Kindergeburtstag: Ideen & Tipps für eine tolle Party

Der eigene Geburtstag ist für jedes Kind ein absolutes Highlight. Das liegt nicht nur an den vielen Geschenken. Vor allem freuen sich Kinder auf die Aktivitäten, bei denen sie ihre Freunde außerhalb des Kindergartens oder der Schule noch besser kennenlernen können. Da bilden sich bei der Schatzsuche Teams, während man beim Sackhüpfen die eigene Stärke herausfordert.

Damit auch Erwachsene an diesem Tag Spaß haben können, ist eine gute Vorbereitung notwendig. Denn wer die Telefonnummern der Eltern bereit liegen hat und weiß, wie man Kugelschreiberflecken entfernen kann, kann kleine Krisen gekonnt deeskalieren. Die folgenden Tipps geben Anregungen, was man bei der Planung beachten sollte und dienen als Inspiration für spannende Aktivitäten, die den Kindergeburtstag zu einer unvergesslichen Party für Groß und Klein machen.

 

 

 

Gut vorbereitet sein

 

Hier geht es nicht nur darum, die Einladung rechtzeitig auszusprechen oder zu verschicken. Je besser der Tag und alle Eventualitäten durchdacht sind, desto gelassener kann man mit kleinen Patzern umgehen. Diese Dinge sollte man bedenken:

 

- Gästeanzahl: In der Regel gilt, die Anzahl der Kinder dem Alter des Geburtstagskindes anzupassen. Natürlich kann auch eine größere Gruppe eingeladen werden, solange genügend Platz und Helfer bereitstehen.

 

- Helfer: Partner oder Großeltern sind eine große Hilfe, denn wenn etwas schief geht, sollte immer mindestens eine Person vor Ort sein, die die Gruppe in Schach hält. Ebenso können die Eltern der anderen Kinder helfen. Das hat den Vorteil, dass man sie dabei noch besser kennen lernen kann.

 

- Party-Ende festlegen: Anders als bei Erwachsenen-Partys ist es sinnvoll, Kindergeburtstage zeitlich zu begrenzen. Denn früher oder später werden Kinder müde und haben irgendwann keine Lust oder Konzentration mehr. Im Kindergartenalter sind drei Stunden ausreichend, während größere Kinder auch etwas länger Spaß haben können.

 

-Aktivitäten: Spiele und Bastelarbeiten sollten gut geplant werden, müssen jedoch nicht auf Teufel komm raus durchgezogen werden. Wenn ein Spiel besonders Spaß macht, kann man es durchaus länger laufen lassen. Andere Aktivitäten kommen am Tag vielleicht nicht so gut an wie gedacht. Dann sollte man sich spontan den Wünschen der Kinder anpassen.

Essen gut, alles gut

 

Kinder sind meist nicht so anspruchsvoll wie Erwachsene und essen all das, was sie kennen und was einfach zu handhaben ist. Wichtiger ist die Präsentation: Da können Muffins als Tierköpfe, Fußbälle oder Schmetterlinge und Käsescheiben mit lustigen Gesichtern verziert werden. Wenn kleine Wampel-Fans Geburtstag feiern, ist, besonders in der Erdbeer-Zeit, ein Erdbeerkuchen unerlässlich. Denn den isst nicht nur Wampel gern. Grundsätzlich gilt: Je bunter und fantasievoller, desto besser kommt das Essen an.

Spiele für drinnen und draußen

 

 

Das Gute an Kinderspielen ist, dass sie nicht alt werden. Wenn man Klassiker wie Topfschlagen und Schokoladeessen spannend anpreist, stellt sich der Spaß von ganz alleine ein. Bei der Planung und Auswahl der Spiele sollte man nicht nur an die Gruppengröße und den vorhandenen Platz denken.

Am effektivsten ist es, verschiedene Arten von Spielen einzuplanen – von Wissens- und Geschicklichkeitsspielen bis hin zu sportlichen Spielen - damit Kinder sich auf jede Herausforderung neu konzentrieren können und jedes Kind die Möglichkeit hat, ein Spiel zu gewinnen.

 

Folgende Spieltypen sorgen für Abwechslung:

Geschicklichkeit: Beispiele sind Wettfischen mit Äpfeln, Luftballontanz und das Mumienspiel bei dem Toilettenpapier so schnell wie möglich um den jeweiligen Spielpartner gewickelt werden muss, ohne dass es reißt.

 

Orientierung: Topfschlagen, Blinde Kuh und das Postspiel, bei dem die Kinder Zettel mit Stadtnamen in beliebig im Raum oder Garten verteilte Marmeladengläser stecken müssen, machen nicht nur Spaß, sie fördern auch den Orientierungssinn.

 

Wissen: Bei größeren Kindern kommt „Wer bin ich?“ gut an, während man kleinere Kinder in einer Schüssel verdeckte Gegenstände abtasten und erraten lassen kann.

 

Schnelligkeit: Klassiker wie Sackhüpfen und Dreibeinlauf werden noch spannender, wenn man sie als Mannschaftsspiele anpreist. Auch die Reise nach Jerusalem fordert Kinder auf sportliche Art und Weise heraus.

 

Bastelarbeiten und Ruhespiele

Sinnvoll ist, die ein oder andere Bastelarbeit oder Aktivität einzubauen, die Kindern hilft, zur Ruhe zu kommen. Das ist besonders zum Ende der Party sinnvoll. Ein besonderer Ort, beispielsweise ein Kissenkreis in der Ecke des Wohnzimmers, sorgt dafür, dass die turbulenten Spiele von den Ruhespielen räumlich abgegrenzt werden.

Jetzt kann man eine Falt-Geschichte ausprobieren, zusammen lustige Masken oder bunten Kinderschmuck herstellen oder den Kindern eine Wampel-Geschichte vorlesen und sie dabei malen lassen. Natürlich sollte man auch auf das anschließende Aufräumen vorbereitet sein und wissen, wie man verklebte Kinderfinger schonend reinigt oder Kugelschreiberflecken entfernen kann. Und wenn es Zeit ist zu gehen, können die Kinder ihre Bastelarbeiten als Andenken an eine tolle Geburtstagsparty mit nach Hause nehmen. Da ist das Abschiednehmen nur noch halb so schwer.

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Kommentare: 1
  • #1

    Jenny (Mittwoch, 17 Mai 2017 08:39)

    Liebe Wampel
    Danke für den tollen Beitrag. Wir sind deine größten Fans �

    Lg

    Aus Husum ��