

Ein spontaner Besuch bei alten Freunden, ein Nachmittagskaffee bei Verwandten, ein kurzes Treffen mit der Nachbarin und ihren Kindern bringen Licht in den oftmals grauen Alltag. Mit leeren Händen kommt man nicht gerne vorbei. Doch was eignet sich zum Mitbringen?

 

Maß und Wert

 

Kleine Aufmerksamkeiten sollten im Rahmen bleiben. Es kommt nicht unbedingt auf den Preis, sondern auf die Geste an sich an. Originalität und Fingerspitzengefühl beweist, wer bei der Auswahl der "Mitbringsel"die Beschenkten selbst im Blick hat. Mitunter lassen sich kleine Dinge entdecken, die einen an einen Bekannten oder die  beste Freundin erinnern. Kleine Schätze, die der andere sich schon lange gewünscht hat und von denen man meint, er müsse sie unbedingt haben. 

 

Schenken mit Stil

 

Der Strauß  mit den Lieblingsblumen, die kleine Schokoladenfigur, ein Taschenbuch können erfreuen und den Beschenkten spüren lassen, wie sehr man ihn mag und schätzt. Die Eigenheiten und Gewohnheiten seiner Nächsten zu kennen, zeugt von Aufmerksamkeit und Anteilnahme. Die Kleinigkeit für die Kollegin im Büro sieht anders aus, als die liebevolle Überraschung für die Schulfreundin. Ins Kumpelhafte sollte man bei Arbeitskollegen nicht unbedingt verfallen, während die beste Freundin durchaus mit einer lustigen Gabe überrascht werden kann.

 

Originell und fantasievoll

 

Anlässe für Mitbringsel gibt es viele: Zum spontanen Kaffeetrinken oder gemeinsamem Abendessen lassen sich kulinarische Kleinigkeiten beisteuern. Zur bestandenen Prüfung kann man mit einem kleinen, thematisch passendem Buch oder Schreibutensilien gratulieren. Jeder freut sich über ein Dankeschön aus der Ferne für die Blumenpflege während des Urlaubs.

 

Ideen für passende Kleinigkeiten finden sich auf geschenkenetz.com

 

Gratis Ebook Geschenkideen für euch

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Herzlichen Glückwunsch zum 1.Platz

Beim Besucher - Award in der Kategorie Familie

Heute bekamen wir eine Email und freuten uns sehr, aber schaut selbst. 

Herzlichen Glückwunsch zum

1. Platz

beim Besucher-Award in der Kategorie "Familie" in der Abstimmung im November 2016

An der Award-Abstimmung im November 2016 mit insgesamt 5 Webseiten nahmen 817 Besucher teil.

Für Deine Seite stimmten 516 User.
Das sind 63.16 Prozent aller abgegebenen Stimmen.

Das gesamte Besucher-Award-Team gratuliert Dir dazu recht herzlich!

Dafür wollten wir uns sehr HERZLICH bei euch bedanken. Dankeschön das ihr für uns so fleißig abgestimmt habt. Ihr seid alle wirklich super. Und es motiviert uns weiter zu machen.

 

 

Jetzt nehmen wir an der Jahresabstimmung teil und freuen uns natürlich nochmal über eure Stimmen.Hier könnt ihr für uns abstimmen. (klick) für den Besucher - Award.

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Kleines Weihnachts - Rätsel

Was bin ich ?

 

 

 

Grün, ist meine Sommerfarbe.

Braun das Herbstkleid,das ich habe.

Und kommt die Weihnachtszeit ins Land,

trag ich schönstes Gold als Festgewand.

Zerbrichst du mich,

so erfreu ich dich.

 

 

 

Die Walnuss

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Magische Besucher und Einbrecher

ALLEINE ZU HAUSE ANGST DUNKELHEIT EINBRECHER IM HAUS EINSCHLAF GESCHICHTE ERDBEERTORTE FANTASIE FANTASIE GESCHICHTE FANTASIE WESEN FLAUSCHIG FLEDERMAUS GERÄUSCHE BEI NACHT GESCHICHTE GRUSEL JOKO JOKO AHO JOKO PRIVAT KLEINER BÄR KNUFFIG KURZGESCHICHTE NÄCH

Eine Nacht begleitet von eiserner Kälte, die sich durch Türen und Fenster drückt, um auch den letzten Zeh meiner Füße zu frösteln. Schon die halbe Nacht lag ich wach und horchte dem Heulen des Windes zu, der sich kraftvoll durch alle Äste vor unserem Hause peitschte. Von draußen schien das grelle Licht der Straßenlaterne ins Schlafzimmer und produzierte die merkwürdigsten Schattenwesen an die Wand. Ein leises Rascheln drang in meine Ohren, einer der skurrilen Schatten bewegte sich aus dem Lichtstrahl der Straßenlaterne und verschwand im Schlitz der angelehnten Tür hinaus in den Flur. Werde ich etwa verrückt, fragte ich mich leise. 

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Definition von systemisch-lösungsorientierter Beratung

Wir wurden gefragt, nach einer verständlichen Definition. 

Lösungsorientiert:

Sich weniger mit dem Problem beschäftigen, sondern vielmehr mit möglichen Lösungen

Durch geschicktes Befragen werden die Lösungen selber oder gemeinsam entdeckt

Untersuchen was funktioniert

Miteinbeziehen der eigene Stärken und Ressourcen

 

Systemisch:

Sichtweise aus anderer Perspektive

Einbezug der Bezugsperson und das sozialen Systems

Vernetztes Denken und Handeln

 

Berater:

Nimmt einen Arbeitsauftrag entgegen

Positives Menschenbild

Wertschätzende Haltung

Fragen statt sagen

Ideen und Anregungen geben statt Ratschläge

Ressourcen und Fähigkeiten erkennen

Berater gibt Feedback

Mit statt über den Ratsuchenden sprechen

Fragetechniken in der systemischen Beratung

Definition von systemisch-lösungsorientierter Beratung:

 

Die systemisch-lösungsorientierte Beratung stellt nicht das Problem in den Vordergrund, sondern die Möglichkeit der Problemlösung. Es soll hier nicht das Problem als solches isoliert betrachtet werden, sondern es sollte der Gesamtkontext gesehen werden. Genauso steht nicht die einzelne Person im Vordergrund, sondern das gesamte soziale System in dem sich der Ratsuchende befindet, wie beispielsweise Schule, Familie, Beruf. Diese Betrachtung ist wichtig, denn Menschen sind in einem sozialen System miteinander verbunden. Jedes soziale System folgt Regeln und Vorschriften, diese gilt es zu hinterfragen und zu verstehen, außerdem beeinflussen sich diese Systeme auch  wechselseitig. Aus dieser wechselseitigen Beeinflussung bilden sich typische Verhaltens-und Interaktionsmuster.

 

Es gibt nicht die richtige und objektive Wahrheit, diese ist abhängig von der jeweiligen Sichtweise. Wichtig ist das Verstehen der Sichtweise des anderen und das gemeinsame entwickeln von Ideen und möglichen Lösungen. Durch bestimmte Fragen und Formulierungen an den Ratsuchenden versucht der Berater dahingehend zu unterstützen, Ideen oder Lösungen gemeinsam zu finden. Durch geschicktes Befragen kann der Ratsuchende die Lösung auch selber entdecken. Es geht hier in der Hauptsache um das Stärken der Ressourcen und  Kompetenzen.

Der Berater sollte dabei neugierig und einfühlsam sein und eine positive Grundhaltung haben, statt nur etwas zu sagen, sollte er fragen, Ideen und Anregungen geben, statt Ratschläge zu geben.

 

Bei der systemisch-lösungsorientierten Beratung geht es also nicht darum etwas als richtig oder falsch zu werten, sondern es geht darum, neue Sichtweisen zu entwickeln und Änderungen bei der Kommunikation innerhalb des sozialen Systems entstehen zu lassen und das Stärken von Ressourcen und Kompetenzen. Weg vom Problem, hin zur Lösung.

Karin Schuh

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Konflikte in der Familie, Eltern,Kinder

Zunächst möchte ich kurz den Begriff Konflikt erklären. Das Wort Konflikt kommt aus dem lateinischen: confligere und bedeutet aneinandergeraten, kämpfen.

Es geht also um widersprüchliche Meinungen, Interessen, Erwartungen oder Handlungen in unserem Lebensalltag und im Umgang mit anderen Personen. Man kann sich also leicht vorstellen, dass der Alltag von Konflikten geprägt ist und Konflikte zu unserem Leben dazu gehören. Dabei kann eine Person mit sich selbst oder mit anderen Personen im Konflikt stehen.

Konflikte sind aber nicht immer negativ behaftet, er kann  auch eine Chance sein und positiv  betrachtet werden.

 

Zunächst muss die Situation bewertet werden. Ob sich eine Situation zu einem Konflikt entwickelt, hängt von der jeweiligen Person, nämlich von der persönlichen Sichtweise ab. Für wie schwerwiegend sie diese Situation betrachtet. Nicht jede widersprüchliche Situation ist gleich ein Konflikt. Wird er positiv aufgelöst handelt es sich nicht um einen solchen. Mit steigender Belastung sinkt die Fähigkeit die Situation bzw. den Konflikt zu bewältigen. Dieses persönliche Bewältigungserleben hängt von verschiedenen Faktoren ab. Nämlich den biologisch, psychisch, und sozialen Grundbedingungen und den Erfahrungen im Umgang mit Konflikten in der Vergangenheit. Entscheidend ist, wie die Herkunftsfamilie mit Konflikten umgegangen ist. Ein weiterer Punkt ist die Frage nach der Entstehung von Konflikten und die Art der Bewältigung. Sucht die Person  die Schuld bei sich selber wird sie anders damit umgehen, als wenn sie die Schuld dem Gegenüber gibt. Ein letzter wichtiger Punkt sind die materiellen und sozialen Ressourcen. Ein Vorhandensein dieser Ressourcen trägt einer positiven Konfliktlösung häufig bei.

 

Konflikte hängen aber auch von den beteiligten Personen ab, ob eine Situation als Konflikt erlebt wird und wie diese eingeschätzt wird. Mit diesen Personen bilden wir ein System. Das kann der Freundeskreis oder der Familienkreis sein. Das Familiensystem besteht beispielsweise aus Großeltern, Eltern und den Kindern. Diese beteiligten Personen haben unterschiedliche Sichtweisen auf die Dinge = subjektive Sichtweise. So sieht der Vater die gleiche Situation in der Erziehung mit seinem Kind  eventuell ganz anders als die Mutter oder die Großmutter. Jeder hat seine eigene Sichtweise. Es gibt auch nicht die richtige oder die falsche Sichtweise. Diese subjektiven Sichtweisen hängen von der individuellen Erwartung und Einstellung ab, die durch die Herkunftsgeschichte, unsere persönlichen konkreten Erfahrungen, Informationen und äußere gesellschaftliche Einflüssen geprägt werden. Die beteiligten Personen innerhalb eines Systems beeinflussen sich wechselseitig. Aus diesen wechselseitigen  Beeinflussungen ergeben sich typische Verhaltens-bzw. Interaktionsmuster. Auch die einzelnen Systeme wie Schule, Familie und Freunde beeinflussen sich  gegenseitig, da wir in der Regel in mehrere Systeme eingebunden sind.

Ein letzter Punkt sei noch genannt, denn Konflikte hängen auch von äußeren Bedingungen ab. Dazu zählen  kulturelle, soziale und politische Faktoren. Zur aktuellen Situation in Deutschland,  kann hier also die Frage gestellt werden, ob unterschiedliche kulturelle Hintergründe im Miteinander in Deutschland zu Konflikten führen können. Die Antwort ist sicher schon bekannt (aktuelle Flüchtlingspolitik).

 

Wird also eine Situation als Konflikt erlebt, den man alleine nicht bewältigen kann, wird man sich Hilfe suchen. Das kann zunächst im Freundeskreis sein, aber bei schwerwiegenden Konflikten auch eine Beratungsstelle. Der Erziehungsberater hat die Aufgabe, den Konflikt aus den unterschiedlichsten Sichtweisen zu betrachten, um die Entstehung des Konfliktes nachvollziehen zu können und eine Lösung zu finden.

 

Kommt ein Elternpaar in die Beratungsstelle, da es Probleme mit ihrem Kind hat, so reicht es nicht aus nur auf das Kind zu schauen, sondern auch die Eltern müssen mit einbezogen werden. Im Gespräch müssen Fragen geklärt werden wie: Welche Erwartungen haben die Eltern an ihr Kind? Wie ist das soziale System? Wie sind die äußeren Bedingungen? Wie ist die Herkunftsfamilie der Eltern?  Wie beeinflusst die Kultur oder die Politik? Haben die Eltern das Problem vielleicht verursacht, da sie eine zu hohe Erwartung an das Kind stellen? Haben die Eltern unterschiedliche Erwartungen an das Kind und führt das zu Konflikten? Es sind viele Fragen die geklärt werden müssen.

Es ist also wichtig, die unterschiedlichen Sichtweisen zu betrachten. Nur so der Berater die Entstehung des Konfliktes nachvollziehen und eine Problemlösung herbeiführen

 

Konflikte gehören zum Leben dazu. Konflikte können eine Chance sein. Sie treten insbesondere am Arbeitsplatz, in der Familie, in einer Beziehung oder unter Freunden auf. Die größte Chance kann sein, wenn beide Konfliktpartner erkennen, dass die Unterschiede, die den Konflikt auslösen, in Wirklichkeit eine wertvolle Ergänzung oder Bereicherung sein können. Ein Konflikt kann somit konstruktiv sein. Die beste Lösung bei der Bewältigung eines Konfliktes ist die „Win-Win“ Situation. Es gibt keinen Gewinner und keinen Verlierer. Es wird ein Konsens gefunden, ein Kompromiss geschlossen. Es können  aus dem Du und Ich ein „Wir“ entstehen.

 

Beispiel:

Das Pflegepersonal meiner Schwiegereltern. Seit vielen Jahren werden meine Schwiegereltern von 3 Pflegekräften betreut. Bisher lief alles reibungslos. Seit ca ½ Jahr arbeitet eine neue Pflegekraft bei meinen Schwiegereltern.  Die Stundenzahl ist bei den jeweiligen Kräften festgelegt. Die Arbeit wurde bisher von allen Kräften gleich verrichtet. In den letzten Wochen kam es immer mehr zu Auseinandersetzungen bei dem Personal. Die neue Kraft, ich nenne sie, Kraft A, beschwerte sich darüber, dass Kraft B ihre Arbeit nur unzureichend ausführt und sie deswegen immer mehr machen müsste. Das führte dazu, dass Kraft A anfing aufzuwiegen was sie schon alles gemacht hat und was Kraft B nicht macht. Dabei blieb dann auch schon einmal Arbeit liegen und die Leidtragenden waren meine Schwiegereltern. Bei Kraft C wurde jeweils der Unmut abgeladen.  Für Kraft C war das eine unhaltbare Situation. Sie  saß zwischen den Stühlen, konnte beide Parteien verstehen und bat sie zu einem gemeinsamen Gespräch. Beide sollten die Sicht der Dinge darstellen. Aus einer beginnenden heftigen Auseinandersetzung wurde schließlich ein konstruktives Gespräch, in dem die Aufgabenverteilung nun genau definiert wurde. Außerdem wurde vereinbart, wenn es erneute Probleme gibt, wird das Gespräch sofort gesucht. Seit diesem Gespräch funktioniert die Zusammenarbeit wieder einwandfrei. Inzwischen gehen die Beiden auch abends gemeinsam einen Wein trinken.:-)

 

Dieser Konflikt war ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Es zeichnete sich ab, dass sich etwas ändern muss, denn so war eine gemeinsame Zusammenarbeit nicht mehr möglich. Durch das gemeinsame Gespräch, zu dem beide Parteien gebeten wurden, denn untereinander hätten sie es wahrscheinlich nicht geklärt, hatten beide die Chance sich zu äußern und auch gleichzeitig das eigene Handeln zu reflektieren. Sie haben mehr über die Sichtweise des anderen, aber vielleicht auch über sich selber erfahren und konnten ein Problembewusstsein entwickeln. Dieses Gespräch in seiner Analyse fördert die Persönlichkeitsentwicklung der einzelnen Personen. Durch das gemeinsame Bemühen um eine Problem- bzw. Konfliktlösung entsteht Einigkeit und Gemeinsamkeit und jeder erfährt mehr über die Gefühle und Ansichten des anderen. Aus den Konfliktgegnern wurden schließlich Konfliktpartner. Hätten jedoch beide Partner alleine das Gespräch gesucht und wären zu einer Problemlösung gekommen, wären sie vielleicht gestärkter und selbstbewusster aus der Situation herausgegangen(Spekulation). Für die Kraft C hat sich die unangenehme Situation erledigt zwischen den Stühlen zu sitzen. Aus dem zerrissenen Team wurde wieder wie früher ein funktionierendes Team.

 

 

 

 

 

 

Die Identität

Die Identität bildet sich im jungen Erwachsenenalter, Jugendalter aus und ist das Ergebnis von Suche und Entscheidung. Die Identität ist eng verbunden mit dem Selbstbild. Der Jugendliche möchte sich die Frage beantworten: Wer bin ich?

In der Zeit zum Erwachsenwerden müssen die Jugendlichen Entwicklungsaufgaben bewältigen, um eine stabile Identität zu entwickeln.

Dazu gehört:

 

 

Akzeptanz der eigene körperlichen Entwicklung

Die Geschlechterrolle finden

Emotionale Unabhängigkeit gegenüber den Eltern entwickeln- Abnabelung

Ausprägung der  Beziehungen zu Altersgenossen-Peergroup

 

 

 

 

Erste Aufnahme intimer Beziehungen

Berufliche Orientierung

Partnerwahl

Die eigene Familie planen

Soziale Verantwortung entwickeln

Ein persönliches Wertesystem entwickeln

 

Zu einer stabilen Identitätsausbildung gehört aber auch das Umfeld, wie Familie, Schule und Freunde. Werden die Jugendlichen in ihrem Erwachsenwerden gestützt, gestärkt und unterstützt, so werden sie ein positives und gestärktes Selbstbild entwickeln. Werden sie jedoch nicht unterstützt kann es zu Störungen in der Identitätsentwicklung kommen. Viele Symptome der Identitätsstörung zeigen sich im Selbstbild.  Sie haben ein mangelndes Selbstbewusstsein oder halten sich sogar für Versager. Sie sind häufig pessimistisch und ziehen sich zurück, oder sind d leicht beeinflussbar und sind abhängig von der Meinung anderer. Die Jugendlichen entwickeln möglicherweise ein Suchtverhalten (Drogen, Alkohol, Essstörung).

Dies kann möglicherweise auch zu noch größeren Störungen führen, wie z.B.  Magersucht, Depression oder Borderline. Aber auch auf der Beziehungsebene kann es zu Störungen der Identität kommen.

Auf der Beziehungsebene innerhalb der Familie kommt es zu Problemen, da die Eltern andere Vorstellungen haben als die Kinder oder auch Forderungen stellen, die die Kinder nicht erfüllen können. Es entsteht ein Leistungsdruck.

Ebene der äußeren Bedingungen

Auch gesellschaftlich stehen die Jugendlichen unter einem gewissen Druck. Sei es das Aufzeigen von Idealen in Bezug auf das Aussehen oder der Druck, dass man heutzutage etwas erreichen muss, um Ansehen zu bekommen. Das kann zu einer instabilen Identitätsentwicklung führen.

 

 

 

 

Karin Schuh

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Man kann nicht nicht kommunizieren

Metakommunkation

Von Metakommunikation spricht man, wenn Menschen, Sender und Empfänger, innerhalb eines  Gespräches von ihren Gefühlen, der Wahrnehmung und ihrem Verhalten sprechen. Hier wird die Art und Weise wie Menschen miteinander umgehen beschrieben. Der Prozess des Gespräches wird verlassen und es wird auf einer anderen Ebene über das Wie des Gespräches geredet. Es wird über das Reden geredet.

 

Das Ziel der Metakommunikation ist eine Klärung oder Verbesserung der Kommunikations- und Beziehungsebene in einem Gespräch. Es dient z.B. zur Selbstreflektion, um das eigene Verhalten zu überprüfen und gegebenenfalls auch zu verändern. Zum anderen kann sie eingesetzt werden, wenn ein Gespräch

- schleppend oder sehr einseitig verläuft

- bei Interessenkonflikten

- bei Langeweile

- Unzufriedenheit von Sender und Empfänger

- Aggressivität und schlechten “Arbeitsergebnissen“.

 

Beim Einsatz von Metakommunikation

 

- nicht nur auf die eigenen Gefühle, Interessen und Meinungen achten,  sondern auch auf die der anderen

-  dem Gegenüber die nötige Aufmerksamkeit erweisen, die Partner müssen einander      zuhören

- Störungen zulassen (was stört den anderen im Moment?)

- ICH Botschaften senden und keine DU Botschaften

- das Gegenüber nicht angreifen oder beschuldigen

- dem Gegenüber die volle Aufmerksamkeit schenken

- Feedback geben, wie man die andere Person wahrnimmt, welche Gefühle sie auslöst

- Feedback sollte beschreibend sein und nicht bewertend. Es sollte unmittelbar folgen, egal, ob es positiv oder negativ ist.

- Bei einem Feedback sollte man sich nicht wehren oder rechtfertigen. Es kann auch als eine Chance angesehen werden. 

Definition Kommunikation:

 

Der Begriff Kommunikation ist abgeleitet vom lateinischen communicare (mitteilen, sich verständigen) bezeichnet die Gesamtheit aller Informationen auf verbaler und nonverbaler Ebene, die zwischen mindestens zwei Menschen ausgetauscht werden. Kommunikation ist kein Monolog, sondern ein Dialog.

 

Die richtige Kommunikation ist schwierig und es kommt daher oft zu Problemen.

 

Eine Seite -Sender-  möchte etwas mitteilen, also eine Nachricht senden. Die andere Seite -Empfänger- versucht die Nachricht zu entschlüsseln. Versteht der Empfänger die Nachricht nicht oder falsch, so kommt es zu Verständigungsschwierigkeiten und damit zu Kommunikationsproblemen.

Wichtig ist also zunächst, dass Sender und Empfänger die gleiche Sprache sprechen.

 

Es gibt aber auch andere Gründe warum es zu Kommunikationsproblemen kommen kann:

- unterschiedliche Kulturen

- unterschiedliche Dialekte

- unterschiedliche Hobbys (Fachsprache)

- unterschiedliche Berufsgruppen (Fachsprache)

- das gleiche Wort wird unterschiedlich interpretiert.

- mangelnde Aufmerksamkeit, wenn das Gegenüber nicht zuhört

oder

-wenn man den anderen nicht kränken möchte

 

 

Beispiel: (wenn man den anderen nicht kränken möchte)

 

Die Frau fragt beim Abendessen: „ Wie findest du das Essen, ist ein neues Rezept, habe ich heute im Internet gesehen und direkt ausprobiert, wollte dich damit überraschen?“

Mann antwortet: „Ganz gut.“

Frau „ Ganz gut???? Ist das alles? Findest du es ganz gut oder wirklich lecker?“

Mann : „Ganz lecker….“

 

Die Frau hofft, dass ihrem Mann das Essen gut schmeckt und erwartet ein Lob, stattdessen äußert sich der Mann eher neutral. Sie ist enttäuscht. Vielleicht schmeckt dem Mann das Essen auch gar nicht so gut, möchte seine Frau aber auch nicht kränken, da sie sich offensichtlich viel Mühe gegeben hat und ihrem Mann eine Freude machen wollte.

 

Ein weiteres Kommunikationsproblem kann auftreten, wenn es  für mehrere Begriffe nur ein Wort gibt.

 

Beispiel (das gleiche Wort wird unterschiedlich interpretiert)

 

Der Sender sagt zum Empfänger: „Ich gehe jetzt auf die Bank.“ Das kann bedeuten, dass der Sender vor hat in das Gebäude, nämlich die Bank zu gehen oder aber, dass er vor hat sich auf die Bank im Park zu setzen.

 

Kommunikationsprobleme können auch auftreten, wenn nonverbale Signale falsch interpretiert werden. Wir wissen heute, dass ca. 2/3 Drittel der Sprache nonverbal abläuft und zwar hauptsächlich über den visuellen und akustischen Kanal, durch Gesten, Körperhaltung, Mimik, Betonung und Sprachmelodie.  Sprechen Mimik und Gestik eine andere Sprache als das gesagte Wort, kommt es zu Kommunikationsproblemen. Nach Watzlawick kommuniziert man auch, wenn man nicht spricht.

 

 

Beispiel: (wenn Worte und Verhalten falsch interpretiert werden)

 

Beispiel: Die Frau hat den Verdacht, dass ihr Mann fremdgeht. Er gibt ihr aber keine klare Antwort darauf, sondern nimmt sie in den Arm und küsst sie und versucht schnell auf ein anderes Thema zu kommen.

 

Ein weiteres Kommunikationsproblem kann durch ein fehlendes Feedback auftreten. Gesprächsteilnehmer, weichen Fragen aus, haben Angst oder geben einfach nur das wieder, was der Andere hören möchte. Das kann zu erheblichen Problemen führen.

 

Kommunikationsprobleme können auch durch die falsche Interpretation in Emails, SMS, Whats app usw. entstehen. Der Empfänger kann oft nicht wissen was der Sender meint.

Unklare und mehrdeutige Aussagen führen zu Kommunikationsproblemen. Auch hier kann der Empfänger nicht immer wissen was der Sender meint. Unterschiedliche Befindlichkeiten von Sender und Empfänger kann zu Problemen führen.

 

Es gibt viele Möglichkeiten warum es zu Kommunikationsproblemen führen kann. Wichtig ist also, dass klar formuliert wird was jemand möchte oder nicht möchte. Außerdem sollte das gesprochenen Wort und die Körpersprache miteinander harmonieren. 

Ein Frau und ein Mann lernen sich kennen. Sie unterhalten sich angenehm und der  Mann fragt sie, ob sie am nächsten Abend gemeinsam essen gehen wollen. Er verabschiedet sich mit einem Kuss und nimmt sie kurz in den Arm. Sie freut sich und glaubt, dass er sie gerne mag und kann sich vorstellen, dass da mehr passieren kann. Der nächste Abend läuft in angenehmer Atmosphäre ab. Sie jedoch hofft immer auf eine Geste oder ein Zeichen von ihm, dass er sie wirklich interessant findet und sie näher kennenlernen möchte. Beim Abschied bekommt sie wieder eine Kuss und ein kurze Umarmung.

Sie ist enttäuscht. Er jedoch fand den Abend schön und harmonisch und hatte keine weiteren Absichten.

 

                        

 

Kommunikationsprobleme können allerdings auch auftreten, wenn:

- minutenlange Monologe geführt werden

- bei ständigen Unterbrechungen

Das eigentliche Gespräch aus dem Ruder läuft und man über ganz Anderes spricht

-das Gespräch in Streit oder gegenseitigen Anschuldigungen ausartet.

 

Menschen verwenden oft unterschiedliche Kommunikationskanäle. So erwartet die eine Person eine Botschaft, durch einen bestimmten Gesichtsausdruck (visuell), die andere Person aber zeigt es durch eine Berührung (taktil).

 

 

Inkongruenz von Botschaften ist auch ein Problem der Kommunikation. Das heißt, das Gesagte stimmt mit der Körperhaltung oder dem Gesichtsausdruck nicht überein. Das passiert häufig, wenn der Eine einer Stellungnahme aus dem Weg gehen möchte oder der Sender hat Angst vor Konsequenzen.

In der Partnerschaft kommt es häufig vor, dass man aus Angst vor Zurückweisung oder aus Angst sich dann damit auseinandersetzen zu müssen, sich nicht mitteilt.

 

Das Vier Ohren Modell

Das Vier Ohren Modell  von Friedemann Schulz von Thun ist das bekannteste Modell, das Kommunikationsquadrat.

 

Von Thun geht davon aus, dass Kommunikation auf vier Ebenen stattfindet. Demnach hat der Sender „vier Münder“ und der Empfänger „vier Ohren“. Bei einem Gespräch sind immer vier Münder und vier Ohren beteiligt. Dieses Modell zeigt auf, wie schwierig es ist sich untereinander zu verstehen. Jedes Gespräch ist eine Interpretationssache. Eine Nachricht wird immer auf 4 Kanälen gesendet und somit auf 4 Kanälen empfangen. Das Gesagte kommt nicht immer so an wie es gemeint ist.  Es bietet Lösungsvorschläge an, um Missverständnisse zu verringern oder sogar zu vermeiden. 

 

 

Die Qualität eines Gespräches hängt davon ab, wie die vier Ebenen zusammenarbeiten.

 

1.    Ebene Sachinhalt

Der Sender „Sach Mund“ informiert hier nur über Daten, Fakten und Sachverhalte. Dies muss verständlich und informativ sein. Der Empfänger  prüft mit seinem „Sach Ohr“. Er überprüft hier die Wahrheit, die Bedeutsamkeit und die Hinlänglichkeit.

 

2.    Ebene Selbstoffenbarungs-Seite

Der Sender stellt sich selber dar. Er gibt mit dem Selbstoffenbarungs Mund bewusst oder unbewusst Informationen über sich selber preis. Das „Selbstoffenbarungs Ohr“,  also der Empfänger prüft welche Informationen vom Sender enthalten sind.

 

3.    Ebene Appellseite

Der „Appell Mund“ will bei dem „Appel Ohr“ in der Regel etwas bewirken. Der Sender möchte den Empfänger dazu bewegen, bestimmte Dinge zu tun oder eben nicht zu tun. Der Empfänger muss sich die Frage beantworten, ob er sich beeinflussen lassen möchte.

 

4.    Ebene der Beziehungsseite

Der Sender bringt durch seinen „Beziehungs Mund“ zum Ausdruck wie das Verhältnis zum Empfänger „Beziehungs Ohr“ ist. Er bringt es durch Körpersprache, Tonfall, und die Art der Formulierung zum Ausdruck.  Das kann sowohl positiv  (Respekt, Wohlwollen, Wertschätzung) sein aber auch negativ (Gleichgültigkeit, Verachtung) sein. Der Empfänger das „Beziehungs Ohr“ fühlt sich entweder respektiert und akzeptiert oder herabgesetzt.

Eine gute Beziehung macht die Kommunikation auf einer Ebene aus.

 

Zu Problemen und Missverständnissen kommt es wenn der Sender und der Empfänger nicht auf einer Ebene sind.

 

 

Beispiel

Eine Mutter möchte sich mit ihrer Tochter einen schönen Abend verbringen. Sie wollen erst essen gehen und anschließend im Kino. Der Tisch ist für 19:00 Uhr in einem Restaurant bestellt. Beide machen sich fertig. Die Mutter geht in das Zimmer der Tochter und fragt, ob sie auch fertig ist. Die Tochter weiß aber nicht was sie anziehen soll. Sie kann sich einfach nicht entscheiden. Da die Zeit ein wenig drängt, weißt die Mutter die Tochter deutlich darauf hin, dass sie sich beeilen sollte, wenn sie es noch schaffen wollen essen zu gehen und ins Kino zu gehen.

 

Ich versuche die Situation in das Vier Ohren Modell einzubringen.

 

 

 

Mutter Mund

Tochter Ohr

Sachebene

Tisch bestellt für 19:00 Uhr

Tisch bestellt für 19:00 Uhr

Selbstoffenbarungsebene

so werden wir es nicht schaffen

Sie macht aber ganz schönen Stress

Appellebene

Entscheide dich, ziehe irgendetwas an

Ich soll schneller machen

Beziehungsebene

Soll ich dir bei der Entscheidung helfen?

Sie will nur, dass ich fertig werde, egal wie ich aussehe

            

 

Dieses Beispiel zeigt, dass Sender und Empfänger nicht auf einer Ebene sind. Es kommt hier zu einem Kommunikationsmissverständnis. Die Tochter interpretiert die Aussagen der Mutter nicht richtig.

 

 

 

Ein typisches Beispiel für Kommunikationsmissverständnisse ist das Beispiel von Loriot: Hier bittet die Frau ihren Mann um Mithilfe bei der Auswahl der passenden Abendgarderobe

„Garderobe“

M: ich finde du siehst toll aus in dem was du anhast

F: Komplimente helfen mit im Moment nicht weiter

M: Gut, dann zieh das lange blaue mit den Schößchen an

F: Du findest also gar nicht so toll, was ich anhabe!

M: Doch, aber es gefällt dir ja scheinbar nicht.

F: Es gefällt mir nicht? Es ist das schönste, was ich habe.

M: Dann behalt es doch an.

F: Eben hast du gesagt, ich soll das blaue mit den Schößchen anziehen.

M: Du kannst das blaue mit den Schößchen anziehen oder das grüne mit dem spitzen Ausschnitt oder das, was du anhast.

F: Aha, es ist dir also völlig Wurst was ich anhabe………

 

 

 

Frau

Mann

Sachebene

Auswahl der geeigneten Abendgarderobe

Auswahl der geeigneten Abendgarderobe

Selbstoffenbarungsebene

Ich bin unsicher

Sie will also Hilfe

Appellebene

Nun sag doch was

Ok, dann nimm das andere

Beziehungsebene

Ihm ist es egal wie ich aussehe

Ich finde sie sieht immer gut aus

 

 

 

Eine Frau kommt in die Apotheke und möchte ein Medikament auf Rezept holen. Die Apothekerin sagt, dass das Medikament nicht da ist. Sie es aber bis zum Nachmittag bestellen kann. Die Kundin ist sauer und sagt: „ Das Medikament bekomme ich jetzt schon seit vielen Wochen und nie haben Sie etwas da.“

 

 

Kundin Mund

Apothekerin Ohr

Sachebene

Möchte Medikament holen

Möchte die Kundin bedienen

Selbstoffenbarungsohr

Ich möchte nicht wiederkommen

Ich kann Ihnen das Medikament nach Hause  bringen

Appelebene

Dann besorgen Sie das Medikament

Ich kann nichts dafür, dass das Medikament nicht da ist

Beziehungsebene

Was haben Sie überhaupt da?

Wir stellen uns immer auf unsere Kunden ein.

Wir Menschen sind nicht nur dazu fähig Sprache zu lernen, sondern auch diese an Menschen weiterzugeben und ihnen beim Spracherwerb zu helfen. Erwachsene sprechen unbewusst immer mit ihren Kindern, wie es der jeweilige Spracherwerb erfordert.

Kinder lernen Sprache nicht von alleine. Zur erfolgreichen Sprachentwicklung benötigen sie die Zuwendung und Förderung der Eltern. Eine emotionale Bindung ist wichtig.

 

Daher ist es wichtig die Babysprache von Anfang an zu vermeiden. Sie sollten jedes Interesse und Neugierde von ihrem Kind fördern, indem Sie kommentieren und beschreiben was es gerade macht. Auch wenn das Kind einer Sache seine besondere Aufmerksamkeit schenkt beispielsweise Autos, helfen sie ihm, indem sie ihn auf diesem Gebiet sprachlich fördern.

Bieten Sie ihrem Kind viele verschiedene Möglichkeiten die Welt zu entdecken. Das fördert den Spracherwerb.

Lesen sie ihrem Sohn möglichst häufig vor. Heute weiß man wie wichtig das Vorlesen für den Spracherwerb ist. Kinder erwerben  durch Märchen und Phantasiegeschichten einen deutlich größeren Wortschatz. Durch das Vorlesen von Geschichten oder Märchen wird aber nicht nur die Sprache gefördert, Kinder lernen  auch, sich ihre eigenen Bilder zu machen und trainieren ihr Gedächtnis. Sie können später oft besser Rechtschreiben der verstehen die Zusammenhänge in der Mathematik (Textaufgeben) besser.

Wenn ihr Kind Ihnen etwas erzählt, lassen Sie ihn in Ruhe sprechen und verbessern sie ihn nicht. Das kann für Kinder demotivierend sein und sie ziehen sich dann zurück. Schenken Sie ihm Ihre volle Aufmerksamkeit, wenn er Ihnen etwas erzählt und treten sie in Augenkontakt mit ihm, so können sie Ihnen die Worte auch gleichzeitig vom Mund ablesen. Antworten Sie nicht für Kind, wenn etwas gefragt wird. Das machen leider ganz viele Eltern. Sie übernehmen das Antworten, weil es dann schneller geht. Haben Sie also Geduld, wenn es manchmal etwas länger braucht um etwas zu erklären. Das fördert nicht nur seine Sprache, sondern auch sein Selbstbewusstsein.

 

Wenn es noch nicht in einer Kita ist, wäre auch das eine gute Möglichkeit um Sprache zu lernen. Sprachförderung funktioniert nur im sozialen Miteinander und nicht durch Fernsehen oder CD - Player.

Auch die sogenannten Krabbelverse helfen dem Kind in seiner Sprachentwicklung.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein paar brauchbare Ratschläge geben, wie Sie ihr Kind sprachlich fördern können. 

 

 

 

 

 

 

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Streiten

Ein Streit ist eine Meinungsverschiedenheit oder ein Konflikt zwischen zwei Menschen. Wichtig ist eine gute Streitkultur zu haben und nicht den anderen anzugreifen. Um eine Lösung im Streit zu finden ist eine subjektive Sicht der Streitenden in der Gegenwart nötig und eine Reflektion in der Kommunikation. Eine Lösung kann nur gefunden werden, wenn beide daran interessiert sind. Fast jeder, der in einen Streit verwickelt ist hält sein Handeln, seine Argumente und seine Einstellung für richtig. Außerdem ist eine bestimmte Art der Gesprächsführung nötig, die bei vielen Menschen nicht selbstverständlich ist. Dann ist eventuell ein Mediator nötig.

Die Bedingungen müssen für die Streitenden fair und gerecht sein. Um zu einer Lösung in einem Streit  zu kommen, muss Vertrauen da sein. Bei einem gestörten Verhältnis des Vertrauens kommen die Streitenden nicht zu einer Lösung, sondern bestenfalls zu einer Vereinbarung.  Es sollte dabei  nicht vorschnell nach einer Lösung gesucht werden. Die Streitpartner sollten zunächst ihre jeweiligen Standpunkte klarmachen.

Auch in einem Streitgespräch sollen die Gesprächspartner respektvoll miteinander umgehen, in Ruhe miteinander sprechen, sich die nötige Aufmerksamkeit schenken und den anderen immer ausreden lassen. Vorwürfe nutzen in einem Streitgespräch gar nichts. Sie sind nicht konstruktiv, sondern destruktiv. Es sollte schon im Vorfeld klargemacht werden, wenn es zu Beschimpfungen oder Angriffen kommt, dass das Gespräch abgebrochen wird.

Wenn beide Standpunkte geklärt sind, besteht die Möglichkeit Gemeinsamkeiten herauszukristallisieren. Das kann schon zu einer ersten Annäherung führen. Zu jedem Streitgespräch kommt auch Kompromissfähigkeit. Die Teilnehmer müssen bereit sein von ihrem Gesichtspunkt abzuweichen und dem anderen entgegenzukommen. Für beide Beteiligten ist es sinnvoll, wenn das jeweilige Gegenüber ein Feedback gibt. 

achten auch auf die Mimik und Gestik, um unser Gegenüber einzuschätzen und zu verstehen. Wenn unser Gegenüber gar nicht mit uns kommunizieren möchte, macht er es dennoch. Über die Körpersprache erfahren wir oft mehr über den Charakter, seine Wünsche oder Bedürfnisse als durch das gesagte Wort. Verbale Kommunikation lässt sich durch Worte beeinflussen und verändern. Nonverbale dagegen nicht. Diese Sprache ist eine ehrliche Sprache.

Bei jeder Kommunikation face to face findet also nonverbale und verbale Kommunikation statt.

Diese Kommunikation kann in verschiedenen Verhältnissen zueinander stehen.

 

1.    Sprache und Körpersprache stehen im gleichen Verhältnis zueinander, d.h. das gesagte Wort wird durch die Körpersprache bestätigt.  Der Sender sagt, dass er traurig ist und weint dabei und ihm ist nicht zum Lachen zumute. Beide Sprachen bilden hier eine Einheit.

2.    Körpersprache ersetzt das Wort. Das Achselzucken, wenn Jemand unsicher ist.

3.    Körpersprache und Sprache widersprechen sich. Das Gesagte stimmt nicht mit der Körpersprache überein. Eine Freundin möchte wissen, ob ihr Freund bisher immer treu war. Er sagt: „Ja.“ Es stimmte aber nicht. Der Freund nimmt sie in den Arm und versucht schnell auf ein anderes Thema zu kommen.

 

In diesem dritten Beispiel sprechen wir von inkongruentem Verhalten, d.h. das gesprochene Wort stimmt nicht mit der Körpersprache überein. Der Freund kann seiner Partnerin nicht mehr in die Augen schauen, weil er offensichtlich lügt. Inkongruenz führt häufig zu Missverständnissen und erschwert Kommunikationsprozesse. Wie geht der Empfänger damit um, wenn er beim Sender spürt, dass verbal und nonverbal nicht übereinstimmen?  Oft ist die Körpersprache ehrlicher als das gesagte Wort.

 

Fragt ein Partner in einer Beziehung nach, weil er spürt, dass etwas ist, und bekommt von seinem Gegenüber die Antwort, dass alles in Ordnung sei, so ist es schwer das Richtige zu interpretieren, wenn  die Körpersprache  zeigt, dass derjenige traurig ist und ihn etwas beschäftigt.

Warum sagt der Gefragte nicht, dass ihn etwas bewegt? Vielleicht möchte er seinen Partner nicht belasten oder traut sich nicht ehrlich zu sein  oder er möchte sich nicht lächerlich machen. Fakt ist aber, dass es damit ein Problem gibt. Der Partner ist verunsichert.  Es steht etwas im Raum, was vielleicht zu weiteren Schwierigkeiten in der Beziehung führen kann.

Die Grenzen in der Interpretation der nonverbalen Kommunikation sind erreicht, wenn verschiedene Kulturen aufeinander treffen.

 

In europäischen Ländern ist es normal, freundlich, respektvoll und es ist eine nette Geste, wenn man kleinen Kindern über den Kopf streichelt. In Asien, insbesondere in buddhistischen Ländern ist das eine Geste, die man besser unterlassen sollte. Der Kopf gilt als heiliges Körperteil  und sollte deswegen nicht von Fremden berührt werden. Dieses „Fehlverhalten“  kann zu Kommunikationsproblemen führen. Deswegen ist es wichtig, bevor man andere Länder und Kulturen kennenlernen möchte, sich zu informieren.

 

Neben diesen interkulturellen Unterschieden gibt es auch die geschlechtsspezifischen Unterschiede. Der starke Mann, die schwache Frau. Das drückt sich deutlich in der Körpersprache aus. Frauen sitzen eher mit geschlossenen, übereinandergeschlagenen Beinen und möchten wenig Raum einnehmen. Dies ist ein Zeichen von Zurückhaltung. Männer dagegen häufig breitbeinig  und nehmen entsprechend viel Raum ein. Frauen machen sich im Allgemeinen eher klein, Männer dagegen nehmen auch hier wieder den Raum ein. Sie wollen präsent sein, zeigen Dominanzverhalten und Stärke. Männer geben sich als Beschützer. Frauen suchen den Schutz (die starke Schulter).

Außerdem kommt es immer darauf an, wo und mit wem eine Kommunikation stattfindet. Bei einem Gespräch mit einer Freundin, achtet man sicher mehr auf die Körpersprache, Mimik und Gestik, als bei einem Vortrag indem es hauptsächlich um verbale Informationen geht.

 

 

 

 Bei den Kommunikationsstilen von Schulz von Thun handelt es sich um verschiedene Stile wie Menschen miteinander kommunizieren.  Jeder Mensch ist anders und reagiert anders auf bestimmte Sachverhalte. Ein Kommunikationsziel ist abhängig von vielen Faktoren wie Stress, Vorurteile oder Vorerfahrungen.

 

Laut Thun gibt es 8 verschiedene Kommunikationsstile, die man nicht getrennt voneinander betrachten sollte, denn sie schließen sich einander nicht aus.

 

 

 

8 verschiedene Kommunikationsstile

1.    Der bedürftig-abhängige Stil

Menschen, die in diesem Stil kommunizieren drücken Hilflosigkeit aus. Sie trauen dem anderen generell mehr zu als sich selbst, obwohl er es selber auch  könnte. Dies kann nonverbal passieren, aber auch durch das Wort: „Bitte“. Sie möchten keine Entscheidungen treffen oder Verantwortung übernehmen. Sie haben wenig Selbstbewusstsein. Der Empfänger bietet dann oft seine Hilfe an, um nicht egoistisch zu wirken. Sinnvoll ist hier eine Förderung, damit er lernt sich mehr zuzutrauen.

 

2.    Der helfende Stil

Diese Menschen sind der Gegenpol zu dem bedürftig-abhängigen Stil. Sie möchten helfen und zeigen Verständnis für den anderen. Sie wirken stark, souverän und belastbar und möchten dabei nur von ihren eigenen Problemen ablenken. Wenn er diesen Stil gut beherrscht, wird sein Gegenüber nicht merken, dass er selber Ängste und Schwächen hat. Wer erkennt, dass sich jemand hautsächlich in diesem Stil bewegt, sollte ihm helfen, indem er lernt über seine eigenen Schwächen zu sprechen.

3.    Der selbstlose Stil

Dieser ist dem helfenden Stil ähnlich. Es besteht jedoch der Unterschied, dass die Menschen mit selbstlosem Stil eher unterwürfig sind. Der „Helfende“  jedoch eher  selbstbewusst auftritt. Sie fühlen sich oft wertlos und sind sogar bereit sich für den andern zu „opfern“. Sie tauchen gerne in Gruppen unter und teilen ihre Meinung nur selten mit. Diese Menschen sollten lernen „Nein“  zu sagen.

 

 

4.    Der aggressiv- entwertende Stil

Diesen Stil könnte man als den Gegenpol zum vorherigen Stil sehen. Hier geht es darum, das Gegenüber als wertlos und klein erscheinen lassen zu wollen. Diese Menschen wirken oft aggressiv und bösartig. Der Grund ist, die eigenen Ängste und Schwächen nicht offenbaren zu  müssen. Er möchte nicht angreifbar sein. Diese Menschen sollten lernen taktvoll, respektvoll mit dem anderen umzugehen  und Kritik an der eigenen Person zulassen zu können.

 

 

5.    Der sich beweisende Stil

Diese Person möchte immer perfekt erscheinen. Sie möchte keine Blöße zeigen und unangreifbar sein. Sie baut eine Fassade auf, und möchte immer nach außen besser erscheinen, als sie wirklich ist. Dadurch entsteht ein enormer Druck. Er wendet diesen Stil hauptsächlich an, um von seiner eigenen Unzufriedenheit abzulenken. Treffen zwei Menschen mit diesem Stil aufeinander, stehen sie schnell in  Konkurrenz zueinander. Diese Menschen sollten lernen Fehler einzugestehen und auch einmal Rat zu suchen.

 

 

6.    Der bestimmend-kontrollierende Stil

Meist sind es Menschen, die Angst vor Chaos und Kontrollverlust haben. Alles soll in geordneten Verhältnissen passieren. Alles wird genau geplant und organisiert. Sie möchten, dass sich alle nach ihnen richten. Sie möchten alles in „ihre Richtung“ lenken. Sie sind oft autoritär und selbstbeherrscht. Diese Menschen müssen lernen auch die Wünsche und Ziele der anderen zu akzeptieren und sich zurück zu nehmen.

7.    Der sich distanzierende Stil

Diese Person zeigt kaum Emotionen. Sie hält sich die Menschen auf Distanz, sowohl körperlich als auch seelisch. Sie  möchte von seiner Person nicht viel preisgeben und immer Haltung bewahren. Diese Menschen sollten lernen Nähe zuzulassen und sich zu öffnen, damit sie in der Lage sind emotionale Beziehungen eingehen zu können.

 

 

8.    Der mitteilungsfreudige-dramatisierende Stil

Dieser Stil könnte als der Gegenpol zum vorherigen genannt werden.

Diese Menschen stehen gerne im Mittelpunkt und unterhalten gerne die anderen. Der Grund dafür ist häufig Unsicherheit. Sie halten sich für klein und unwichtig und wollen sich so interessanter machen. Sie suchen nach Anerkennung und Beachtung. Diese Menschen sollten lernen nicht Monologe zu halten, sondern sich auf Dialoge einzulassen.

 

Abschließend sei gesagt, dass die Menschen nicht zu katalogisieren sind. Jeder trägt verschiedene Stilelemente in sich.

 

 

 

 

Karin Schuh (c)

 

 

14 Kommentare

Was verstehen wir eigentlich unter Erziehung?

Als werdende Eltern haben Sie sich sicher schon viele Gedanken gemacht, wie es sein wird, wenn ihr Kind endlich auf der Welt ist.

Sicher haben Sie viele gute Gefühle, aber vielleicht  kommt Ihnen auch schon mal der Gedanke:

Wie möchte ich mein Kind  erziehen?

Was möchte ich ihm mit auf den Weg geben?

Wie kann ich  aus ihm einen guten Menschen machen?

Wie möchte ich, dass mein Kind als erwachsener Mensch da steht?

Das sind viele Fragen, die Sie vielleicht auch verunsichern können. Daher möchte ich versuchen Sie in diesem Artikel aufzuklären.Wenn Sie also Fragen, Ideen oder Anregungen haben, scheuen Sie sich nicht, zu kommentieren. 

 

Bevor wir auf die wesentlichen Fragen kommen, möchte ich die Frage klären: 

 

 

 

 

Was verstehen wir eigentlich unter Erziehung?

Jede Erziehung beginnt mit einer Eltern-Kind/ Jugendlichen Beziehung.

 

Dazu gibt es verschiedene Definitionen. Mir erscheint diese am besten:

Erziehung ist eine bewusst vorgenommene Handlung, durch die Menschen versuchen, das Gefüge der psychischen Disposition andere Menschen dauerhaft zu verbessern oder als negativ beurteilte Entwicklungen in diesem Gefüge zu verhindern. Das hört sich kompliziert an, bedeutet aber nichts anderes, als das die Erzieher versuchen Kinder und Jugendliche auf den „richtigen Weg“ zu bringen, sie also dauerhaft in eine positive Richtung zu bringen. Dabei ist Erziehung nie ein einseitiges Einwirken auf Kinder, sondern es ist immer eine Interaktion, beruht also auf Wechselseitigkeit zwischen dem Erwachsenen und dem Zögling. Erziehung ist eine ganz besondere Form von Beziehung. Diese Beziehung ist ein Geben und Nehmen.

Was ist ein Erziehungsstil?

Die Definition ist sehr kompliziert und deswegen sage ich es Ihnen mit einfachen Worten. Unter dem Erziehungsstil verstehen wir die Art und Weise wie ein Kind auf Dauer erzogen wird und welche Wirkung das auf das Kind hat.

Welches der richtige oder falsche Erziehungsstil ist, kann man nicht sagen, jeder für sich, muss den besten passenden Erziehungsstil finden. Egal für welchen Stil man sich entscheidet, es wird immer Abweichungen geben. Mal ist man aus der Situation heraus etwas toleranter, ein anderes Mal vielleicht auch etwas strenger in der Erziehung. Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

 

Unser Hauptziel oder Wunsch ist es, unsere Kinder zu glücklichen, liebenswerten, verantwortungsbewussten und selbstbewussten Menschen zu erziehen, um das zu erreichen sollte man sich mit den unterschiedlichen Erziehungsstilen auseinandersetzen. Selbstverständlich kann man, wie gerade schon erwähnt,  einen  bestimmten Erziehungsstil nicht starr beibehalten. Jeder sollte seinen persönlichen Erziehungsstil finden und authentisch dabei sein. Oft wird man aus der Situation heraus anders reagieren. Erziehungsstile sind eher ein Richtungsgeber oder eine Tendenz und sollten grundsätzlich nicht starr verfolgt werden, sondern können dabei auch veränderbar sein. Theorie und Praxis erfordern Flexibilität, denn jedes Kind ist anders.

Was gibt es für Erziehungsstile? Welchen möchte ich anwenden?

Ich möchte  Ihnen nun die folgenden  Erziehungsstile nach Kurt Lewin vorstellen. Es gibt auch noch andere Modelle von Erziehungsstilen, aber ich möchte auf diesen Erziehungsstil näher eingehen.

 

1. Autoritären(autokratischer Stil)

2. Sozial-integrativer( demokratische) Stil

3. Laissez-fairer-Stil

 

 

 

Beginnen wir mit dem autoritären Stil

 

Merkmale:

Dieser Stil zeichnet sich aus durch strenge Eltern, Entscheidungen werden von Eltern getroffen, der Erzieher dirigiert Tätigkeiten, greift häufig in das Handeln des Zöglings ein, Lob und Tadel wird auf die Person nicht auf die Sache bezogen, es werden hohe Erwartungen an die Kinder gestellt Kritik ist nicht konstruktiv, Erzieher ist distanziert, wenig Individualität wird zugelassen.

Auswirkungen auf das Kind sind oft: Unselbstständigkeit, keine Spontanität, Aggression können sich entwickeln, geringes Selbstbewusstsein bzw. Selbstwertgefühl.

 

Der sozial-integrative Stil

 

Merkmale:

Der Erzieher regt an und ermuntert, er führt und begleitet, Erzieher greift nur selten in das Handeln des Kindes ein. Lob und Tadel betrifft nicht die Person, sondern ist sachbezogen. Kinder werden positiv unterstützt, Kritik ist konstruktiv, Verhältnis zum Zögling eher partnerschaftlich,

Auswirkungen auf das Kind:

Sie sind spontan, selbstständig, selbstbewusst, leistungsbereit, produktiv, konstruktiv. Diese Kinder sind deutlich weniger bis gar nicht aggressiv.

 

 

 

 

Der Laissez Faire Stil

 

Merkmale:

Erzieher bleibt fast passiv, er steht für Ratschläge zur Verfügung, es gibt keine Grenzen, er kritisiert und er beurteilt nicht, es gibt kein Lob, kein Tadel, keine Strafen.

Auswirkungen auf das Kind:

Kind wird oft unzufrieden, es gibt keine Grenzen, leichte Aggressionen sind zu spüren, leistungsverhalten ist schlecht.

 

 

Damit haben Sie einen Überblick über die unterschiedlichen Erziehungsstile bekommen. Für welchen Sie sich entscheiden werden, das ist selbstverständlich Ihnen überlassen. Dabei werden Sie sicher auch Ihren eigenen individuellen Erziehungsstil miteinbeziehen. Denn wie schon erwähnt, lässt sich kein Erziehungsstil starr anwenden, denn jedes Kind ist anderes und auch jede Situation ist anders. Es sind lediglich Richtungsgeber. Jede Erziehung hat seine persönliche Note und wird individuell gestaltet. Sie werden Fehler in der Erziehung machen und das ist ganz normal. Aber seien sie stark und zeigen Sie Charakter; entschuldigen Sie sich auch einmal bei Ihrem Kind, wenn Sie einen Fehler gemacht haben. Ihr Kind wird es Ihnen danken.

 

 

 

Warum sollte ich mir schon vor der Geburt Gedanken machen?

 

Ganz wichtig in der Erziehung ist, unabhängig für welchen Erziehungsstil man sich entscheidet, dass sich beide Elternteile jeweils abstimmen und in eine ähnliche Richtung gehen. Deswegen sollten sich werdende Eltern vor der Geburt Gedanken über die Erziehungsstile und auch die Erziehungsziele machen. Auch wenn nicht immer eine Einigkeit in der Erziehung besteht, sollten Eltern weitestgehend an einem Strang ziehen. Kinder sollten das Gefühl haben, dass die Eltern einer Meinung sind.

Erziehung sollte konsequent durchgeführt werden, aber eine gewisse Flexibilität ist dabei wichtig.

 

 

 

 

Erziehungsstile sind aber auch sehr abhängig von der Familienstruktur und den Bedingungsfaktoren.

 

 

 

Bedingungsfaktoren sind:

-Personenfaktoren des Erziehers und des Zöglings

-Persönlichkeit emotionale, kognitiver, gesundheitlicher Zustand,

-Reifegrad,

-Bildungsniveau

-situative Befindlichkeit

-Lebenssituation

-Verhältnis Erzieher/ Zögling

-Gesellschaftliche, kulturelle Hintergründe

-Historische, regionale Hintergründe

 

Auch die Schichtzugehörigkeit  entscheidet welchen Erziehungsstil sie pflegen.

 

Eine soziale Schicht wird mindestens festgelegt durch den Bildungsgrad, die ökonomische Situation (Einkommen), und die Wohnsituation. Es können aber auch andere Faktoren dazukommen.

 

Diese sozialen Schichten  werden von Soziologen werden folgendermaßen eingeteilt:

 

Oberschicht               Beispiel: Spitzenpolitiker, Großunternehmer

Obere Mittelschicht   Beispiel: Leitende Angestellte, Beamte

Untere Mittelschicht  Beispiel: Mittlere Angestellte, Ingenieure,

Obere Unterschicht   Beispiel: Facharbeiter, Handwerksgesellen

Untere Unterschicht  Beispiel: ungelernte Arbeiter

 

 

Eine Mutter aus der Mittelschicht  verfolgt sicher das gleiche Erziehungsziel, wie alle anderen Mütter der jeweiligen Schichten, aber sie wendet eine andere Methode an. Sie wird eine „indirekte“ Methode anwenden und das Gespräch mit ihrem Kind suchen und erklären oder überreden,  während die Mutter der Unterschicht eher eine „direkte“ Methode anwenden wird und ihr Kind durch Beschimpfungen oder Drohungen  bestrafen wird.

 

 

Wie schon oben genannt entscheidet auch die  Familienstruktur entscheidet darüber, welcher Erziehungsstil gewählt wird.

 

Die Familienstruktur wird unterschieden in:

 

1.Kleinfamilie (Kernfamilie Eltern mit meist eigenen Kindern)

2.Einelternfamilie ( alleinerziehender Vater oder Mutter)

3.Patworkfamilie (zusammenlebende Erwachsene mit Kinder aus vorhergehenden Ehen oder Beziehungen)

 

Innerhalb dieser Familienstruktur unterscheidet Talcott Parson wiederum unterschiedliche Stile. Er unterteilt die Familie in drei verschiedene Typen mit spezifischen Erziehungsstilen und hat dabei die Kernfamilie zugrunde gelegt.

Die Patriarchalische Familie

Strafinstanz ist hier der Vater, die liebevolle Unterstützung ist gering und kommt von der Mutter, Disziplinanforderungen sind hoch, die Rollendifferenzierung der Eltern scharf eingeteilt.

 

Die Egalitäre Familie

Strafinstanz sind hier Mutter und Vater, die liebevolle Unterstützung ist hoch und kommt von beiden Elternteilen, Die Disziplinanforderungen sind gering, die Atmosphäre ist entspannt, die Rollendifferenzierung der Eltern minimal

Matriarchalische Familie

Strafinstanz ist hier die Mutter, die liebevolle Unterstützung ist relativ gering und kommt von der Mutter, die Disziplinanforderung ist relativ hoch, die Rollendifferenzierung ist maximal, die Mutter erzieht und der Vater hält sich raus.

 

 

Matriarchalische Familie:  

Disziplinforderungen hoch. „Kinder müssen früh lernen, dass sie nicht in den Tag hineinleben können, weil sie auch später auf harte Forderungen der Arbeitswelt treffen werden.“

„Man muss sie fordern, um sie fördern zu können….“

deshalb hält die Mutter es für eine gute Idee, wenn Marie Zeitungen austrägt.

In einer matriarchalischen Familie sind die Töchter in der Regel einem größeren Druck ausgesetzt.

Nicht absoluter Gehorsam aber auch nicht zu viel hinterfragen.

Strafinstanz:  Wird durch die Mutter geregelt. Sie ruft Sven lautstark zur Ordnung, als er im Wildschweinegehege die Hand durch die Absperrung schob. (Hier geht es allerdings auch um das Wohl des Kindes).

Unterstützung, liebevolle Zuwendung:

Liebevolle Zuwendung  gibt es wenig. Unterstützung bekommen die Kinder bei den Hausaufgaben.

Rollendifferenzierung der Eltern:

Vater ist viel unterwegs, Mutter kümmert sich um Haushalt und Erziehung der Kinder. Erziehungsziele sind die Tugenden wie Ordentlichkeit, Pünktlichkeit, Sauberkeit. Aufgaben unter den Eheleuten sind klar verteilt und es halten sich auch beide daran.

 

 

Sie sehen also, dass ein Erziehungsstil von sehr vielen verschiedenen Faktoren abhängig ist und jede Familie in ihrer Konstellation, Voraussetzungen und Vorstellungen unterschiedlich ist.

 

 

 

2.    Erziehungsstil der Personen

 

Die 4 Dimensionen von Erziehungsstilen  Modell Eduard Spranger kurz erklärt

 

Weltnaher und isolierender Stil

Weltnah:

- von Anfang an, an die Wirklichkeit und an die Lebensverrichtungen heranführen

-durch Nachmachen und Mitmachen die Erwachsenenwelt erreichen

-Kräfte in Realsituationen erproben

kann sich positiv auswirken:

lernt sich praktisch zu bewähren

stärkt das Selbstwertgefühl

kann sich negativ auswirken:

Überforderung, Verwirrung

Unsicherheit, Ängstlichkeit,

Isolierend:

Kinder brauchen Schonzeit

sich zurückgezogen und in Ruhe entwickeln

vor Gefahren behütet

wirkt sich positiv aus:

systematisch, altersgerecht, entwicklungsgerechtes Lernen

bewahrt vor belastenden Elementen der Wirklichkeit (Internet, Fernsehen)

eventuell negativ:

Entwicklung am Leben vorbei, weltfremd

 

Mischform wäre zu bevorzugen. Von der anfänglichen behütenden Isolation in die notwendige Weltnähe.

 

 

Freier und gebundener Stil

 

Freier:

Erschließung eines Spielraumes für alle

Verwirklichung von Freiheit in eigner Verantwortung

Kinder sollen eigene Pläne schmieden

eigene Handlungen vornehmen

in Eigenverantwortung handeln, Konsequenzen tragen

 

Positive Folge daraus kann sein:

Eigeninitiative wird gefördert,

Selbstständigkeit, Kreativität, Eigenverantwortung

Negative Folgen können sein:

Kinder haben Schwierigkeiten Regeln und Grenzen zu akzeptieren und sich anzupassen

Sie sind orientierungslos, überfordert

Gebunden:

Streng

Bindung an die Verbindlichkeiten, Familie, menschlicher Umgang, Regeln

Gehorsam wird verlangt bis Freiheit Schritt für Schritt gewährt wird

Positive Auswirkung:

Funktionstüchtigkeit

Negative Auswirkung:

Dressur, Abrichtung

 

 

 

Vertrauen ist gut, Informieren ist besser.

 

Impfen ja oder Nein ?

 

Der Impf - Kongress 2016

Zunächst sollte das Kind durch Bindung also gebundener Stil erzogen werden und dann immer mehr zum freien Stil übergegangen werden.

 

 

Individualistischer und uniformer Stil

Individuell:

Jeder ist etwas Besonderes

Individualität soll entfaltet werden

Lebensglück soll sich erfüllen

Positive Auswirkung:

optimale Ausbildung

Lernbereitschaft

Motivation und Wille zum Lernen

Negative Auswirkung:

Wenn Kinder nur machen dürfen was sie möchten, kann es sein, dass sie Vieles nicht lernen. Z.B. das Zusammenleben mit anderen.

Uniform:

alle gleich behandeln

in gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Organisationsstrukturen eingliedern

den Blick aufs Ganze schärfen, dadurch Anpassungsfähigkeit und Kooperationsbereitschaft lernen

Positive Auswirkung:

breite Allgemeinbildung

von allen wird das Gleiche verlangt

Rücksicht auf andere nehmen

Negative Auswirkung

Gleichgültigkeit, Antriebslosigkeit

Individualität wird nicht berücksichtig.

 

Auch hier sollte wieder das richtige Maß gefunden werden. Zunächst der uniformierte Stil dann langsamer Übergang zum individuellen Stil.

 

Vorgreifender und entwicklungstreuer Stil

 

Vorgreifend:

Kindheit ist nur eine Durchgangsphase

Kind soll schnell erwachsen werden

Positive Auswirkung:

Leistungssteigerung aber nicht Überforderung

Negative Auswirkung:

Entmutigung, Resignation, seelische Probleme

 

Entwicklungstreu:

Das Kind im Denken und Handeln belassen

Kind soll sich in Ruhe entwickeln

Positive Auswirkung:

Glückliche Kindheit

Negative Auswirkung.

Kinder werden nicht auf das Leben vorbereitet.

 

Ideal ist der Mittelweg: vorgreifend-  entwicklungstreu, wobei zu Beginn der entwicklungstreue Stil zu bevorzugen ist.

Meine Damen und Herren, ich habe nun versucht Ihnen eine groben Überblick über die verschiedenen Erziehungsstile zu geben und Ihnen versucht zu erklären welche verschiedenen Faktoren Einfluss auf die Erziehung haben.

Ich hoffe, dass es für Sie verständlich war und stehe Ihnen noch für weitere Fragen und Antworten zur Verfügung.

 

Ich wünsche Ihnen ganz viel Glück mit Ihren Neuankömmlingen. Es wird eine spannende, vielleicht manchmal auch anstrengende Zeit auf Sie zukommen, aber genießen Sie es. Die Zeit ist leider viel zu schnell um.

(C) Kain Schuh

  • Wie kann ich meinem Kind eine möglichst freie, gesunde und stressfreie Kinderheit ermöglichen?
  • Wie kann ich es vertrauensvoll, achtsam und gelassen „erziehen“?
  • Wie kann ich ganz einfach eine gesunde, vitalstoffreiche Ernährung realisieren?
  • Wie kann im Krankheitsfall eine optimale, sanfte Diagnose & Therapie aussehen?
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Spiele für Kinder, als Sommerspiele, für den Kindergeburtstag oder weil es einfach Spaß macht.

Gruppe 3-5 Jahre:

 

Übungsspiel

 

Nachmachen:

 

Die Kinder stellen sich im Kreis auf und jedes Kind macht

einmal eine Bewegung vor, welche die anderen Kinder nachmachen sollen. 

 

Warum ich das Spiel gewählt habe und zu erwartende Resultate:

 

Die Kinder lernen Bewegungen nachzuahmen. Dadurch wird die Körperkontrolle (muss ich den rechten Arm nehmen oder den linken Fuß?) geschult. Außerdem müssen sie selber

Positionen vorgeben, wodurch ihre eigene Kreativität angesprochen wird. Ein Kreisspiel ist für die noch sehr jungen Kinder sinnvoll, da alle Kinder beteiligt sind und ihren Spaß haben, dadurch entsteht kein heilloses Chaos.

Symbolspiele und der Froschkönig

 

Maus, versteck dich

 

Spielbeschreibung

 

Die Gruppe breitet ein Schwungtuch aus. Der Spielleiter ernennt einen Teilnehmer zur Maus und einen weiteren zur Katze. Die Maus kriecht unter das Schwungtuch, die Katze läuft auf dem Schwungtuch. Aufgabe der Katze ist es die Maus zu fangen.

 

Warum ich das Spiel gewählt habe und zu erwartende Resultate:

Auch hier ist die ganze Gruppe gleichzeitig beteiligt am Spiel.

Das Kind lernt hier zu beobachten, sich geschickt zu verhalten, sich auf eine Sache zu konzentrieren, zu kooperieren, zu hören und schnell zu reagieren.

 

 

Gruppe 5-8 Jahre:

 

Regelspiel

 

Froschkönig

 

 

Zwei Kinder umfassen ihre Knöchel und hocken  sich in „Froschhaltung“ gegenüber. Jetzt geht’s darum, sich gegenseitig umzuschubsen- ohne die Hände zu benutzen. Die Hände bleiben an den  Knöcheln. Der Gewinner nimmt es im Zweikampf mit dem nächsten Kind auf, bis der „Froschkönig“ feststeht.

 

Warum ich das Spiel gewählt habe und zu erwartende Resultate:

 

Regelspiele liefern Lernerfahrung und eröffnet dem Kind auch in anderen Lebensbereichen Kompetenzen wie Regeln zu akzeptieren und eventuell entstehende Konflikte zu bewältigen. Hier geht es zudem um das Verstehen, Einhalten und Umsetzen von Regeln. 

Schatzsuche und Abenteuer

Gruppe 9-12 Jahre:

 

Regelspiel

 

Schatzsuche

 

Die Kinder werden in Gruppen eingeteilt. 

Die Elter/Betreuer oder Oma und Opa verstecken so viele Schätze wie Gruppen da sind und zwar an verschiedenen Orten.

Jede Gruppe bekommt somit seinen eigenen Schatz und seine eigenen Hinweise. Der Vorteil ist, dass die Gruppen sich nicht gegenseitig behindern.

Für die Suche erhalten die Mitspieler eine Karte auf der alles was sie wissen müssen eingetragen ist. Das kann so sein, dass es einfach eine grobe Landkarte ist, wo der Weg eingezeichnet wurde oder es kann auch eine Beschreibung in Textform sein, wie z.B. 

1. Geht 10 Schritte nach Norden

2. Dreht euch dann um 90° nach links

3. Geht bis ihr auf einen großen Baum trefft.

4. Von dem Baum aus geht ihr 20 Schritte in Richtung See

5. usw.

Gut ist es, wenn die Anweisungen eindeutig sind. So ist z.B. die Anweisung die Mitspieler in einem Wald auf einen Baum zulaufen zu lassen ist nicht unbedingt eindeutig.

Jede Gruppe gewinnt für sich selbst, sobald sie den Schatz gefunden hat.

 

Warum ich das Spiel gewählt habe und zu erwartende Resultate:

 

Auch hier geht es um das Einhalten von Regeln, Kreativität ist gefragt, sie lernen im Team zu arbeiten und aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Schnitzeljagd

Regelspiel

 

Schnitzeljagd

 

Die Kinder werden in zwei Gruppen aufgeteilt.

Die erste Gruppe geht los und legt Spuren. Das können auf den Boden gemalte Pfeile sein, Bänder, die in Bäumen hängen, angeordnete Steine, Äste als Pfeile gelegt oder ähnliches.

Nach einer bestimmten Zeit folgt die zweite Gruppe den Spuren der ersten Gruppe.

Die Erste Gruppe darf natürlich auch falsche Spuren legen, es muss allerdings auch immer eine echte Spur gelegt sein!!!

Das Ziel des Spiel ist es den richtigen Weg zu finden und eventuell die erste Gruppe einzuholen.

Es ist ratsam bei jeder Gruppe einen Betreuer/Erwachsenen zu haben, der sich in der Gegend auskennt.

Um das Spiel noch spannender zu machen, kann sich die erste Gruppe noch Aufgaben für die zweite Gruppe ausdenken, die auf kleine Kärtchen geschrieben ebenfalls an der Strecke hinterlassen werden. Die Kärtchen werden von der zweiten Gruppe eingesammelt.

Sollte die zweite Gruppe die erste Gruppe nicht einfangen, treffen sich beide Gruppen an einem bestimmten Zielpunkt, den die Betreuer/Mama oder Papa zuvor ausgemacht haben.

Wenn die erste Runde vorbei ist, werden die Gruppen getauscht und der Jäger wird zum Gejagten.

 

 

Warum ich das Spiel gewählt habe und zu erwartende Resultate:

Auch hier  geht es auch  um das Einhalten von Regeln, die Kreativität und sie lernen im Team zu arbeiten und aufeinander Rücksicht zu nehmen.

 

Kinder auf der konkretoperatorischen Stufe sind ca. 7,8-11,12 Jahre alt. Sie haben bereits ein bildhaftes Gedächtnis und eine Vorstellung zu konkreten Objekten entwickelt. Sie versuchen jedoch noch Aufgaben durch Ausprobieren  und Knobeln zu lösen. Sie können noch nicht alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, da ihre Überlegungen noch unvollständig sind.

Kinder der formaloperatorischen Stufe können abstrakter  denken und  alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Sie können logische Schlussfolgerungen ziehen und sind in der Lage Dinge hypothetisch in Betracht zu ziehen. Das Denken „Wenn… dann“ oder „was wäre wenn…“ tritt für diese Kinder immer mehr in den Vordergrund. Die Kinder sind in der Lage Kausalzusammenhänge zu sehen.

 Streichholzrätsel    Entferne 4 Streichhölzer, damit 2 gleich große Quadrate bleiben. 

 

Kinder auf der konkretoperatorischen Stufe, werden das Rätsel mit Knobeln und ausprobieren angehen. Sie werden wahrscheinlich zu der richtigen Lösung kommen.

Kinder auf der formaloperatorischen Stufe werden mit Logik und Bachdenken an die Aufgabe gehen und das Rätsel lösen.

 

 

 Zahlenreihe

 

Setze die Zahlenreihe fort

 

1 3 4 7 5 9 6 11 7 13 8

 

Kinder der konkretoperatorischen Stufe werden wieder versuchen durch Knobeln und Ausprobieren die Zahlenreihe zu lösen und dabei die logische Folge nicht erkennen. Kinder der formaloperatotischen Stufe werden  jedoch durch Logik, Nachdenken und Rechnen zu dem Ergebnis kommen.

 

 

 

 

 

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Rätsel für Kinder

 

 

Kevin ist 5 Jahre alt, Lara ist 7 Jahre alt. Zusammen sind sie 12 Jahre. Wieviel Jahre war Lara, als sie doppelt so alt war wie Kevin?

 

Lösungsansatz der Kinder auf der konkretoperatorischen Stufe. Die Kinder werden knobeln und ausprobieren und dann wahrscheinlich auf die richtige Lösung stoßen.

Die Kinder auf der formaloperatorischen Stufe werden durch Logik und Nachdenken und Rechnen auf die richtige Lösung kommen.

 

 

 

 

 

„Einstein Rätsel“

 

Das sogenannte „Einstein Rätsel“ werden Kinder auf der konkretoperatorischen Stufe gar nicht lösen können, die auf der formaloperatorischen Stufe werden durch Logik, Nachdenken und dem Ausschlussverfahren auf die Lösung kommen können.

 

 

 

 

 „Gläsertausch“

 

Fülle ein Glas randvoll mit Wasser, das andere randvoll mit Öl? Fülle das Wasser in das Ölglas und das Öl in das Wasserglas, ohne etwas an Öl oder Wasser zu verlieren? Wird es funktionieren?

Die Kinder auf der konretoperatorischen Stufe werden den Versuch machen und es wird wahrscheinlich alles oder einiges daneben gehen. Da sie nicht weiter darüber nachdenken können worauf hier zu achten ist.

Ein Kind auf der formatoperatorischen Stufe wird wissen, dass Öl auf Wasser schwimmt und zur Lösung kommen. Es wird das Ölglas auf den Boden stellen und entweder sehr schnell das Wasserglas umdrehen und über das Ölglas stellen oder es wird sich beispielsweise ein Stück Pappe nehmen, diese auf das Wasserglas legen. Das Wasserglas ganz genau  mit der Pappe auf das Ölglas stellen und die Pappe wegziehen. Die Gläser sind nun miteinander verbunden und das Wasser sinkt auf den Boden.

 

Lachgang

 

Beschreibung des Spieles:

Die Mannschaften stehen sich in zwei Reihen gegenüber und bilden so eine Gasse zwischen ihnen. Der Abstand sollte in Reichweite der gegenüberstehenden ausgestreckten Hände sein. Alle Kinder haben die Hände auf dem Rücken und ein Kind versucht durch den Gang zulaufen, ohne zu lachen. Die anderen Kinder geben sich aber alle Mühe mit Grimassen ihn zum Lachen zu bringen. Die Hände müssen aber auf dem Rücken bleiben und es darf nicht gesprochen werden. Wer es schafft wird mit Applaus überhäuft. Am Ende sagt das Kind seinen Namen, damit die Erzieherin und auch die Kinder untereinander schnell die Namen lernen.

Bei diesem Spiel müssen sich alle Kinder besonders diszipliniert verhalten. Sie müssen sich an Regeln halten 1. Sie müssen eine Gasse bilden und dort stehen bleiben, hier ist schon die erste Zusammenarbeit gefragt und 2. das Kind welches durch den Gang läuft, soll nicht lachen also auch diszipliniert sein.

Mögliche Schwierigkeiten: eines oder mehrere der Kinder passen sich nicht der Gruppe an. Sie bleiben nicht in der Reihe stehen oder ärgern das Kind, welches gerade durch die Gasse geht (stellt ihm ein Beinchen).

Lösungsvorschlag: Sie werden zunächst freundlich ermahnt, noch einmal aufgefordert ruhig zu sein und wenn es nicht funktioniert werden sie vom Spiel ausgeschlossen.

Hat alles gut geklappt, werden die Kinder für ihr Verhalten gelobt. Darüber freuen sich Kinder und strengen sich wahrscheinlich auch weiterhin an.

 

Stille Post

 

Beschreibung des Spieles:

 

Die Kinder stellen sich in einer Reihe auf. Das erste Kind flüstert dem nächsten Kind seinen Namen ins Ohr. Dieses Wort wird von Kind zu Kind weitergeflüstert, bis es am Ende der Reihe ankommt. Das letzte Kind in der Reihe trägt dann das Wort vor. Da am Ende meist Wortsalat herauskommt, sorgt es für großes Gelächter und das Kind nennt dann seinen wirklichen Namen. So wird das Spiel fortgesetzt bis jedes Kind einmal seinen Namen genannt hat.

Mögliche Schwierigkeiten: Auch hier ist wieder Disziplin gefragt. Die Kinder müssen sich ruhig verhalten, damit das Wort verstanden werden kann, sie müssen auf ihrem Platz stehen bleiben.

Lösungsvorschlag: Fällt ein Kind aus der Reihe, wird es freundlich ermahnt, erneut darauf hingewiesen, und wenn es nicht hört muss es eine Runde aussetzten.

Hat alles geklappt werden die Kinder für ihr Verhalten gelobt. Darüber freuen sich Kinder und strengen sich wahrscheinlich auch weiterhin an.

 

Schnurspiel

 

Beschreibung des Spieles:

 

Die erste Person hält ein Wollknäuel in der Hand. Sie hält den Anfang des Fadens in der Hand, nennt ihren Namen und stellt irgendeiner Person eine Frage und wirft ihr das Wollknäul zu. Diese Person fängt das Knäul auf nennt auch ihren Namen, beantwortet die Frage und stellt die nächste Frage an eine weitere Person und wirft ihr das Wollknäul zu. Am Ende entsteht ein Spinnennetz.

Begründung des Spieles: es ist eine angenehme Art sich Kennenzulernen. Niemand kann von dem Spiel ausgeschlossen werden.

Mögliche Schwierigkeiten: der ein oder andere Jugendliche macht sich über die Aussprache eines ausländischen Jugendlichen lustig. Lösungsvorschlag: In einem solchen Fall, sollte der oder die Jugendlichen darauf aufmerksam gemacht werden, und der Jugendgruppenleiter könnte die Frage stellen, wie es wäre, wenn dieser Jugendliche sich im Ausland befände und man über ihn lachen würde, wenn seine Sprache nicht perfekt wäre. Wahrscheinlich wird der Jugendliche sich einsichtig zeigen, denn immerhin ist dieses künstlerische Projekt freiwillig.

Hat alles ohne Schwierigkeiten geklappt, sollte der Gruppenleiter die neue Gruppe loben und ihnen sagen, dass er sich auf eine tolle Zusammenarbeit freut. Positive Rückmeldungen wirken oft Wunder und motivieren die jungen Menschen.

 

 

 

 

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Begrüßungsrituale

Beschreibung des Spieles:

 

Die Jugendlichen zeigen jeweils wie sie sich in ihrer Kultur begrüßen und sagen ihren Namen dazu. Beispiel: Der Inder begrüßt sich durch das Anlegen der Handflächen und hält sie vor den Körper, während er sich leicht vorbeugt. Der Spanier grüßt Frauen immer erst links und dann rechts auf die Wange mit einem Kuss, Männer werden mit einem Händeschütteln begrüßt. Der Deutsche mit einem Handschütteln usw.

Oder

Jeder Teilnehmer schreibt auf einen Zettel seinen Namen und ein Begrüßungsritual seines Landes. Dieses werden dann in einen Topf geworfen und werden von einem jeweils anderen Teilnehmer herausgezogen und er muss versuchen herauszufinden wer diesen Zettel geschrieben hat, anschließend begrüßen sich die zwei Teilnehmer dann auch diesem Begrüßungsritual entsprechend.

Begründung des Spieles: Es bringt Spaß und man lernt ganz nebenbei etwas über fremde Kulturen kennen. Es wird schon gleich zu Beginn klar, dass es Unterschiede in den Kulturen gibt und es eine interessante Art den anderen kennenzulernen.

Schwierigkeiten: einzelne Jugendliche machen sich über bestimmte Begrüßungsrituale lustig. Das passiert meistens aus einer Unsicherheit heraus.

Lösungsvorschlag: Auch hier sollte der Spielleiter eingreifen und eine Erklärung zu dem entsprechenden Verhalten abgeben. Wieder mit der Frage, wie derjenige sich fühlen würde, wenn sich die anderen über ihn lustig machen würden. Das sind meist ganz hilfreiche Fragen.

Hat alles ohne Schwierigkeiten geklappt, sollte der Gruppenleiter die neue Gruppe loben und ihnen sagen, dass er sich auf eine tolle Zusammenarbeit freut. Positive Rückmeldungen wirken oft Wunder und motivieren die jungen Menschen.

 

Karin Schuh

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Die wichtigsten Entwicklungsschritte des                                  Menschen

Entwicklung ist ein Prozess ständiger Veränderung von der Geburt bis zum Tod eines Menschen. Das Hauptziel der Entwicklung ist der Erhalt des Lebens und das Überleben. Dafür müssen die Grundbedürfnisse wie Hunger, Durst und Sicherheit gestillt werden. Zunächst sind wir auf die Hilfe von Vater und Mutter angewiesen. Im Laufe der Zeit lernen wir unsere Bedürfnisse zunehmend selber zu stillen. Wir lernen zu laufen, alleine zu essen und zu gehen und passen uns immer neuen Umständen an. Das Leben erfordert immer wieder neue Anpassung an die dingliche, soziale und gesellschaftliche Umgebung. Entwicklung steht also nie still.

 

Die Entwicklungsprozesse des Menschen werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst, nämlich durch die Erbanlage, die Umwelt, die Wechselwirkung aus diesen beiden Faktoren und der Eigeninitiative.        

 

Die wichtigsten Entwicklungsschritte des Menschen seines Werdens  sind die körperliche, die kognitive, die emotionale, die moralische und die soziale Entwicklung. Diese Schritte laufen nicht hintereinander ab, sondern sind oft voneinander abhängig oder laufen parallel ab.

Die körperliche Entwicklung wird deutlich sichtbar, wenn ein Kleinkind mit ca. 9-12 Monaten lernt sich alleine aufzustellen und bald die ersten Schritte macht, schon bald kann es ohne jede Hilfe laufen.

Die kognitive Entwicklung , also die Entwicklung des Denkens, der Wahrnehmung und der Erkenntnis. Das Kind lernt mit Messer und Gabel zu essen. Zunächst wird dem Kind gezeigt, wie die Gabel zum Mund geführt wird, durch das Nachahmen und selber ausprobieren, wird es die Fähigkeit entwickeln selber zu essen.

Die emotionale Entwicklung beginnt bereits im Mutterleib. Emotionen der Mutter, positive wie negative übertragen sich auf das Ungeborene. Auch Geräusche von außen wirken sich auf die Emotionen aus. Nach der Geburt wird durch den Schutz der Mutter ein Netz geschaffen und es kann eine positive emotionale Entwicklung daraus resultieren.

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Die soziale Entwicklung beginnt mit ca. 6 Monaten. Das Kleinkind lernt in dieser Zeit eine Beziehung zu Menschen aufzubauen und lernt gleichzeitig zu differenzieren.

Bei der moralische Entwicklung lernt das Kind zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Zur moralischen Entwicklung gehört die Empathie. Mit ca 2 Jahren, manchmal auch früher lernt das Kind sich in die Gefühlslage anderer hineinzuversetzen. Weint die Mutter oder ist sie traurig, so ist auch das Kind traurig aber auch umgekehrt freut sich die Mutter, freut sich das Kind. Die moralische Entwicklung erfolgt allerdings etwas später, denn Moral und Werte werden Kindern auch vorgelebt.

 

Insgesamt bin ich der Meinung, dass alle Entwicklungsschritte für ein Kind von großer Bedeutung ist. Damit alle Entwicklungsschritte  positiv verlaufen ist Liebe, Geborgenheit, Zuneigung und Vertrauen von allergrößter Bedeutung. Nur wenn diese Eigenschaften gegeben sind, kann sich ein Kind in allen Bereichen gut entwickeln.

Das Stufenmodell

Pro

Contra

In der Theorie leicht verständlich

Kinder entwickeln sich in unterschiedlichem Tempo

Übersichtlich und logisch

Individualität wird außer Acht gelassen

Auch für den Laien verständlich

Entwicklung ist von Faktoren wie Erbanlagen, Umwelt und Eigeninitiative abhängig

Anerkannt und modern

Nur kognitive Entwicklung wird berücksichtigt

 

Gut in die Praxis übertragbar

Veränderungen finden allmählich statt und können schleichend stattfinden

Schematisch aufgebaut

Keine eindeutigen Trennungen der Stufen

 

Kind wird schnell als nicht normal eingestuft

Das Stufenmodell

 

Die Stufenmodelle dienen als Anhaltspunkt in der Entwicklung eines Menschen. Hier geht man davon aus, dass Entwicklung in miteinander zusammenhängenden Phasen, Stufen oder Stadien ablaufen. Das wahrscheinlich bekannteste Modell, ist das Stufenmodell von Piaget. Dieses Stufenmodell ist sehr schematisch aufgebaut.  Es ist leicht in der Praxis anwendbar, da es in der Theorie leicht verständlich ist und somit auch für den  Laien interessant. Positiv zu bewerten ist auch, dass man eine Tendenz in der Entwicklung erkennen kann, zum Beispiel was kann das Kind mit ca.6 Monaten. Sie sind logisch und übersichtlich strukturiert und allgemein anerkannt.

 

Allerdings gibt es auch einige Nachteile. Kinder entwickeln sich in einem unterschiedlichen Tempo, jedes Kind hat eine andere Erbanlage, andere Umweltbedingungen  oder entwickelt eine unterschiedliche Eigeninitiative. Hier wird die Individualität völlig außer Acht gelassen und die Entwicklung des Kindes über einen Kamm geschoren. Das Kind wird schnell als nicht “normal“ abgestempelt, wenn es noch nicht das kann was erwartet wird. Zum anderen findet keine eindeutige Trennung der einzelnen Stufen statt. Entwicklung verläuft schleichend und allmählich. Als letztes Argument gegen das Stufenmodell spricht, dass hier nur die kognitive Entwicklung des Kindes bewertet wird.

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Das menschliche Denken und seine Entstehung

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

zunächst freue ich mich, dass Sie so zahlreich erschienen sind und mehr über das Thema „Das menschliche Denken und seine Entstehung“ erfahren möchten..

Ich möchte Sie heute über das Konzept der kognitiven Entwicklung, insbesondere das Prinzip der Adaption und der Äquilibration nach Jean Piaget informieren.

Sicher werden Sie mit einigen Fachausdrücken konfrontiert, die Ihnen neu sein werden, ich werde aber versuchen sie Ihnen auf einfache Weise verständlich zu machen.

 

Zunächst einige Sätze zu Jean Piaget selber. Er wurde 1896 in der Schweiz geboren. Er interessierte sich schon sehr früh für die Biologie, insbesondere für Tiere. 1918 promovierte er und ab 1919 arbeitete er an dem Entwurf verschiedener Intelligenztests mit. Später interessierte er sich für die menschliche Erkenntnis, woraus sie entspringt und wie sie sich entwickelt. Dabei beobachtete Piaget auch die Entwicklung der eigenen Kinder und zog daraus wichtige Schlüsse.

Piagets Theorie lautet, dass menschliche Erkenntnis durch aktives Handeln und Interaktion mit der Umwelt entsteht und das Ergebnis eines langen Entwicklungsprozess ist. Er machte es sich zur Lebensaufgabe die menschliche Erkenntnis durch Untersuchungen transparenter zu machen. Er fand heraus, dass die menschliche Kognition mit  zunehmendem  Alter steigt.

 

Erst einmal möchte ich kurz auf die allgemeine Entwicklung des Kindes eingehen. Heute wissen wir, dass die Umwelt einen großen Einfluss auf das Denken, Fühlen und Handeln hat. Zunächst kann das Neugeborene aber nicht unterscheiden zwischen Subjekt und Objekt. Das Subjekt ist sein eigenes Ich, das Objekt kann sowohl Mensch als auch ein Gegenstand sein. Erst im Laufe der Monate lernt das Neugeboren zu unterscheiden. Dieses Lernen bzw. diese Erkenntnis hängt von der Eigentätigkeit  jedes Einzelnen ab und wird mit jedem Tag ausgeweitet. Deswegen sei noch einmal gesagt, Piagets Theorie besagt, dass Eigentätigkeit  der einzige Weg zur Erkenntnis ist.

 

 

 

Ohne Eigentätigkeit sind kein Wissen und keine Entwicklung des Denkens möglich, dazu benötigt es aber auch die Umwelt. Wird dem Individuum sehr viel aus der Umwelt angeboten, hat es die Möglichkeit sich zu entwickeln.  Die Erkenntnis ist eine Interaktion, also ein wechselseitiges Miteinander zwischen Subjekt und Objekt und Eigentätigkeit und Umwelt.

Ein Kind welches immer wieder (auch verschiedene) Gegenstände auf den Boden wirft, kann Erkenntnisse entwickeln, zum Beispiel  ein Gegenstand ist laut, der andere leise, ein Gegenstand fällt schneller nach unten, der andere weniger schnell.

Durch diese Erfahrungen, die das Kind sammelt entwickelt das Kind Denkstrukturen, die für die Entwicklung sehr wichtig sind. Man spricht hier von sogenannten Schemata. Ich wiederhole noch einmal, dass hier die Eigentätigkeit des Kindes eine große Rolle spielt. Je mehr das Kind probiert, umso schneller entwickelt es Denkstrukturen. Hier sprechen wir von der kognitiven Entwicklung.

Im Zuge der kognitiven Entwicklung werden also Schemata und Strukturen ausgebildet. Da diese Entwicklung permanent stattfindet und nie zum Stillstand kommt und auch nicht kommen sollte, hat der Organismus  kognitive Funktionen entwickelt.

 

 

Adaption eine Anpassung an die Umwelt

Eine wichtige kognitive Funktion ist die Adaption. Adaption ist nichts anderes als eine Anpassung. Genau gemeint ist damit, dass das Individuum nach einem Gleichgewicht strebt.

Dies ist das Prinzip der Adaption, also der Anpassung an die Umwelt. Hat das Kind bereits ein Schema ausgebildet, so lernt es auf eine bestimmte Art zu handeln, ohne weiter darüber nachdenken zu müssen. Beispiel, das Kind hat schon gelernt wie man eine Scheibe Brot ist. Es hält das Brot fest, führt es zum Mund, öffnet den Mund, beißt ab und kaut. Bekommt das Kind nun einen Keks, wird es genauso den Keks halten, zum Mund führen, den Mund öffnen, abbeißen und kauen. Das Kind assimiliert. Es lernt neue Erfahrungen in ein bereits bestehendes Schema einzufügen. Wir sprechen hier von der Assimilation. Es geht mit dem Keks genauso um,  wie mit der Scheibe Brot.

Piaget: Assimilation ist die Einordnung von Umwelterfahrungen in ein vorhandenes Thema.

Da der Vorgang der Assimilation vielfältig ist, hat Piaget diese in vier verschiedene Kategorien eingeteilt:

 

1.Die Reproduktive Assimilation (Wiederholung);  zum Beispiel das Wiederholen von Lautketten, wie Ma-ma

2. Die Generalisierte Assimilation (Verallgemeinerung);  das Kind lernt mit der Zeit neben der Muttermilch auch andere Dinge zur Nahrungsaufnahme kennen.

3. Wiedererkennende  Assimilation;  das Kind erlernt das Greifen, nach dem Wiedererkennen der Gegenständen lernt es, diese unterschiedlich zu greifen.

4. Gegenseitige Assimilation kognitiver Schemata, zum Beispiel die Beherrschung komplizierter sportlicher Abläufe

 

 

Neben dieser  Assimilation sprechen wir aber auch von der Akkomodation. Unter Akkomodation verstehen wir eine Anhäufung  oder Anpassung. Dies ist also eine Erweiterung oder eine Anpassung des Schemas, also der kognitiven Struktur, an eine bereits bestehende oder bekannte Situation, die aber wiederum mit dem bestehenden Schema nicht bewältigt werden kann.

Akkomodation findet immer dann statt, wenn Assimilation nicht mehr ausreicht, um ein Problem zu lösen. Zum Beispiel hat das Kind gelernt eine Treppe nach oben zu gehen, möchte es nun die Treppe wieder hinuntergehen, so wird ihm das Erlernte nicht helfen, es muss akkomodieren. Das Schema wird erweitert und das Kind lernt nun die Treppe hinunter zu gehen. Um noch einmal auf das Beispiel der Scheibe Brot und des Kekses zurückzukommen, das Individuum führt  das Keks genauso zum Mund wie die Scheibe Brot. Es assimiliert. Es wird aber feststellen, dass es das Brot biegen kann, das Keks dann aber zerbrechen wird. Es akkomodiert an dieser Stelle. Es ist um eine Erfahrung reicher geworden. Piaget: Erfolgt eine Anpassung an eine Situation oder einen Gegenstand, so handelt es sich um Akkomodation.

Es findet ein ständiges Wechselspiel von Assimilation und Akkomodation statt. Die Assimilation erweitert die Erfahrung, die das Kind macht, die Akkomodation löst Probleme, die die Umwelt stellt und die bisher nicht gelöst werden konnten.

Assimilation und Akkomodation sind also Formen der Anpassung, der Adaption des Individuums an seine Umwelt.

 

Lebende Organismen streben nach einem ständigen Gleichgewicht= Äquilibrium zwischen Assimilation und Akkomodation. Also spielt neben dem Prinzip der Adaption auch das Prinzip der Äquilibration eine wichtige Rolle. Dies ist nun eine weitere wichtige kognitive Funktion.

Da es nie zu einem Stillstand der kognitiven Entwicklung kommt, entsteht bei jedem neuen Problem eine Ungleichgewicht, also eine Störung des kognitiven Systems.

Durch das Streben nach einem Gleichgewicht durch Assimilation und Akkomodation und zwischen Subjekt und Umwelt wird eine höhere Stufe erreicht. Dieses Gleichgewichtsstreben auf immer höherem Niveau nennt Piaget Äquilibration.

Um ein Gleichgewicht herstellen zu können sind allerdings drei Bedingungsfaktoren eine wichtige Voraussetzung.

Dazu gehört die Reifung. Die Reifung ist an der Intelligenzentwicklung beteiligt. Ein kognitives Schema kann aber nur geschaffen werden, wenn das Gehirn eine bestimmte Reife erreicht hat. Der zweite Bedingungsfaktor ist die Erfahrung. Diese wird gesammelt, indem sich der Mensch mit seiner Umwelt auseinandersetzt, wobei wieder das Beispiel genannt werden kann, wie reagiert eine Gegenstand wenn man ihn fallen lässt. Hier sprechen wir von der „dinglichen Erfahrung“. Als letzten Bedingungsfaktor um eine Gleichgewicht herzustellen haben wir die Umwelteinflüsse. Dazu gehört beispielsweise die Schule, die Familie und Freunde. Dieser Einfluss bedingt die kognitive Entwicklung allerdings erst, wenn das Subjekt fähig ist zu assimilieren.

 

Da Entwicklung von der Geburt bis zum Tode stattfindet, werden wir also auch immer wieder mit dem Prinzip der Adaption und der Äquilibration konfrontiert, denn immer wieder gibt es im Lauf des Lebens Grenzen, Hürden und Probleme.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen das Thema einigermaßen verständlich machen.

 

 

 © Steven Hofmeister

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Was versteht man unter dem Begriff Schwarze Pädagogik??

Schwarze Pädagogik

Schwarze Pädagogik ist ein Sammelbegriff aller negativen Erziehungsmethoden früherer Jahrhunderte. Es beschreibt eine Erziehung von staatlichen Institutionen, Organisationen und religiösen Fanatikern, sowie Eltern und Erzieher.

 

Sie ist darauf ausgerichtet den Willen des Kindes zu brechen, und mit Hilfe der offenen oder verborgenen Machtausübung durch Manipulation und Erpressung zum gehorsamen Untertan zu machen.

 

 „Wer nicht hören will muss fühlen“

 

 Ein sehr interessantes Thema, weil ich denke, dass es die Schwarze Pädagogik noch immer gibt und unter dem Deckmantel der gesellschaftlichen Normen und Werte ausgeübt wird.

 

Der Begriff Schwarze Pädagogik wurde von der Soziologin Katharina Rutschky (1977) aus einer Quellensammlung historischer Erziehungstexte eingeführt. Die Verfasser dieser Texte haben die Demütigung der Kinder ausdrücklich befürwortet, denn diese sollten Befehlsempfänger werden. Durch das Hinzufügen von seelischen und körperlichen Schmerz und die gezielte Versagung grundlegender Bedürfnisse, so wie der totalitären Überwachung des Kindes. Neben des Brechens des kindlichen Willens und der lückenlosen Kontrolle, ist auch das bewusst sparsam verwendete Lob ein zentrales Erziehungsmittel. Schwarze Pädagogik wurde auch von der Kirche vertreten „wer sein Kind liebt züchtigt es“ stellte schon Martin Luther in seinem deutschen Katechismus fest.

 Das Kind sollte sich sowohl ohne kritisches Hinterfragen in die Ordnung der Kirche, als auch in die politischen und sittenstrengen Wertvorstellungen einfügen. Kinder sollten mit

 

Aussagen wie: 

 „ Das ist alles zu deinem Wohle“, KONDITIONIERT WERDEN. Das Ideal eines Kindes, das keinen Muckser von sich gibt und wie im Tode erstarrt scheint, haben die Erzieher versucht durchzusetzen, indem sie die Aufmerksamkeit vor allem auf die schwächste Stelle, dem Körper ihrer Zöglinge widmeten. Man glaubte an die reinigende Kraft der Prügel.

 

 Die "schwarze Pädagogik" kennzeichnet sich aus durch:

 

- Erwachsene sind Herrscher

- Erwachsene bestimmen über Recht und Unrecht

- Kindern muss man so früh wie möglich den (eigenen) Willen nehmen

 

 Erzieher sahen sich als unmittelbares Organ der Gottheit. Kinder seien von Natur aus ein leeres Blatt Papier, das der Erzieher beschreiben muss.

Die Mittel der Unterdrückung waren vielfältig: Lügen, Ängstigung, Liebesentzug, Isolierung, Demütigung, Folter.

 Es gehörte zum Alltag, dem Kind falsche Informationen und Meinungen zu vermitteln, z.B. Gehorsam macht stark. Zärtlichkeiten sind schädlich, Eltern haben immer Recht und noch viele mehr. Diese wurden dann treu und gehorsam von Generation zu Generation tradiert (weitergeben).

 

Was für ein Erwachsener wird nun aus einem so aufgewachsenem Kind???

Er kann nur weitergeben was er gelernt und erfahren hat. Der Zugang zu echten Gefühlen ist vermutlich gestört. Der angestaute und nie ausgelebte Zorn verwandelt sich gegen sich selbst (autoaggressiv) oder gegen andere Personen. Einige werden lethargisch, andere neigen zu Gewaltausbrüchen. Das eigene Leiden wird verdrängt oder verharmlost („mir hat der Klaps auch nicht geschadet“) Alles mit dem Ziel seinen Platz in der Gesellschaft einzunehmen, als unkritischer, gehorsamer, pflichtgerechter Befehlsempfänger / guter Erwachsener

 

 

 

 „Wer nicht hören will muss fühlen“

 

Ist diese Redensart tatsächlich verschwunden oder nur in unserem Kulturkreis etwas abgemildert und versteckter ausgeführt ?

Wer kennt sie nicht, die Worte „solange du deine Füße unter meinem Tisch stellst……..!!!“ Trotz aller Erkenntnisse über das kindliche Werden und Entwickeln, haben die Aspekte der Schwarzen Pädagogik beklemmende Aktualität. Wenn ich mich umschaue, kann ich immer wieder beobachten wie Mütter ihre kleinen Kinder gewaltsam mit sich zerren oder öffentlich demütigen. Außerdem wird zu Mitteln gegriffen wie Isolation, Liebesentzug oder es drohen Sanktionen, wie „ warte bis Papa kommt!“ Gesellschaftliche Werte und Normen ändern sich im Laufe der Zeit und somit auch das pädagogische Handeln.

Ich meine, dass statt bedingungsloser Gehorsam oder das Brechen des eigenen Willens, eine freiwillige Beziehung hergestellt werden sollte. Diese sollte nicht auf Täuschung, Trick oder Gewalt beruhen, sondern auf einer pädagogischen Bindung sowie einer positiven Wertschätzung und aus einer wertungsfreien Haltung gegenüber dem Educanten. Ich finde mich sowohl bei Nohl, als auch bei Rogers wieder, die die Meinung vertreten, dass alle pädagogische Maßnahmen dem Wohl des Kindes dienen. Sich in die Welt des Kindes hinein zu versetzten und es so zu akzeptieren wie es empfindet. Nicht ignorieren sondern akzeptieren, auch wenn sie nicht meiner Sichtweise entspricht. Ich kann dem Kind, dem Jugendlichen verschiedene Wege aufzeigen, und ihn dann auf seinem selbst gewählten Weg begleiten.

 

Wir sind gleichwertig, aber nicht gleichberechtigt. 

Erzieht eure Kinder dazu, glücklich zu werden. Wenn sie erwachsen sind, sollen sie nicht den Preis der Dinge kennen, sondern ihren Wert.

 

 

 

 

 

© Steven Hofmeister

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Knete als Sinnesmaterial

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